
Der Euro wird derzeit bei etwa 1,1541 gehandelt, unterhalb der 200-EMA und unter dem zuvor erreichten Hoch bei rund 1,1580. Im Tageschart ist zu erkennen, dass der Euro auf starke Widerstände knapp unterhalb des 6/8-Murray-Levels gestoßen ist. Daher gehen wir davon aus, dass es in den nächsten Tagen zu einer Konsolidierung unterhalb dieser Zone kommen könnte.
Ein Rückgang unter das 5/8-Level könnte den bestehenden Abwärtstrend des Euro ausweiten und einen Rückgang bis zum 4/8-Murray-Level bei etwa 1,1472 begünstigen.
Ein Pullback in den Bereich von 1,1564 könnte als klares Signal für den Einstieg in Short-Positionen gewertet werden. Sollte sich hingegen der Aufwärtsdruck durchsetzen, ist beim Euro mit einem starken Widerstand im Bereich von 1,1596 bis 1,16 zu rechnen.
Der Eagle-Indikator zeigt ein überkauftes Signal an, was darauf hindeutet, dass der Euro in den kommenden Tagen weiter fallen könnte. Daher werden wir nach Gelegenheiten suchen, um unterhalb von 1,1564 Short-Positionen zu eröffnen.
Der Euro verfügt über eine starke Unterstützung um 1,1474, da die Hochs vom 19. Juni, 29. Juni und 13. Juli technisch gesehen als markante Widerstandszonen fungiert haben. Wir gehen davon aus, dass bei Erreichen dieses Niveaus ein technischer Rebound einsetzen könnte, der als Kaufgelegenheit betrachtet werden kann.
Unser Handelsplan für die nächsten Stunden besteht darin, den Euro entweder vom aktuellen Kursniveau zu verkaufen oder auf einen Pullback in Richtung der täglichen Widerstandszone zu warten. Alternativ könnte ein Anstieg des EUR/USD bis zum Hoch bei 1,1580 eine Double-Top-Formation ausbilden, die ebenfalls als Verkaufssignal gewertet werden kann.