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FX.co ★ Prognose für GBP/USD am 18. Februar 2026

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Analysen:::2026-02-18T10:20:56

Prognose für GBP/USD am 18. Februar 2026

Im Stundenchart ist das Währungspaar GBP/USD am Dienstag um 130 Punkte gefallen, und erst gegen Ende des Tages konnte sich das Pfund vom Tagestief leicht erholen. Heute haben die Verkäufer eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Verkäufe fortzusetzen, worauf weiter unten eingegangen wird. So würde eine Konsolidierung der Kurse unterhalb der Unterstützungszone bei 1,3526–1,3539 einen Rückgang in Richtung des 100,0 %-Korrekturlevels bei 1,3470 ermöglichen. Auch ein Rückprall von der Zone 1,3595–1,3620 würde auf einen neuen Rückgang des Pfunds hindeuten.

Prognose für GBP/USD am 18. Februar 2026

Die Wellensituation bleibt bärisch. Die letzte abgeschlossene Abwärtswelle hat das vorherige Tief durchbrochen, während die letzte Aufwärtswelle nicht in der Lage war, das vorherige Hoch zu überwinden. Um den Trend wieder auf bullisch zu drehen, wäre entweder eine Konsolidierung oberhalb des letzten Hochs bei 1,3730 oder zwei aufeinanderfolgende bullische Wellen erforderlich. Die Nachrichtenlage für das Pfund war in den letzten Monaten schwach, allerdings war auch der Newsflow aus den Vereinigten Staaten für Trader selten erfreulich. Donald Trump hat die Bullen regelmäßig unterstützt, doch in letzter Zeit durchläuft das Pfund eindeutig eine „schwarze Serie“.

Der Nachrichtenhintergrund am Dienstag war für das Pfund verheerend. Es geht dabei nur um einen Bericht, der bei den Tradern einen starken Eindruck hinterließ. Die Arbeitslosenquote stieg im Januar auf 5,2 %, was einen massiven Ausverkauf der britischen Währung auslöste. Der Markt geht davon aus, dass der britische Regulierer auf der nächsten Sitzung gezwungen sein wird, alles zu tun, um den Anstieg der Arbeitslosigkeit zu stoppen. Dies kann nur durch eine Lockerung der Geldpolitik erreicht werden. Heute Morgen musste das Pfund einen weiteren Schlag verkraften. Die Inflation in Großbritannien verlangsamte sich auf 3 % im Jahresvergleich, und die Kerninflation auf 3,1 % im Jahresvergleich. Damit ist die Bank of England einem weiteren Zinsschnitt noch näher gerückt, was für das Pfund ganz sicher keine gute Nachricht ist. Der bärische Trend bleibt intakt, daher sehe ich derzeit keine Grundlage für einen Anstieg der britischen Währung.

Prognose für GBP/USD am 18. Februar 2026

Im 4-Stunden-Chart prallte das Paar vom 127,2 %-Fibonacci-Level bei 1,3795 nach oben ab und setzt seitdem seine Abwärtsbewegung in Richtung der Unterstützungszone bei 1,3369–1,3435 fort. Der Abwärtstrend im Stunden-Chart ist noch nicht abgeschlossen. Ein erneuter Aufprall auf die Unterstützung bei 1,3369–1,3435 würde die Erwartung eines wieder einsetzenden Aufwärtstrends in Richtung 1,3495 ermöglichen. Aktuell sind auf keinem Indikator neue Divergenzen zu erkennen.

Commitments of Traders (COT) Report:

Prognose für GBP/USD am 18. Februar 2026

Die Stimmung der Trader-Kategorie „Non-commercial“ ist in der letzten Berichts­woche etwas weniger bullisch geworden. Die Zahl der von Spekulanten gehaltenen Long-Positionen ging um 6.520 zurück, während die Short-Positionen um 5.379 zulegten. Der Abstand zwischen Long- und Short-Positionen liegt nun effektiv bei 88 Tausend gegenüber 114 Tausend und verengt sich insgesamt. In den vergangenen Monaten hatten die Bären die Oberhand, doch scheint ihr Potenzial inzwischen weitgehend ausgeschöpft zu sein. Gleichzeitig stellt sich die Situation bei Euro-Kontrakten genau entgegengesetzt dar. Ich glaube weiterhin unter keinen Umständen an einen anhaltenden Abwärtstrend beim Pfund.

Meiner Ansicht nach wirkt das Pfund nach wie vor weniger „gefährlich“ als der Dollar, und genau darin liegt sein größter Vorteil. Kurzfristig könnte die US-Währung an den Märkten phasenweise gefragt sein, aber nicht auf lange Sicht. Die Politik von Donald Trump hat zu einem starken Rückgang am Arbeitsmarkt geführt, und das Federal Reserve System ist gezwungen, die Geldpolitik zu lockern, um die Schaffung von Arbeitsplätzen zu stimulieren. Auch die militärische Aggression der USA sorgt nicht gerade für Optimismus bei Dollar-Bullen.

Nachrichtenkalender für die USA und das Vereinigte Königreich:

  • UK – Verbraucherpreisindex (07:00 UTC).
  • U.S. – Veränderung der Baugenehmigungen (13:30 UTC)
  • U.S. – Veränderung der Aufträge für langlebige Güter (13:30 UTC).
  • U.S. – Wohnungsbaubeginne (13:30 UTC).
  • U.S. – Industrieproduktion (14:15 UTC).

Am 18. Februar enthält der Wirtschaftskalender fünf Termine, wobei insbesondere die britische Inflationsrate hervorsticht. Der Nachrichtenhintergrund wird die Marktstimmung am Mittwoch zumindest am Vormittag beeinflussen.

GBP/USD Prognose und Handelstipps:

Verkaufsmöglichkeiten ergaben sich nach einer Kurskonsolidierung unterhalb der Marke von 1,3595–1,3620 im Stundenchart mit einem Ziel bei 1,3526–1,3539. Dieses Ziel wurde erreicht. Heute sind Verkäufe bei einer Abprallbewegung vom Bereich 1,3595–1,3620 oder nach einer Konsolidierung unterhalb von 1,3526–1,3539 möglich. Käufe können bei einem Rebound vom Bereich 1,3526–1,3539 oder nach einer Konsolidierung oberhalb von 1,3595–1,3620 im Stundenchart mit einem Ziel bei 1,3755 in Erwägung gezogen werden.

Die Fibonacci-Gitter werden im Stundenchart von 1,3470–1,3010 und im 4‑Stunden-Chart von 1,3431–1,2104 gezogen.

Analyst InstaForex
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