
Der Euro wird um 1,1875 gehandelt, unterhalb der 21-SMA, und zieht sich nach drei Versuchen, das 50%-Fibonacci-Retracement im Bereich von 1,1920 zu durchbrechen, zurück.
Gestern kam es während der US-Session zu einem starken Rückgang des Euro, wobei ein Tief bei 1,1837 markiert wurde. Seitdem gab es eine technische Gegenbewegung, doch EUR/USD könnte Schwierigkeiten haben, einen Teil seiner Verluste wettzumachen, und dürfte voraussichtlich seinen Abwärtstrend wieder aufnehmen.
Ein Ausbruch über das 50%-Fibonacci-Level könnte den Euro bis zum 61,8%-Retracement treiben, das wiederum mit der 6/8-Murray-Linie zusammenfällt und damit eine starke Widerstandszone für den Euro um 1,1962 darstellt. Hält sich der Aufwärtsimpuls, könnte EUR/USD das psychologisch wichtige Niveau von 1,2000 erreichen.
Wenn der Euro Schwierigkeiten hat, sich weiter über 61,8 % zu behaupten, könnte dies als Gelegenheit gesehen werden, Short-Positionen zu eröffnen, mit Kurszielen an der 4/8-Murray-Linie bei 1,1782 und schließlich an der 3/8-Murray-Linie im Bereich von 1,1596.
Gelingt es dem Euro nicht, sich oberhalb der 21-SMA zu festigen, wird dies als Verkaufssignal auf dem aktuellen Kursniveau gewertet, mit kurzfristigen Zielen um die 200-EMA bei 1,1789.