
Der Euro notiert bei etwa 1,1671, unterhalb des 21‑Tage‑SMA und innerhalb des Aufwärtstrendkanals, der sich seit Anfang August gebildet hat. EUR/USD könnte in den kommenden Tagen unter Druck geraten, falls sich der Kurs unterhalb des Murray‑Niveaus 8/8 stabilisiert.
Der Euro erreichte ein Hoch bei 1,1710, ein Niveau, das mit der oberen Begrenzung des Aufwärtstrendkanals zusammenfiel und sich zudem der Murray‑Zone 8/8 näherte, die einen starken Widerstand darstellt. Wir gehen davon aus, dass wir in den kommenden Stunden nach Chancen für den fortgesetzten Verkauf suchen werden. Folglich dürfte das Instrument in den nächsten Tagen in Richtung des Murray‑Niveaus 6/8 um 1,1596 fallen.
Umgekehrt könnten wir bei einer Stabilisierung des Euro oberhalb von 1,1677 mit einer Erholung des Währungspaares rechnen, die das Murray‑Niveau 8/8 bei etwa 1,1718 erreichen könnte. In diesem Fall könnte sich technisch eine Triple‑Top‑Formation ausbilden, worauf voraussichtlich eine kräftige technische Korrektur auf diese Aufwärtsbewegung folgen würde.
Fällt der Euro unter das Murray‑Niveau 7/8 bei etwa 1,1657, wäre ein rascher Rückgang möglich, da es bis 1,1596 keine nennenswerte Unterstützung gibt. Ein Bruch unter diese Zone könnte daher als Verkaufssignal gewertet werden.
Der Eagle‑Indikator liefert derzeit ein negatives Signal und hat überkaufte Niveaus erreicht; solange EUR/USD unter 1,1718 gehandelt wird, behalten wir daher für die kommenden Tage unseren bärischen Ausblick bei.