Handelsüberblick und Trading-Tipps für die europäische Währung
Der Preistest von 1,1944 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator sich bereits erheblich über der Nulllinie befand, was das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzte. Eine ähnliche Situation trat später auf der Ebene von 1,1895 auf, jedoch diesmal auf der Verkaufsseite.
Der US-Erzeugerpreisindex (PPI) blieb überraschenderweise unverändert bei 3,0% im Jahresvergleich, entgegen den Erwartungen der Analysten eines möglichen Rückgangs. Dies unterstützte den US-Dollar und schwächte entsprechend die europäische Währung.
Heute werden schwache Daten für den Einkaufsmanagerindex (PMI) im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland und der Eurozone sowie ein Rückgang der Einzelhandelsumsätze in Deutschland erwartet. In einer solchen Situation könnte der Euro erneut erheblichem Druck ausgesetzt sein, da diese Wirtschaftsdaten wichtige Signale für die wirtschaftliche Gesundheit der Region darstellen. Negative Werte – insbesondere im deutschen verarbeitenden Gewerbe, dem Motor der europäischen Wirtschaft – könnten die Bedenken über ein nachlassendes Wirtschaftswachstum verstärken. Schwache Daten werden nicht nur direkte Auswirkungen auf den Wechselkurs haben, sondern könnten auch Entscheidungen der Europäischen Zentralbank beeinflussen.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich hauptsächlich auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1:
Heute ist der Kauf des Euro möglich, wenn der Preis das Niveau von 1.1877 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Ziel des Wachstums in Richtung 1.1947. Bei 1.1947 plane ich, den Markt zu verlassen und den Euro auch in die entgegengesetzte Richtung zu verkaufen, und strebe hierbei eine Bewegung von 30–35 Punkten vom Einstiegspunkt an. Ein Anstieg des Euro heute ist nur nach starken Daten zu erwarten.
Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Null-Linie liegt und gerade anfängt, von dort aus zu steigen.
Szenario Nr. 2:
Ich plane außerdem, den Euro heute im Falle von zwei aufeinanderfolgenden Tests des 1.1835-Niveaus zu kaufen, wenn sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotential des Paares begrenzen und zu einer Umkehr nach oben führen. Ein Wachstum in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus 1.1877 und 1.1947 ist zu erwarten.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1:
Ich plane, den Euro zu verkaufen, nachdem der Preis das Niveau von 1.1835 erreicht (rote Linie im Chart). Das Ziel wird 1.1772 sein, wo ich beabsichtige, den Markt zu verlassen und sofort in die entgegengesetzte Richtung zu kaufen (mit dem Ziel, eine Bewegung von 20–25 Punkten von diesem Niveau zu erreichen). Starker Druck auf das Paar kann heute zurückkehren, wenn schwache Wirtschaftsdaten veröffentlicht werden.
Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Null-Linie liegt und gerade anfängt, von dort aus zu fallen.
Szenario Nr. 2:
Ich plane ebenfalls, den Euro heute im Falle von zwei aufeinanderfolgenden Tests des 1.1877-Niveaus zu verkaufen, wenn sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotential des Paares begrenzen und zu einer Marktumkehr nach unten führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus 1.1835 und 1.1772 ist zu erwarten.

Was auf dem Chart zu sehen ist:
- Dünne grüne Linie – Einstiegspreis zum Kauf des Handelsinstruments
- Dicke grüne Linie – geschätzter Preis, bei dem Take Profit gesetzt werden kann oder Gewinne manuell abgesichert werden können, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist
- Dünne rote Linie – Einstiegspreis zum Verkauf des Handelsinstruments
- Dicke rote Linie – geschätzter Preis, bei dem Take Profit gesetzt werden kann oder Gewinne manuell abgesichert werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau unwahrscheinlich ist
- MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, sich auf überkaufte und überverkaufte Zonen zu konzentrieren
Wichtig:
Anfänger im Forex-Handel müssen Marktentscheidungen sehr sorgfältig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, sich aus dem Markt herauszuhalten, um plötzliche Kursschwankungen zu vermeiden. Falls Sie sich entscheiden, während der Veröffentlichung von Nachrichten zu handeln, verwenden Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Loss-Orders könnten Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren – insbesondere, wenn Sie kein angemessenes Geldmanagement betreiben und in großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen allein basierend auf der aktuellen Marktsituation sind von Natur aus eine verlustbringende Strategie für einen Intraday-Händler.