Handelsanalyse und Empfehlungen für den Euro
Der Preistest von 1.1050 fand zu einem Zeitpunkt statt, als der MACD-Indikator bereits deutlich unterhalb der Nulllinie lag, was das Abwärtspotential des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Euro nicht verkauft und die Abwärtsbewegung verpasst.
Der Euro zeigte eine merkliche Korrektur gegenüber dem US-Dollar, obwohl ein so starker Rückgang kaum erwartet wurde. Dies zog sofort die Aufmerksamkeit großer Marktteilnehmer auf sich, die schnell ihre Long-Positionen vor den wichtigen Wirtschaftsdatenveröffentlichungen aus den Vereinigten Staaten erhöhten.
Zwei bedeutende Wirtschaftsdaten — die Nonfarm Payrolls für März und die Arbeitslosenquote — werden einen entscheidenden Einfluss auf den künftigen Verlauf des Währungspaares haben. Marktteilnehmer und Analysten beobachten diese Zahlen genau, da sie wichtige Indikatoren für den Zustand der US-Wirtschaft sind. Es wird erwartet, dass der Beschäftigungsbericht auf eine Verlangsamung des Beschäftigungswachstums hinweist, was den US-Dollar potenziell schwächen könnte. Die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich keinen großen Einfluss auf die Marktstimmung haben, da sie unverändert bleiben soll.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario #1: Ich plane, den Euro heute zu kaufen, wenn der Preis das Niveau von 1,1081 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Zielanstieg auf 1,1174. Ich plane, den Markt bei 1,1174 zu verlassen und in die entgegengesetzte Richtung Verkaufspositionen zu eröffnen, wobei ich eine Bewegung von 30–35 Punkten vom Einstiegspunkt erwarte. Ein Euro-Anstieg heute ist als Teil des anhaltenden Aufwärtstrends zu erwarten, insbesondere im Falle schwacher US-Daten und gemäßigter Kommentare von Jerome Powell. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade anfängt, von dort aus zu steigen.
Szenario #2: Ich plane ebenfalls, den Euro heute zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Preisniveaus von 1,1019 kommt, während der MACD-Indikator im überverkauften Bereich ist. Dies wird das Abwärtspotenzial begrenzen und eine Marktwende nach oben auslösen. Man kann dann Wachstum in Richtung der gegensätzlichen Niveaus von 1,1081 und 1,1174 erwarten.
Verkaufssignal
Szenario #1: Ich plane, den Euro nach Erreichen des Niveaus von 1,1019 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, mit einem Ziel bei 1,0942, wo ich den Markt verlasse und Long-Positionen in die entgegengesetzte Richtung eröffne (erwartet wird eine Bewegung von 20–25 Punkten vom Niveau). Der Verkaufsdruck auf das Paar dürfte bei starken US-Daten zurückkehren. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD unter der Nulllinie liegt und gerade anfängt, von dort aus zu fallen.
Szenario #2: Ich plane ebenfalls, den Euro heute zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Niveaus von 1,1081 kommt, während der MACD im überkauften Bereich ist. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtswende führen. Man kann einen Rückgang in Richtung der gegensätzlichen Niveaus von 1,1019 und 1,0942 erwarten.

Auf dem Chart:
- Dünne grüne Linie – Einstiegspreis, um das Handelsinstrument zu kaufen;
- Dicke grüne Linie – geschätzter Preis für das Setzen von Take Profit oder manuelles Schließen von Gewinnen; weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus ist unwahrscheinlich; Dünne rote Linie – Einstiegspreis, um das Handelsinstrument zu verkaufen;
- Dicke rote Linie – geschätzter Preis für das Setzen von Take Profit oder manuelles Schließen von Gewinnen; weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus ist unwahrscheinlich;
- MACD-Indikator – Beim Markt-Einstieg ist es wichtig, den überkauften/überverkauften Zonen zu folgen.
Wichtig:
Forex-Anfängerhändler sollten bei ihren Einstiegsentscheidungen äußerste Vorsicht walten lassen. Es ist am besten, sich vor größeren Wirtschaftsberichten aus dem Markt herauszuhalten, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, während der Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einzahlung verlieren, besonders wenn Sie kein Geldmanagement nutzen und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, wie den oben beschriebenen. Spontane Entscheidungen basierend auf aktuellen Marktbedingungen zu treffen, ist eine von Natur aus verlustbringende Strategie für Intraday-Trader.