EUR/USD
Die US-Beschäftigungsdaten für Dezember wurden gut am Freitag ausgefallen. Die Zunahme der neuen Arbeitsstellen außerhalb der Landwirtschaft (Nonfarm Payrolls) belief sich auf 145 K gegenüber der Prognose bei 165 K. Die vorherigen Daten wurden mit einer größeren Senkung als unsere Berechnungen revidiert: im Oktober – 14 K (152 K vs 156 K), im November – 10 K. Die allgemeine Arbeitslosenquote blieb auf dem Niveau von 3,5%, die erweiterte Schätzung des Arbeitslosenindex U6 ging von 6,9% auf 6,7% zurück. Der Anteil der Erwerbsbevölkerung lag weiterhin bei 63,2%. Nur die Zunahme der Arbeitslöhne war etwas enttäuschend - nur 0,1% gegenüber den erwarteten 0,3%. Die Investoren waren doch von Payrolls verwirrt, sodass der S&P500 um 0,27% fiel. Der Euro folgte ihm und stieg um 13 Punkte. Wir erwarten, dass die Investoren die veröffentlichten Daten mit einer Zunahme revidieren werden, was die Marktstimmung für Dollarkäufe erhöhen kann.

Auf dem Tageschart bleibt die Signallinie des Marlin Oszillators in der Zone der Abwärtstendenz. Als nächstes Ziel des Rückgangs tritt der Schnittpunkt der Kruzenshtern-Linie mit dem Fibonacci-Niveau von 123,6% aus.

Auf dem vierstündigen Chart steigt in die Zone der positiven Zahlen ein, als Ziel der Korrekturbewegung gilt der Schnittpunkt der Bilanzlinie (rote Indikatorlinie) und der Kruzenshtern-Linie (blaue Indikatorlinie) auf dem Niveau von 1.1145. Von diesem Punkt rechnen wir mit einer Preiswende nach unten.