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FX.co ★ Übersicht für den 24. Oktober – EUR/USD. Analyse und Prognose nach den Linearen Regressionskanälen. EZB hat nicht genug Platz für ein Manöver

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Analysen:::2019-10-24T11:25:17

Übersicht für den 24. Oktober – EUR/USD. Analyse und Prognose nach den Linearen Regressionskanälen. EZB hat nicht genug Platz für ein Manöver

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Übersicht für den 24. Oktober – EUR/USD. Analyse und Prognose nach den Linearen Regressionskanälen. EZB hat nicht genug Platz für ein Manöver

Technische Daten:

Der große Kanal der linearen Regression: Richtung – abwärts.

Der kleine Kanal der linearen Regression: Richtung – aufwärts.

Gleitender Durchschnitt – aufwärts.

CCI: 4.0963

Der vierte Handelstag beginnt für das Währungspaar EUR/USD mit einer unerwarteten Aufwärtsbewegung. Der Preis hat den EMA tadellos überwunden und somit eine Chance erhalten, den Aufwärtstrend aufzunehmen. Im Vorfeld der Bekanntgabe von Konjunkturdaten aus der EU und den USA sowie der Zinsentscheidung und der Presskonferenz von Mario Draghi nach der EZB-Sitzung ist es jedoch empfehlenswert, auf den Kauf von EUR/USD zu verzichten. Der Kauf scheint uns ziemlich riskant zu sein. Übrigens war die Volatilität in den letzten Tagen ganz niedrig, aber heute wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit steigen.

Alle Wirtschaftsberichte, die heute veröffentlicht werden, haben wir gestern analysiert. Bis heute bleibt aber eine Frage noch nicht geklärt: sind irgendwelche Änderungen bei der Geldpolitik von Mario Draghi zu erwarten, oder wird die Zinsentscheidung das Ende einer Ära bedeuten? Um etwas prognostizieren zu können, muss man zuerst verstehen, welche Grunde es überhaupt gibt, jeweilige Änderungen vorzunehmen. Es ist zu betonen, dass das Programm quantitativer Lockerung erst ab 1. November in Kraft tritt, was bedeutet, dass keine einschneidenden Änderungen absehbar sind. Hier sind die Zinserhöhungen als geldpolitische Maßnahme erst mit einiger zeitlicher Verzögerung zu erwarten. Die Trader rechnen mit den Änderungen auch nicht.

Das Bruttoinlandsprodukt nahm im letzten Monat um 0,2% gegenüber 0,4% im Vormonat zu. Die Inflation hat sich von 1,0% bis auf 0,8% verlangsamt, der Index der Einkaufsmanager des verarbeitenden Gewerbes (PMI) blieb stabil in der Nähe des 83-Monats-Tiefststands von 45,7. Der PMI für Dienstleistungen ist von 53,5 bis auf 51,6 gesunken. Die Arbeitslosenquote liegt nun um 0,1% unter dem Vormonat und bei dem Einzelhandel kam es zu einem Umsatzrückgang gegenüber dem Vormonat von 0,3%. Auf solche Weise spielen hier die Inflation und die Industriesituation eine bedeutende Rolle. Vielleicht reicht es nicht aus, um den Zinssatz gleich jetzt zu senken, aber wenn sich diese Tendenz weiter entwickelt, ist eine weitere Lockerung der Geldpolitik schon von der neuen EZB-Chefin Christine Lagarde zu erwarten.

Was den Brexit betrifft, wird die EU-Wirtschaft darunter auch bestimmt leiden, egal ab Großbritannien mit dem Abkommen oder hart schließlich verlässt. Christine Lagarde hat vor kurzem vor dem Folgen des Brexits auf die europäische Länder sowie die ganze Weltwirtschaft vor kurzem gewarnt.

So hat die EZB allen Grund den Zinssatz zu senken, es ist nur die Frage der Zeit. Da die Bank schon alle wesentlichen Instrumente umgesetzt hat, um der Lockerung der Geldpolitik beizutragen, können die Korrekturen bei jeder Sitzung nicht einzutragen werden. Sogar der Zinssatz, der schon bei -0,5% liegt, kann nicht regelmäßig gesenkt werden. Einige Experten sind jedoch der Meinung, dass untere Grenze noch nicht erreicht wurde und die Gefahr dem Kreditsektor eigentlich nicht droht. Die meisten sind aber überzeugt, der Zinssatz werde jetzt als Notlosung betrachtet. Im Gegensatz zu der EZB kann die Federal Reserve sowohl den Zinssatz sicher senken als auch das neue QE-Programm starten. Der EU-Wirtschaft stehen schwierige Zeiten bevor und die Investoren warten auf die Handlungen der Währungsbehörden. Während die EZB an Händen und Füßen gebunden ist, hat die Fed alle Chancen nachzuholen. Ob sie das tun wird? Die Stellung von Donald Trump ist allen schon seit langem klar – die Zinssenkung bis auf 0%. Die Frage besteht darin, ob sich die Fed dafür entscheiden wird. Wahrscheinlich wird sie sich an seine Unabhängigkeit noch erinnern.

Heute wird eine Abwärtsbewegung erwartet, aber wir können sie erst erkennen, wenn der gleitende Durchschnitt und der Murray Level «6/8» von 1,1108 überwunden sein werden. Momentan ist die Aufwärtstendenz aktuell und der Heiken Ashi hat seine Richtung geändert, um aufwärts zu gehen. All das weist auf gute Chancen hin, die Bewegung nach oben aufnehmen zu können.

Der kleine Kanal der linearen Regression zeigt auch die Aufwärtsstimmung der Trader an. Der fundamentale Hintergrund wird heute aber stark sein und kann die Stellung der Marktteilnehmer zum Paar EUR/USD andern.

Die nächstliegenden Unterstützungslevels:

S1 – 1,1108

S2 – 1,1047

S3 – 1,0986

Die nächstliegenden Widerstandslevels:

R1 – 1,1169

R2 – 1,1230

R3 – 1,1292

Handelsempfehlungen:

Das Währungspaar EUR/USD hat die Abwärtskorrektur in der Nahe von Moving abgeschlossen. Es ist empfehlenswert, bullisch mit einem Kursziel von 1,1169 zu traden. Wenn der Preis den Ziellevel erreicht, wird das nächste Ziel bei 1,1230 liegen. Wahrend der Veröffentlichung der wichtigen Konjunkturdaten von heute muss man äußerst vorsichtig sein, denn der Preis ändert seine Richtung mit hoher Wahrscheinlichkeit ziemlich scharf. Der Verkauf ist erst empfehlenswert, wenn die Bären den Moving mit einem Ziel von 1,1047 überwinden.

Neben dem technischen Bild sind die Fundamentaldaten und die Zeit der Bekanntgabe auch zu berücksichtigen.

Kommentare zu Abbildungen:

Der große Kanal der linearen Regression – blaue Linien der einseitigen Bewegung.

Der kleine Kanal der linearen Regression – lila Linien der einseitigen Bewegung.

CCI – blaue Linie im Indikatorfenster.

Gleitender Durchschnitt – blaue Linie auf dem Preischart.

Murray Levels – bunte waagerechte Streifen.

Heiken Ashi – ein Indikator, der die Bars blau oder lila färbt.

Mögliche Bewegungsrichtung:

Rote und grüne Pfeile.



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