Startseite Notierungen Kalender Forum
flag

FX.co ★ Dollar ist wieder gefährdet. Der Markt ignoriert die Befürchtungen vor der neuen Variante des Coronavirus und erwartet Komplikationen weder seitens Donald Trump, noch im Zusammenhang mit dem Brexit-Abkommen

parent
Analyse Nachrichten:::2020-12-24T14:15:07

Dollar ist wieder gefährdet. Der Markt ignoriert die Befürchtungen vor der neuen Variante des Coronavirus und erwartet Komplikationen weder seitens Donald Trump, noch im Zusammenhang mit dem Brexit-Abkommen

Dollar ist wieder gefährdet. Der Markt ignoriert die Befürchtungen vor der neuen Variante des Coronavirus und erwartet Komplikationen weder seitens Donald Trump, noch im Zusammenhang mit dem Brexit-Abkommen

Der Dollar Index ist in diesem Jahr um mehr als 13 % gesunken. Die amerikanische Währung verliert an Positionen, weil die Investoren auf die Erhaltung der gegenwärtigen äußerst lockeren Geldpolitik der Federal Reserve und eine schnelle Erholung der nationalen Wirtschaft im Jahre 2021 dank einem neuen Konjunkturpaket setzen.

Die Erwartungen, dass der Dollar weiter sinkt, kurbeln die Aktienmärkte an.

Seit Jahresbeginn ist der Index S&P 500 trotz mit Corona-Pandemie verbundenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten um 15 % gestiegen.

Nach Schätzungen der Analytiker aus der Bank of America erhöht jeder zehnprozentige Rückgang des Dollars die Gewinne der Unternehmen, die der Index umfasst, jeweils um etwa 3 %.

Angesichts der Nachrichten, dass Donald Trump das Veto auf das von den zwei Parteien abgestimmte Gesetzespaket zur wirtschaftlichen Unterstützung einlegen mag, begann der Handelstag am Mittwoch auf dem Aktienmarkt mit Minus. Diese Information rückte jedoch schnell in den Hintergrund, da die Investoren glauben, der Kongress kann das Veto leicht umgehen.

Die Schätzungen der medizinischen Experten, dass schon entwickelte Impfstoffe auch gegen die neue Corona-Variante wirksam sein sollen, fügen auch etwas positives ins Bild.

Der S&P 500 Index ist am Mittwoch insgesamt um 0,1 % auf 3.690,01 Punkte gestiegen.

Der Markt scheint jetzt den jüngsten Preissprung zu verarbeiten und neue Anregungen zum Anstieg kurz vor dem Jahreswechsel zu erwarten.

Falls Donald Trump den neuen Haushalt und das Corona-Hilfspaket nicht unterzeichnet, kann die grüne Währung dank den Bestrebungen der Investoren, wieder Safe-Haven-Assets zu erwerben, wieder zunehmen, so die Ökonomen aus der Rabobank.

Dollar ist wieder gefährdet. Der Markt ignoriert die Befürchtungen vor der neuen Variante des Coronavirus und erwartet Komplikationen weder seitens Donald Trump, noch im Zusammenhang mit dem Brexit-Abkommen

Angesichts der enttäuschenden wirtschaftsstatistischen Zahlen aus den USA ist der Dollar gegenüber seinen Rivalen vom Währungskorb am Mittwoch noch gesunken. Obwohl die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe niedriger als erwartet ist, beträgt sie nach wie vor mehr als 800.000. Im November wuchsen die Auftragseingänge für langlebige Güter in dem Land langsamer als zuvor, Einkommen und Ausgaben der Bevölkerung haben sich verringert und die Verkäufe neuer Häuser sind stark zurückgegangen.

Am Mittwoch ist der Dollar Index um 0,3% gesunken. Am Donnerstag betrug der Rückgang mehr als 0,2%. Der Dollar wurde um die Marke von 90,1 Punkten gehandelt.

Das wichtigste Währungspaar wächst schon seit zwei Handelssessionen in Folge. Aber dem Finanzinstrument fehlen offensichtlich positive Impulse, um aus der zu Monatsbeginn herausgebildeten Bandbreite auszutreten.

Festliche Stimmung und niedrige Aktivität bringen die Trader vorerst von entschiedenen Handlungen ab.

Bislang konnte das Paar EUR/USD die um das Niveau von 1,2170 liegende Unterstützungszone des Wochentrends verteidigen. Der abwärtsgerichtete Durchbruch des genannten Niveaus würde als erstes Zeichen der Auflösung des bullischen Impulses auftreten. Die Senkung unter die Marke von 1,2100 würde einen bärischen Trend bestätigen und die Bewegung in Richtung des psychologisch wichtigen Niveaus von 1,2000 beschleunigen.

Ein stabiler Anstieg über Jahreshochs von 1,2270/1,2175 würde das Paar hingegen in Richtung der Bandbreite von 1,2300/1,2340 bewegen. Als nächstes Ziel könnte erstmals seit April 2018 ein rundes Niveau von 1,2400 dienen.

Der Dollar steht auch wegen des Abschlusses des Handelsabkommens zwischen der EU und Großbritannien zusätzlich unter Druck.

Die Unterzeichnung des Handelspakts kann nicht nur das Pfund, sondern auch mehrere anderen Risiko-Assets erheblich nach oben treiben.

Das Paar GBP/USD dürfte voraussichtlich das Niveau von 1,4000 erreichen.

Analyst InstaForex
Artikel teilen:
parent
loader...
all-was_read__icon
Sie haben zur Zeit die besten Veröffentlichungen gesehen.
Wir suchen schon etwas Interessantes für Sie...
all-was_read__star
Kürzlich veröffentlicht:
loader...
Neuere Veröffentlichungen...