Handelsanalyse und Empfehlungen für den Euro
Der Test des Niveaus von 1,0427 fiel mit dem Beginn des MACD-Indikators zusammen, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was ein gültiges Verkaufssignal im Einklang mit dem vorherrschenden Abwärtstrend bestätigte. Infolgedessen fiel das Paar um 27 Punkte, erreichte jedoch nicht das Zielniveau von 1,0400.
Schwache Wirtschaftsindikatoren aus Deutschland und der Eurozone waren die Haupttreiber für den Rückgang des Euro in der ersten Tageshälfte. Jetzt verlagern Investoren und Analysten ihren Fokus auf die zentralen Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell, um Hinweise auf die zukünftige Geldpolitik der USA zu erhalten.
Mit jeder Fed-Ankündigung liefert die Zentralbank weitere Einblicke, wie lange der aktuelle Zinsstand beibehalten wird und ob Anpassungen als Reaktion auf wirtschaftliche Veränderungen vorgenommen werden könnten. Außerdem werden Risiken, die die Fed-Entscheidungen beeinflussen, wie importierte Inflation durch Trumps Handelszölle und globale wirtschaftliche Instabilität, genau beobachtet.
Wenn Powell Journalisten anspricht, könnte er auch Klarstellungen zum Arbeitsmarkt liefern. Während die US-Wirtschaft relativ stark bleibt, könnten seine Äußerungen Aufschluss darüber geben, wie die Beschäftigungsbedingungen zukünftige geldpolitische Entscheidungen beeinflussen könnten.
Ein dovisher Ton und Hinweise auf mögliche Zinssenkungen würden den Dollar schwächen und den Euro steigen lassen. Im Gegensatz dazu würde ein hawkisher Ton zu einer starken Nachfrage nach dem US-Dollar führen und damit eine weitere Abwertung des Euro nach sich ziehen.
Für den heutigen Intraday-Handel werde ich mich hauptsächlich auf Szenario #1 und Szenario #2 konzentrieren.
Kaufsignal
Szenario #1: Der Kauf des Euro ist möglich, wenn der Preis 1,0433 (grüne Linie im Chart) erreicht, mit einem Ziel bei 1,0491. Bei 1,0491 plane ich, die Position zu schließen und eine Verkaufsposition zu initiieren, in Erwartung eines Rückgangs von 30-35 Punkten vom Einstiegspunkt aus. Eine Euro-Rallye heute ist nur dann denkbar, wenn die Fed Zinssenkungssignale in den USA gibt.
Wichtig! Stellen Sie vor dem Eingehen eines Kaufgeschäfts sicher, dass der MACD-Indikator über der Nullmarke liegt und gerade zu steigen beginnt.
Szenario #2: Der Kauf des Euro ist auch eine Option, wenn der Preis 1,0388 zweimal hintereinander testet und der MACD-Indikator im überverkauften Bereich liegt. Dies würde das Abwärtspotenzial begrenzen und zu einer Marktumkehr nach oben führen. Potenzielle Ziele: 1,0433 und 1,0491.
Verkaufssignal
Szenario #1: Der Verkauf des Euro ist geplant, wenn der Preis 1,0388 (rote Linie im Chart) erreicht, mit einem Ziel bei 1,0344. Bei 1,0344 werde ich die Position schließen und sofort eine Kaufposition eingehen, mit dem Ziel eines Rebounds von 20-25 Punkten. Der Verkaufsdruck könnte jederzeit zurückkehren, besonders wenn die Fed eine restriktive Haltung einnimmt.
Wichtig! Stellen Sie vor dem Eingehen eines Verkaufsgeschäfts sicher, dass der MACD-Indikator unter der Nullmarke liegt und gerade zu fallen beginnt.
Szenario #2: Der Verkauf des Euro ist auch eine Option, wenn der Preis 1,0433 zweimal hintereinander testet und der MACD-Indikator im überkauften Bereich liegt. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und zu einer Marktumkehr nach unten führen. Erwartete Ziele: 1,0388 und 1,0344.
Chartbeschreibung
- Dünne grüne Linie – Vorgeschlagenes Kaufeinstiegsniveau
- Dicke grüne Linie – Erwartetes Take-Profit-Niveau, bei dem ein weiteres Preiswachstum unwahrscheinlich ist
- Dünne rote Linie – Vorgeschlagenes Verkaufseinstiegsniveau
- Dicke rote Linie – Erwartetes Take-Profit-Niveau, bei dem ein weiterer Preisrückgang unwahrscheinlich ist
- MACD-Indikator – Nutzen Sie überkaufte und überverkaufte Zonen zur Handelsbestätigung
Wichtige Hinweise für Anfänger im Forex-Handel
- Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Trades eingehen. Es ist am besten, sich vor wichtigen fundamentalen Datenveröffentlichungen vom Markt fernzuhalten, um übermäßige Volatilität zu vermeiden.
- Beim Handel während Nachrichtenereignissen sollte immer ein Stop-Loss-Order eingerichtet werden, um Verluste zu minimieren.
- Ohne Stop-Loss-Schutz könnte Ihr gesamtes Guthaben gefährdet sein—besonders, wenn Sie mit hohem Hebel und großen Volumen handeln.
- Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, wie den oben skizzierten.
- Vermeiden Sie impulsive Trades auf Basis von kurzfristigen Marktbewegungen—dies ist eine verlustbringende Strategie für Intraday-Trader.