Handelsanalyse und Tipps für den Handel mit der europäischen Währung
Der Test des Preisniveaus von 1,1642 erfolgte in einem Moment, als der MACD-Indikator deutlich unter die Nulllinie gerutscht war, was das weitere Abwärtspotenzial des Paares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Euro nicht verkauft.
Positive Daten zur Einzelhandelsumsatzdynamik in der Eurozone deuteten darauf hin, dass ein erheblicher Rückgang des Paares in der ersten Tageshälfte unwahrscheinlich war. Der Aufwärtsbewegung des Euros standen jedoch Bedenken hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung der europäischen Wirtschaft entgegen. Marktteilnehmer bleiben auf die Energie- und geopolitische Situation in Europa fokussiert. Darüber hinaus beabsichtigt die Europäische Zentralbank nicht, die Zinssätze weiter zu senken, was die Verbraucher zu einer vorsichtigeren Ausgabenpolitik zwingt.
Die bevorstehende Veröffentlichung von makroökonomischen Statistiken aus den Vereinigten Staaten wird voraussichtlich erhebliche Volatilität an den Finanzmärkten auslösen. Alle Marktteilnehmer werden die Veröffentlichung von Daten zur Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft, der Arbeitslosenquote und den Veränderungen der durchschnittlichen Löhne genau verfolgen. Besondere Bedeutung wird dem Zusammenhang zwischen diesen Indikatoren beigemessen. Zum Beispiel könnte ein starker Anstieg der Beschäftigung in Kombination mit steigenden Löhnen den Optimismus der Verbraucher stärken und zur Erhöhung der Inflation beitragen. In einem solchen Szenario wird die Federal Reserve wahrscheinlich ihre Politik, die Zinssätze unverändert zu halten, fortsetzen, was zu einer Stärkung des US-Dollars führen könnte. Gleichzeitig könnten schwache Arbeitsmarktdaten in Verbindung mit sinkendem Verbrauchervertrauen und geringeren Inflationserwartungen die Fed zu einer Lockerung ihrer Haltung zwingen. Dies könnte wiederum zu einer Schwächung der US-Währung führen.
Was die Tageshandelsstrategie angeht, werde ich mich mehr auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 verlassen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute ist der Kauf des Euro möglich, wenn der Preis das Niveau von 1,1655 erreicht (grüne Linie im Diagramm), mit einem Ziel eines Wachstums in Richtung des Niveaus von 1,1689. Bei 1,1689 plane ich, den Markt zu verlassen und auch den Euro in die entgegengesetzte Richtung zu verkaufen, mit dem Ziel, einen Kurs von 30–35 Punkten vom Einstiegspunkt zu erreichen. Ein starkes Wachstum des Euro kann nur nach schwachen US-Daten erwartet werden. Wichtig! Vor dem Kauf stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu steigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane auch, den Euro heute zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Preisniveaus von 1,1635 kommt, wenn sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Marktumkehr nach oben führen. Ein Wachstum in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1655 und 1,1689 wird erwartet.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, den Euro zu verkaufen, nachdem der Preis das Niveau von 1,1635 erreicht (rote Linie im Diagramm). Das Ziel wird das Niveau von 1,1599 sein, wo ich beabsichtige, den Markt zu verlassen und sofort in die entgegengesetzte Richtung zu kaufen (mit dem Ziel einer Bewegung von 20–25 Punkten in die entgegengesetzte Richtung vom Niveau). Der Druck auf das Paar wird zurückkehren, wenn starke Arbeitsmarktdaten veröffentlicht werden. Wichtig! Vor dem Verkauf stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane auch, den Euro heute zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Preisniveaus von 1,1655 kommt, wenn sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Marktumkehr nach unten führen. Ein Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,1635 und 1,1599 wird erwartet.

Was ist auf dem Chart zu sehen:
- Dünne grüne Linie – Einstiegspreis, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
- Dicke grüne Linie – geschätzter Preis, bei dem Take-Profit-Orders platziert oder Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – Einstiegspreis, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
- Dicke rote Linie – geschätzter Preis, bei dem Take-Profit-Orders platziert oder Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator. Bei Markteintritt ist es wichtig, sich an überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.
Wichtig. Anfänger im Forex-Handel sollten Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig treffen. Vor bedeutenden fundamentalen Berichten ist es am besten, sich aus dem Markt herauszuhalten, um plötzliche Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während der Veröffentlichung von Nachrichten zu handeln, sollten Sie immer Stop-Loss-Orders setzen, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Guthaben verlieren—besonders wenn Sie kein Money Management verwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Handelsplan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen basierend auf der aktuellen Marktsituation sind für einen Intraday-Händler eine von Natur aus verlustreiche Strategie.