
Gold notiert derzeit bei etwa 5.074 $ innerhalb des seit Anfang März ausgebildeten Abwärtstrendkanals und zeigt Anzeichen einer nachlassenden Abwärtsdynamik, da der Preis in überverkaufte Bereiche vordringt.
Setzt sich der Rückgang in den kommenden Stunden fort, könnte Gold die 200‑EMA im Bereich von 5.014 $ erreichen. Von dort aus wäre dann mit einem kräftigen technischen Rebound zu rechnen.
In den nächsten Stunden werden wichtige Konjunkturdaten aus den USA veröffentlicht. Sollten die NFPs schwach ausfallen, könnte Gold bis auf 5.141 $ steigen, wo sich die 21‑SMA befindet. Dieses Niveau könnte sich als Einstiegspunkt für Short‑Positionen anbieten.
Gelingt es Gold, sich oberhalb von 5.141 $ zu etablieren, bliebe der Ausblick positiv. In diesem Fall wäre in den kommenden Stunden mit weiteren Kursanstiegen zu rechnen, bis hin zur +1/8‑Murray‑Marke um 5.312 $.
Solange sich der Preis unterhalb der 21‑SMA behauptet, dürfte Gold weiter unter Abwärtsdruck stehen. In diesem Szenario wäre in den nächsten Tagen ein Rückgang bis zur psychologisch wichtigen Marke von 5.000 $ möglich. Darüber hinaus könnte dieses Unterstützungsniveau nach unten durchbrochen werden, wodurch ein Test der 7/8‑Murray‑Marke bei rund 4.687 $ denkbar wäre.
Da der Eagle‑Indikator in den überverkauften Bereich vordringt, wird jeder Rücksetzer des Preises, solange er oberhalb der 200‑EMA gehandelt wird, als Gelegenheit zur Eröffnung von Long‑Positionen angesehen.