
Der Goldpreis konnte sich während der asiatischen Sitzung am Dienstag erholen und stieg über 3.942 USD, um in der US‑Sitzung das 5/8‑Murray‑Level bei etwa 4.062 USD zu erreichen – ein Anstieg von mehr als 120 USD. Dieses Level fiel zudem mit der oberen Begrenzung des Abwärtstrendkanals zusammen.
Gold schaffte es nicht, das 5/8‑Murray‑Level nach oben zu durchbrechen. Daher fungiert dieses Niveau derzeit als starker Widerstand und setzt den Goldpreis unter Druck. XAU dürfte seinen Rückgang wahrscheinlich fortsetzen, bis der Bereich um 3.970 USD erreicht wird. Dieses Niveau kann als starke Unterstützung betrachtet werden, da es bereits am 24. Juni getestet wurde und in dieser Zone erneut für deutliche Unterstützung sorgen könnte.
Kann sich Gold in den kommenden Stunden oberhalb des 61,8 % Fibonacci‑Niveaus bzw. über 3.970 USD behaupten, könnte dies als positives Kaufsignal gewertet werden – mit Kurszielen bei 4.000 USD und schließlich bei 4.062 USD. Hält der Aufwärtsimpuls an, könnten weitere Käufe mit Kurszielen an der 200‑EMA im Bereich von 4.285 USD in Betracht gezogen werden.
Der Eagle‑Indikator sendet ein positives Signal, sodass diese Korrektur als Gelegenheit zum Eröffnen von Long‑Positionen gesehen werden kann, solange sich der Preis über 3.970 USD stabilisiert. Die nächsten Ziele lägen dann am 6/8‑Murray‑Level um 4.375 USD.
Bricht XAU/USD hingegen unter 3.950 USD, könnte sich der Ausblick eintrüben. In diesem Fall wäre mit einem Rückgang bis zum 161,8 % Fibonacci‑Level im Bereich von 3.880 USD zu rechnen, mit der Möglichkeit eines weiteren Rückgangs bis zum 261,8 % Fibonacci‑Level, das mit dem 4/8‑Murray‑Level bei 3.750 USD zusammenfällt.
Stabilisiert sich der Preis hingegen über 4.062 USD, könnte sich das Bild aufhellen. Oberhalb dieses Niveaus ließen sich Chancen für das Eingehen von Long‑Positionen mit Kurszielen bei 4.300 USD und 4.375 USD finden.