
Der Euro wird bei etwa 1,1521 gehandelt, unter dem 200-Perioden-Gleitenden Durchschnitt und unter dem Murray-Level 5/8, was auf eine Ermüdung der Aufwärtsdynamik hindeutet. Nachdem er auf einen starken Widerstand am 200-Perioden-EMA getroffen ist, der als Decke fungiert, kommt es zu einer Korrektur. In den kommenden Tagen könnte sich der Kurs jedoch weiterhin unterhalb dieser Zone konsolidieren.
Versucht der Euro in den nächsten Stunden, den Bereich um 1,1564 zu durchbrechen – wo sich der 200-Perioden-Gleitende Durchschnitt befindet –, könnte er das Murray-Level 6/8 bei etwa 1,1596 erreichen. Dieses Niveau ist für den Euro entscheidend; es könnte als starker Widerstand fungieren und als Gelegenheit betrachtet werden, Short-Positionen zu eröffnen.
Ein Rückgang unter das Murray-Level 5/8 in den nächsten Stunden könnte den Euro weiter unter Abwärtsdruck setzen. In der Folge könnte er das Murray-Level 4/8 bei etwa 1,1474 erreichen und schließlich den 21-Tage-Simple Moving Average (SMA) im Bereich von 1,1457 testen.
Der Eagle-Indikator hat überkaufte Bereiche erreicht; daher wird ein Rücklauf in den kommenden Stunden in die Zone von 1,1555–1,1564 als Gelegenheit betrachtet, Short-Positionen zu eröffnen.
Unser Ausblick bleibt für die kommenden Tage bärisch, und wir erwarten, dass EUR/USD weiter fällt, bis das Murray-Level 3/8 im Bereich von etwa 1,1413 erreicht wird.