USD/JPY
Am Montag erholte sich der Yen um 100 Punkte im Hintergrund der allgemeinen Verstärkung des US-Dollars, des unsicheren Anstiegs des Aktienmarkts und des Optimismus der Investoren anlässlich der Lockerung der Quarantänemaßnahmen in den USA und Europa. Auf dem Tageschart erreichte der Preis den Schnittpunkt der verschachtelten Linie des Preiskanals und der Kruzenshtern-Linie, was für starker Widerstand gehalten wird.

Ungünstige Situation auf dem Aktienmarkt kann als Grund der Abwärtsumkehr dienen. Gestern haben die US-Indizes den Tag uneindeutig geschlossen: S&P500 - 0,01%, Dow Jones – minus 0,45%, Nasdaq - 0,78%, Russell2000 – minus 0,32%. Der größte Anstieg von S&P500 erfolgte am 29. April und wurde noch nicht überschritten. Während der asiatischen Handelssession verlor der Nikkei225 0,30%. Für sichere Kaufpositionen mit dem Ziel bei 111.50 muss man darauf warten, dass die Notierung von S&P500 den Hochstand vom 29. April bei 2954,86 überwindet. Beim Handelsschluss von Montag notierte der Index bei 2930,19.
Die Signallinie des Marlin Oszillators liegt etwas höher der Grenze mit der Aufwärtszone. Wenn der Preis nicht deutlich absackt, kann sich der Marlin Oszillator in die Abwärtszone zurückkehren, was dazu führt, dass der Preis zum Niveau von 106.60 zurückgeht.

Der vierstündige Chart tendiert aufwärts: der Preis liegt über den Indikatorlinien, der Marlin Oszillator – in der Aufwärtszone. Der Preisrückgang unter die Kruzenshtern-Linie auf der Marke von 106.90 setzt den Abwärtstrend voraus. Auf dem H4-Chart gibt es keine Umkehrsignale, die aber der Tageschart enthält.
Als Folge steht der Yen in Warteposition. Der Preis muss entweder über die Marke von 107.78 oder unter die Marke von 106.90 gehen. Die Preissteigerung über 107.78 muss mit der Überwindung des Hochstands vom 29. April auf dem Aktienmarkt verbunden sein.