Analyse der makroökonomischen Berichte:

Für Dienstag sind nur sehr wenige makroökonomische Ereignisse angesetzt, und keines davon ist von wesentlicher Bedeutung. Allenfalls der deutsche Geschäftsklimaindex und die Daten zu den US-Neubauverkäufen können erwähnt werden, obwohl auch diese Berichte kaum Auswirkungen auf die Bewegungen der Währungspaare oder die Stimmung der Trader heute haben werden. Technische Faktoren und Donald Trump werden weiterhin die Haupttreiber für den Devisenmarkt bleiben.
Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Unter den grundlegenden Ereignissen am Dienstag sind die Reden der Federal Reserve-Vertreter Adriana Kugler und John Williams hervorzuheben. Allerdings fand das letzte Treffen der Fed erst in der vergangenen Woche statt, und Jerome Powell hat den Kurs der Zentralbank für die kommenden Monate deutlich skizziert. Es ist unwahrscheinlich, dass Kugler oder Williams etwas Neues hinzufügen werden. In jedem Fall hat die Geldpolitik der Fed derzeit wenig Gewicht für Händler, die sich weiterhin ausschließlich auf Trump und seine Handelspolitik konzentrieren.
Allgemeine Schlussfolgerungen:
Am zweiten Handelstag der Woche könnten beide Währungspaare den Rückgang fortsetzen, der sich in den letzten Wochen aufgebaut hat. Beide Paare sind unter ihre aufsteigenden Kanäle gefallen, und die derzeitige Haltung der Fed ermöglicht es dem Dollar, einiges vom ungerechterweise verlorenen Boden zurückzugewinnen. Natürlich weiß niemand, wann Trump neue Handelszölle ankündigen wird oder welche Form sie annehmen werden, aber auch dieser Faktor kann den Dollar nicht unbegrenzt nach unten treiben.
Wichtige Regeln für das Handelssystem:
- Signalstärke: Je kürzer die Zeit ist, die zum Ausbilden eines Signals (Abprall oder Ausbruch) benötigt wird, desto stärker ist das Signal.
- Falsche Signale: Wenn zwei oder mehr Trades in der Nähe eines Levels zu falschen Signalen führen, sollten nachfolgende Signale von diesem Level ignoriert werden.
- Seitwärtsmärkte: In flachen Marktbedingungen können Paare viele falsche Signale oder gar keine generieren. Es ist besser, den Handel bei den ersten Anzeichen eines Seitwärtsmarktes zu stoppen.
- Handelszeiten: Eröffnen Sie Trades zwischen dem Beginn der europäischen Sitzung und der Mitte der US-Sitzung und schließen Sie dann alle Trades manuell.
- MACD-Signale: Auf dem stündlichen Zeitrahmen werden MACD-Signale nur während Perioden guter Volatilität und eines klaren Trends gehandelt, der durch Trendlinien oder Trendkanäle bestätigt wird.
- Nah beieinander liegende Levels: Wenn zwei Levels zu nah (5–20 Pips) beieinander liegen, behandeln Sie sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone.
- Stop Loss: Setzen Sie einen Stop Loss auf breakeven, nachdem sich der Preis 15–20 Pips in die gewünschte Richtung bewegt hat.
Wichtige Diagrammelemente:
Unterstützungs- und Widerstandsniveaus: Diese sind Zielniveaus zum Eröffnen oder Schließen von Positionen und können auch als Punkte für die Platzierung von Take-Profit-Orders dienen.
Rote Linien: Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.
MACD-Indikator (14,22,3): Ein Histogramm und eine Signallinie, die als ergänzende Quelle für Handelssignale verwendet werden.
Wichtige Reden und Berichte, die konsequent im Wirtschaftskalender vorgestellt werden, können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher ist es ratsam, während ihrer Veröffentlichung vorsichtig zu handeln oder den Markt zu verlassen, um potenzielle starke Kursrückschläge gegen den vorherigen Trend zu vermeiden.
Anfänger im Forex-Markt sollten verstehen, dass nicht jede Transaktion gewinnbringend sein wird. Die Entwicklung einer klaren Handelsstrategie und die Praxis eines effektiven Geldmanagements sind entscheidend, um langfristigen Erfolg im Handel zu erzielen.