
Der Euro wird bei etwa 1,1414 gehandelt, unter dem 21‑Tage Simple Moving Average (SMA) im Tageschart, und zieht sich zurück, nachdem er auf starken Widerstand in der Nähe des 6/8‑Murray‑Levels gestoßen ist.
In der vergangenen Woche erreichte der Euro ein Hoch bei 1,1482 und hat sich von diesem Niveau aus so weit zurückgezogen, dass er nun unter dem 21‑Tage‑SMA notiert. Daher gehen wir davon aus, dass der Abwärtsdruck anhalten könnte, wobei das erste Kursziel möglicherweise am 61,8‑%‑Fibonacci‑Retracement liegt. Letztlich erwarten wir, dass sich im Bereich von 1,1352, in der Nähe des 5/8‑Murray‑Levels, eine solide Unterstützung ausbildet.
Der Eagle‑Indikator im Tageschart sendet ein negatives Signal, weshalb wir in den kommenden Tagen nach Verkaufsmöglichkeiten suchen werden. Wenn sich der Kurs unterhalb von 1,1421 stabilisiert, könnten wir mit einem weiteren Rückgang bis 1,1352 rechnen und schließlich bis zum Tief vom 23. Juni im Bereich von 1,1330.
Ein klarer Ausbruch über das 6/8‑Murray‑Level und eine anschließende Konsolidierung oberhalb dieser Zone könnten eine kräftige Aufwärtsbewegung des Euro auslösen. Für EUR/USD wird in diesem Fall ein Anstieg bis zur 200‑EMA im Bereich von 1,1578 erwartet. Daher sollten wir den Bereich um 1,1474 genau beobachten: Oberhalb dieser Marke käme ein Kauf in Betracht, während darunter eine technische Trendwende einsetzen könnte.