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FX.co ★ GBP/USD. Smart Money. Pfund fällt

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Analysen:::2026-02-17T17:08:11

GBP/USD. Smart Money. Pfund fällt

Das Währungspaar GBP/USD hat das letzte bullische Ungleichgewicht vollständig zu 100% geschlossen, an dessen Untergrenze reagiert, ist bis zur Obergrenze der Formation gestiegen, und dort war die Kraft der Bullen erschöpft. Das trendbasierte Handelssignal hat sich bisher nicht wie erwartet entwickelt. Imbalance 14 könnte eine doppelte Reaktion auslösen. Zudem könnte die Liquidität unter den Tiefs vom 6. Februar abgegriffen werden. Dieses Szenario ist möglich.

Der Informationshintergrund unterstützt die Bullen: Der US-Arbeitsmarkt bleibt schwach, und die Aktionen von Donald Trump beeinflussen weiterhin die globalen Märkte. Trotz drei Wochen der Schwäche des Pfunds liegt weiterhin kein bärisches Muster vor. Selbst wenn der Rückgang anhält, ergeben sich für Trader keine klaren Gelegenheiten, Short-Positionen zu eröffnen.

GBP/USD. Smart Money. Pfund fällt

Der Aufwärtstrend des Pfunds hält an, und der Chart bestätigt dies. Seit dem 5. November hatten Trader mindestens drei Gelegenheiten, Kaufpositionen zu eröffnen, und in der vergangenen Woche gab es eine vierte Möglichkeit. Bullische Signale bilden sich regelmäßig, und seit langer Zeit sehen wir keine bärischen Muster mehr. Selbst das letzte bullische Ungleichgewicht und das letzte Kaufsignal sind weiterhin gültig. Wir beobachten derzeit einen völlig unnötigen Rückgang des Währungspaars, aber der Markt bewegt sich nicht nach meinen Regeln. Wir müssen uns dem Markt anpassen.

Der Nachrichtenhintergrund begünstigte am Dienstag die Bären. Die Arbeitslosenquote im Vereinigten Königreich stieg auf 5,2 %, was sofort die Erwartungen der Trader hinsichtlich einer Zinssenkung der Bank of England bei der nächsten Sitzung erhöhte. Meiner Ansicht nach könnte der morgige Inflationsbericht die Wahrscheinlichkeit einer weiteren geldpolitischen Lockerung nahezu sicher machen. Dies ist vermutlich der fundamentale Treiber der aktuellen Bewegung. Übrigens könnte der Euro zusammen mit dem Pfund fallen – nicht aus eigenen Gründen. Beide Währungen bleiben stark korreliert.

In den USA ist der Gesamt-Nachrichtenhintergrund nach wie vor so beschaffen, dass langfristig nichts anderes als eine weitere Schwächung des US-Dollars zu erwarten ist. Die Lage in den USA bleibt recht kompliziert. Die Statistiken zum US-Arbeitsmarkt enttäuschen weiterhin häufiger, als dass sie positiv überraschen. Drei der letzten vier FOMC-Sitzungen endeten mit einer „taubenhaften“ Entscheidung. Trumps militärische Aggression, Drohungen gegenüber Dänemark, Mexiko, Kuba, Kolumbien, Iran, EU-Ländern, Kanada und Südkorea, das Strafverfahren gegen Jerome Powell, der neue „Shutdown“ sowie der Skandal der US-Elite rund um Epstein ergänzen das aktuelle Bild einer politischen und strukturellen Krise im Land perfekt. Meiner Meinung nach haben die Bullen alles, was sie brauchen, um ihren Vormarsch über das gesamte Jahr 2026 hinweg fortzusetzen.

Für einen „bärischen“ Trend wäre ein starker und stabil positiver Nachrichtenhintergrund für den US-Dollar erforderlich, was unter Donald Trump eher unwahrscheinlich ist. Zudem braucht der US-Präsident selbst keinen teuren Dollar, da dies das Handelsbilanzdefizit verfestigen würde. Daher glaube ich weiterhin nicht an einen Abwärtstrend beim Pfund. Zu viele Risikofaktoren lasten nach wie vor auf dem Dollar. Sollten neue bärische Muster erscheinen, könnte ein potenzieller Rückgang des GBP in Betracht gezogen werden, doch derzeit gibt es keine entsprechenden Signale.

Wirtschaftskalender für die USA und das Vereinigte Königreich:

  • UK – Verbraucherpreisindex (07:00 UTC)
  • US – Veränderung der Baugenehmigungen (13:30 UTC)
  • US – Veränderung der Auftragseingänge langlebiger Güter (13:30 UTC)
  • US – Neubau von Wohnimmobilien (13:30 UTC)
  • US – Industrieproduktion (14:15 UTC)

Am 18. Februar enthält der Wirtschaftskalender fünf Veröffentlichungen, wobei die Inflation im Vereinigten Königreich besonders hervorsticht. Der Nachrichtenhintergrund kann zumindest am Vormittag die Marktstimmung beeinflussen.

GBP/USD Prognose und Handelsempfehlungen:

Für das Pfund bleibt das Bild bullisch. Ein neues Kaufsignal wurde generiert und ist weiterhin gültig. Die Bullen haben eine neue Offensive gestartet, die lang und kräftezehrend zu werden droht. Sie planen nicht, schnell und aggressiv zu handeln. Warum sich beeilen, wenn der Dollar schrittweise verkauft werden kann? Da der Aufwärtstrend außer Frage steht, können Trader nur in Trendrichtung nach oben handeln, gestützt auf klare Muster und Signale. Imbalance 14 hat, wie erwartet, eine solche Gelegenheit geboten.

Als potenzielles Kursziel hatte ich das Niveau von 1,3725 in Betracht gezogen. Dieses Niveau wurde erreicht, aber das Pfund könnte 2026 noch deutlich höher steigen. Es gibt keine Grenzen. Das nächste attraktive Ziel liegt bei 1,4246 – dem Hoch aus Juni 2021.

Analyst InstaForex
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