
Die Rede des Leiters der Federal Reserve Jerome Powell im Kongress und das Protokoll der Junitagung des FOMC gaben der Abschwächung der US-Währung einen neuen Impuls, der jedoch keine nennenswerte Entwicklung bekamm.
Starke Inflationsdaten in den USA für Juni reduzierten ein bisschen die Wahrscheinlichkeit einer radikalen Lockerung der Geldpolitik der Fed und brachten die Rendite von 10-jährigen Staatsanleihen auf über 2%. Höhere Zinssätze als in anderen Industrieländern stützen den Dollar immer noch gegenüber seinen Hauptkonkurrenten, denn sie machen die Anlagen in US-Staatsanleihen rentabler.
Im Zusammenhang mit der bevorstehenden Sitzung der Federal Reserve, die vom 30. bis 31. Juli stattfinden wird, warten die Marktteilnehmer mit Interesse auf neue Statistiken aus den USA, um die wirtschaftliche Lage und die geldpolitischen Aussichten des Landes einzuschätzen.
Heute werden in den USA die Daten zum Einzelhandelsumsatz für Juni veröffentlicht.
Es ist zu bemerken, dass der Indikator sehr volatil ist, aber die Verbrauchstrends anzeigt, der etwa 70% des US-BIP ausmacht.
Die Analysten erwarten ein Indikator Wachstum um 0,1% nach seinem Anstieg vor einem Monat um 0,5%.
Eine leichte Erhöhung des Leitzinses dürfte nicht zu einer starken Aufwertung des USD führen. Aber im Fall, dass die Daten schlechter als die Prognose sind, wird sich dies kurzfristig negativ auf den Greenback auswirken.
Heute auch wird der Vorsitzende der Fed, Jerome Powell, auf einer Konferenz in Paris eine Rede halten, auf der er einen Bericht über die Merkmale der Geldpolitik in der Zeit nach der Krise lesen wird.
Die Investoren warten jetzt darauf, dass der Vorsitzende der Federal Reserve die Aussichten für die Geldpolitik in den Vereinigten Staaten und die Maßnahmen der Aufsichtsbehörde auf der nächsten Sitzung signalisiert.
Es wird davon ausgegangen, dass wenn der Chef der amerikanischen Zentralbank in seinen Aussagen zu weich sein wird, dann können die Bären den USD-Kurs sogar noch weiter senken.