
EUR/USD wird um 1,1905 innerhalb des seit Anfang Februar bestehenden Aufwärtstrendkanals gehandelt. Wir sehen, dass sich der Euro um 1,1900 konsolidiert und voraussichtlich das Niveau von 6/8 Murray bei 1,1962 erreichen könnte, sofern er sich in den kommenden Stunden weiterhin über diesem Bereich und innerhalb des Aufwärtstrendkanals hält.
Rund um 6/8 Murray bei 1,1962 befindet sich ein starker Widerstand. Sollte der Euro dieses Niveau erreichen, könnte dies als guter Punkt angesehen werden, um seinen übergeordneten bärischen Zyklus wieder aufzunehmen.
Die 6/8-Murray-Zone fällt mit dem 61,8%-Fibonacci-Retracement zusammen, einem Schlüsselniveau, an dem wir auf Signale für die Eröffnung von Short-Positionen warten sollten.
Wir müssen vorsichtig sein, wenn wir zu den aktuellen Kursniveaus verkaufen wollen, da der Eagle-Indikator ein positives Signal liefert und jeder Rücksetzer in den kommenden Tagen als Gelegenheit gesehen werden dürfte, den Euro zu kaufen.
Ein deutlicher Ausbruch aus dem Aufwärtstrendkanal nach unten und eine anschließende Konsolidierung unterhalb der 21 SMA bei 1,1860 könnten auf einen Trendwechsel hindeuten. Der Euro könnte dann seinen bärischen Zyklus wieder aufnehmen und die Unterseite des übergeordneten Aufwärtstrendkanals im Bereich von etwa 1,1785 erreichen. EUR/USD könnte sogar eine gute Unterstützung an der 200 EMA bei 1,1782 finden.
Ein Rückgang unter die 200 EMA könnte auf einen starken Einbruch des Euro hindeuten, und wir könnten in den kommenden Tagen erwarten, dass er das psychologische Niveau von 1,15 erreicht.