Der Euro wird bei etwa 1,1534 gehandelt und erholt sich, nachdem er das untere Band des seit dem 28. Juli gebildeten Aufwärtstrendkanals erreicht hat. Wenn sich das Instrument oberhalb von 1,1520 stabilisiert, könnte es in den kommenden Stunden weiter steigen.
Das Währungspaar EUR/USD könnte seinen Anstieg fortsetzen, sodass wir nach Kaufgelegenheiten oberhalb des 21‑Tage‑gleitenden Durchschnitts suchen könnten, in Erwartung eines Anstiegs in Richtung des 7/8‑Murray-Levels bei etwa 1,1596.
Fällt der Euro hingegen unter 1,1520 und durchbricht den Aufwärtstrendkanal nachhaltig, wäre mit einer Fortsetzung der technischen Korrektur zu rechnen, die das Paar möglicherweise bis zum 6/8‑Murray-Level um 1,1474 führen könnte. In diesem Bereich oder etwas tiefer bei etwa 1,1460, in der Nähe der 200‑EMA, könnte EUR/USD eine starke Unterstützung finden.
Wie wir bereits mehrfach erwähnt haben, steht der Euro im Bereich der 200‑EMA bei etwa 1,1570 im Tages-Chart vor einem starken Widerstand. Erreicht der Euro diese Zone in den kommenden Tagen, sollten wir abwarten, ob sich der Kurs darüber festigt; kommt es dort zu einer Ablehnung, könnte dies als Verkaufsgelegenheit gewertet werden.
Der Eagle-Indikator hat überkaufte Niveaus erreicht, sodass in den nächsten Tagen eine technische Korrektur wahrscheinlich ist. Angesichts dieser Entwicklung sollten wir den Bereich um 1,1596 – in der Nähe des 7/8‑Murray-Levels – oder 1,1570 auf mögliche Verkaufssignale hin beobachten.