Überblick über die makroökonomischen Berichte:

Für Dienstag ist nur ein makroökonomischer Bericht geplant – der US-Verbraucherpreisindex für Dezember. Und dieser Bericht ist der wichtigste dieser Woche. Wir erinnern Anfängerhändler daran, dass die Fed geldpolitische Entscheidungen auf der Grundlage von drei Indikatoren trifft: Inflation, Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarkt. Die letzten beiden Berichte haben wir bereits letzte Woche gesehen, und unserer Meinung nach waren sie nicht ermutigend. Nur die Inflation bleibt abzuwarten. Ein weiteres Abbremsen (im November wurde ein Rückgang von 3% auf 2,7% verzeichnet) wird die Federal Reserve einer neuen Senkung des Leitzinses näherbringen. In diesem Fall könnte der Dollar seinen Rückgang fortsetzen. Andernfalls könnte die US-Währung etwas Unterstützung vom Markt erhalten, aber grundsätzlich wird sich nichts ändern.
Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Für Montag sind mehrere grundlegende Ereignisse geplant — Reden von Thomas Barkin und Alberto Musalem (Fed). Mehrere Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses der Fed haben in diesem Jahr bereits Kommentare abgegeben; diese waren im Kontext von Powells Position im Dezember und der Geldpolitik der Fed insgesamt praktisch bedeutungslos. Drei Indikatoren werden die Zinsentscheidungen der Fed im Jahr 2026 beeinflussen: der Arbeitsmarkt, die Arbeitslosigkeit und die Inflation. Die Arbeitsmarktberichte der letzten Woche zeigten keine Verbesserungen. Obwohl die Arbeitslosenquote gesunken ist, bleibt sie auf dem höchsten Niveau der letzten 3 Jahre. Der Inflationsbericht wird heute veröffentlicht, nach dem man Annahmen über eine mögliche Fed-Entscheidung auf dem Januar-Treffen treffen kann.
Der Marktfokus liegt nun auf Donald Trump, der möglicherweise bald einen Befehl für eine militärische Operation in Mexiko und Grönland geben könnte.
Allgemeine Schlussfolgerungen:
Am zweiten Handelstag der Woche könnten beide Währungspaare weiter steigen, aber alles hängt von den Nachrichten aus dem Weißen Haus und dem Inflationsbericht ab. Der Euro könnte heute in der Spanne von 1,1655–1,1666 gehandelt werden, und das britische Pfund in der Spanne von 1,3437–1,3446. Kaufsignale wurden bereits gestern gebildet; heute könnten neue entstehen.
Hauptregeln des Handelssystems:
- Die Stärke eines Signals wird durch die benötigte Zeit zur Bildung des Signals (Rückprall oder Ausbruch) beurteilt. Je weniger Zeit erforderlich ist, desto stärker ist das Signal.
- Wenn zwei oder mehr Trades auf falschen Signalen in der Nähe eines Levels eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.
- In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Paar eine Vielzahl falscher Signale generieren oder gar keine. In jedem Fall ist es bei den ersten Anzeichen eines Seitwärtsmarkts besser, den Handel einzustellen.
- Trades werden zwischen dem Beginn der europäischen Sitzung und der Mitte der amerikanischen Sitzung eröffnet; danach müssen alle Trades manuell geschlossen werden.
- Auf dem Stunden-Chart sollten MACD-basierte Signale idealerweise nur gehandelt werden, wenn gute Volatilität und ein durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigter Trend vorliegen.
- Wenn zwei Niveaus zu nah beieinander liegen (5–20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandsbereich betrachtet werden.
- Nach einer Bewegung von 15–20 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop Loss auf Break-even gesetzt werden.
Was auf den Charts gezeigt wird:
Unterstützungs- und Widerstandspreisniveaus — Niveaus, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufsaufträgen dienen. Take Profit kann in ihrer Nähe platziert werden.
Rote Linien — Kanäle oder Trendlinien, die die aktuelle Tendenz widerspiegeln und zeigen, in welche Richtung jetzt bevorzugt gehandelt werden sollte.
MACD-Indikator (14,22,3) — Histogramm und Signallinie — ein Hilfsindikator, der auch als Signalquelle genutzt werden kann.
Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares stark beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit maximaler Vorsicht gehandelt werden oder Positionen sollten geschlossen werden, um eine scharfe Preisumkehr gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.
Anfänger im Forex-Handel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money Managements sind die Schlüssel zum langfristigen Erfolg im Handel.