
Das Währungspaar EUR/USD wird derzeit um 1,1613 gehandelt, stößt dabei auf den starken Widerstand an der 200 EMA und nähert sich dem oberen Rand des Aufwärtstrendkanals im Bereich von 1,1645.
Nach einer scharfen technischen Korrektur in Richtung der Zone um 1,1435 fand der Euro dort eine starke Unterstützung und prallte über die 2/8-Murray-Linie nach oben ab. Es gelang ihm, sich wieder über das psychologische Niveau von 1,15 zu erholen. Nun nähert er sich Widerstandsbereichen, sodass in den kommenden Tagen mit einer technischen Korrektur zu rechnen ist.
Da sich der Euro nun der Zone der 200 EMA nähert, die ebenfalls als Widerstand fungiert, werden wir unterhalb dieses Bereichs nach Verkaufsmöglichkeiten suchen. Steigt EUR/USD hingegen weiter, wäre ein Anstieg in Richtung 1,1640 denkbar. In dieser Zone könnten wir auf Verkaufsgelegenheiten achten, da sie am oberen Band des Aufwärtstrendkanals liegt, das zusätzlichen Abwärtsdruck ausübt.
In den nächsten Tagen wird erwartet, dass der Euro in Richtung der 21 SMA bei 1,1522 fällt und möglicherweise sogar das 2/8-Murray-Unterstützungsniveau im Bereich von 1,1474 erreicht.
Gelingt dem Euro ein Ausbruch über 1,1660 mit anschließender Stabilisierung oberhalb dieser Zone, könnte dies als positives Signal gewertet werden. In diesem Fall könnte EUR/USD das 4/8-Murray-Niveau nahe 1,1718 erreichen und schließlich die Kurslücke im Bereich von 1,1820 schließen.