Analyse der makroökonomischen Berichte:

Für Montag sind nur wenige makroökonomische Berichte geplant. Einzig in der gesamten Eurozone wird der Geschäftsklimaindex für Deutschland veröffentlicht, der jedoch nur ein sekundärer Bericht ist. In den USA könnte ein relativ wichtiger Bericht über Auftragseingänge langlebiger Güter Marktreaktionen hervorrufen. Es ist jedoch zu beachten, dass beide Währungspaare letzte Woche ein starkes Wachstum zeigten, das ausschließlich durch Ereignisse im Zusammenhang mit Grönland, Donald Trump und der Europäischen Union angetrieben wurde. Sowohl der Euro als auch das Pfund befanden sich monatelang in einer Seitwärtsbewegung oder Korrektur, aber jetzt hat der Markt das inoffizielle Moratorium zum "Verkauf des Dollars" aufgehoben.
Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Für heute sind keine grundlegenden Ereignisse geplant, und alle wichtigsten Ereignisse haben bereits letzte Woche stattgefunden. Donald Trump hat auf seine charakteristische Weise Zölle verhängt, die er drei Tage später wieder zurückgenommen hat, nachdem die Gegenpartei Zugeständnisse gemacht hatte. Es bleibt unklar, welche Zugeständnisse das waren und worauf sich der NATO-Generalsekretär Mark Rutte und Donald Trump geeinigt haben, aber die Zölle werden ab dem 1. Februar aufgehoben. Gleichzeitig müssen die Händler noch die Positionen der Europäischen Union und Dänemarks zu den Abkommen in Bezug auf Grönland verstehen. Bis jetzt weiß niemand, wie diese Position aussieht. Angesichts der Geschwindigkeit der Ereignisse im Jahr 2026 gehen wir davon aus, dass die neue Woche eine Gelegenheit für Trump sein könnte, irgendwo anders auf dem Planeten „die Dinge aufzumischen“. Vielleicht wird sich der US-Präsident in dieser Woche auf den Iran konzentrieren.
Allgemeine Schlussfolgerungen:
Am ersten Handelstag der Woche könnten beide Währungspaare ihre Aufwärtsbewegung fortsetzen. Der Euro kann heute bei 1,1851 gehandelt werden, während das britische Pfund im Bereich von 1,3643-1,3652 gehandelt werden kann. Natürlich wird der Dollar jetzt nicht jeden Tag fallen. Es wird Pausen, Korrekturen und Rücksetzer geben. Dennoch erwarten wir im mittelfristigen Bereich ein Wachstum des Euro und des Pfund. Das bedeutet, dass potenziell Long-Positionen viel relevanter sind als Short-Positionen.
Haupthandelsregeln:
- Die Signalstärke wird anhand der benötigten Zeit zur Formung des Signals (Abprall oder Ausbruch) bewertet. Je weniger Zeit benötigt wird, desto stärker ist das Signal.
- Wenn zwei oder mehr Trades aufgrund von falschen Signalen in der Nähe eines Levels eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Level ignoriert werden.
- In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Paar eine Masse an falschen Signalen generieren oder gar keine. In jedem Fall ist es besser, beim ersten Anzeichen eines Seitwärtsmarktes mit dem Handel aufzuhören.
- Trades werden in der Zeit zwischen dem Start der europäischen Sitzung und der Mitte der amerikanischen Sitzung geöffnet; danach müssen alle Trades manuell geschlossen werden.
- Auf dem Stunden-Chart sollten Signale auf MACD-Basis idealerweise nur gehandelt werden, wenn gute Volatilität und ein durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigter Trend vorliegen.
- Wenn zwei Levels zu nahe beieinander liegen (5–20 Pips), sollten diese als Unterstützungs- oder Widerstandsbereich betrachtet werden.
- Nach einer Bewegung von 15–20 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop Loss auf Breakeven gesetzt werden.
Was auf den Charts gezeigt wird:
Unterstützungs- und Widerstandspreisniveaus — Niveaus, die als Ziele beim Eröffnen von Käufen oder Verkäufen dienen. Take Profit kann in deren Nähe platziert werden.
Rote Linien — Kanäle oder Trendlinien, die die aktuelle Tendenz widerspiegeln und zeigen, in welche Richtung derzeit vorzugsweise gehandelt werden sollte.
MACD-Indikator (14,22,3) — Histogramm und Signallinie — ein Hilfsindikator, der auch als Signalquelle genutzt werden kann.
Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares stark beeinflussen. Daher sollte beim Erscheinen dieser Meldungen mit maximaler Vorsicht gehandelt werden, oder Positionen sollten geschlossen werden, um eine scharfe Preisumkehr entgegen der vorherigen Bewegung zu vermeiden.
Anfänger im Forex-Handel sollten sich daran erinnern, dass nicht jeder Handel profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und effektives Geldmanagement sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.