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FX.co ★ Weniger Investoren bereit, den „Traum zu kaufen“, Indiens Einfluss wächst. Händlerkalender für den 19. und 20. Februar

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Analyse Nachrichten:::2026-02-19T09:58:43

Weniger Investoren bereit, den „Traum zu kaufen“, Indiens Einfluss wächst. Händlerkalender für den 19. und 20. Februar

Weniger Investoren bereit, den „Traum zu kaufen“, Indiens Einfluss wächst. Händlerkalender für den 19. und 20. Februar

Apple: Produkteinführung und eSIM

Apple hat für den 4. März eine neue Produktpräsentation angesetzt und bereitet für das erste Halbjahr 2026 eine Reihe von Aktualisierungen der Mac‑Produktlinie vor. Erwartet werden neue Modelle von MacBook Pro und MacBook Air, dazu ein günstigeres, farbiges MacBook und aufgerüstete iPads. Für den Massenmarkt plant Apple ein iPhone 17e, während der nächste große Meilenstein (iPhone 18) den Beginn einer vollständigen Umstellung auf eSIM markieren könnte: Gerüchten zufolge könnten europäische Modelle komplett auf physische SIM‑Schächte verzichten. Ingenieure wollen den frei werdenden Innenraum nutzen, um die Batteriekapazität zu erhöhen – eine direkte technologische Lösung, die sowohl für Nutzer als auch für Lieferketten relevant ist.

Chips, Investitionen und die Neuordnung der KI‑Allianzen

Auf der Agenda des Hardwaremarktes zeigt sich eine spürbare Neuordnung der Allianzen: Sam Altman kündigte an, dass OpenAI künftig Chips von Cerebras statt von Nvidia beziehen will. Nvidia reagierte darauf mit der Streichung einer geplanten Investition von 100 Milliarden US‑Dollar in OpenAI. Diese Entscheidung könnte das Nachfragegleichgewicht bei spezialisierten KI‑Prozessoren verschieben. Für Investoren signalisiert sie einen harten Wettbewerb in der Hardwareversorgung und zeigt, dass Lieferketten und Investitionsvereinbarungen im KI‑Sektor rasant neu gedacht werden.

Rüstungsverträge und autonome Systeme

SpaceX nimmt an einem Wettbewerb des Pentagon zur Entwicklung autonomer unbemannter Luftfahrtsysteme teil und unterstreicht damit den Trend, dass sich kommerzielle Raumfahrt‑ und Luftfahrtunternehmen in Verteidigungsprogramme integrieren. Für den Markt ist dies eine potenzielle Quelle für Wachstum bei Aufträgen und zusätzliche Nachfrage nach Komponenten – von Triebwerken über Kommunikationssysteme bis hin zu KI‑Modulen.

KI in China und neue Wirtschaftsallianzen

Alibaba hat ein umfassendes Upgrade seines Modells Qwen 3.5 angekündigt, das laut Unternehmen im Betrieb sechsmal günstiger und bei der Verarbeitung großer Datensätze achtmal effizienter ist als die vorherige Generation. Der Wettbewerb um Rechenressourcen und Kosteneinsparungen wird ein zentraler Faktor bei der Plattformwahl für Kunden weltweit sein.

Indien rückt an die Spitze der globalen Innovation

Indien wendet sich an das Vereinigte Königreich, um Unterstützung bei der Entwicklung von Offshore‑Windprojekten zu erhalten. London ist bereit, Technologie und Know‑how in den Lieferketten beizusteuern, während Neu‑Delhi Skaleneffekte und langfristige Nachfrage bietet. Zudem wollen die Parteien Finanzierungsmodelle und lokale Produktion ausarbeiten, einschließlich Komponenten für grünen Wasserstoff. Für Investoren und Hersteller könnte dies erweiterte Absatzmärkte für europäische Technologien und neue Exportströme für indische Zulieferer bedeuten.

Nach den Worten des französischen Präsidenten, der Indien vom 17. Februar an besucht, nimmt Indien nicht nur an globaler Innovation teil – es ist auf dem Weg, zu einem führenden Akteur zu werden. Um dies zu verdeutlichen, nannte Emmanuel Macron mehrere CEOs indischer Herkunft, die große globale Konzerne leiten:

  • CEO von Alphabet
  • CEO von Microsoft
  • CEO von IBM
  • CEO von Adobe
  • CEO von Palo Alto Networks
  • CEO von Novartis

Diese Liste unterstreicht die veränderte Landschaft bei Führungstalenten und Innovation.

Diese Woche: ein weiterer Hinweis, dass KI das zentrale Marktthema bleibt

Und nicht nur das. Vor dem Hintergrund technologischer Umbrüche hat sich auch die Fed in die Debatte über KI eingeschaltet. Michael Barr stellte öffentlich infrage, ob KI allein die Zinsprobleme lösen werde. Mary Daly forderte eine sorgfältigere Untersuchung der Auswirkungen der Technologie. Dies steht im Kontrast zu einer der prägenden Stimmen – Kevin Warsh –, der KI als Faktor sieht, der eine Lockerung der Geldpolitik rechtfertigen könnte. Unterdessen bewegen sich Investoren weg von Hypothesen über eine „reine KI‑Zukunft“ hin zu der Forderung nach nachweisbarer Monetarisierung: nicht Geschichten über Potenzial, sondern Zahlen in Finanzberichten.

Sind die Märkte müde von KI‑Versprechen?

Die Ära des Hyper‑Optimismus ist vorbei – Investoren kaufen den gesamten KI‑Traum nicht mehr unkritisch und verlangen belegbare Profitabilität. Die Signale des Markts sind eindeutig: Es gibt weniger Raum für „nur eine gute Story“. Selbst starke Quartalsumsätze tragen eine Bewertungsprämie nicht, wenn das Management in seinem Ausblick zurückhaltend ist oder wenn die nächste Wachstumsphase unverhältnismäßig hohe Investitionen erfordert. Für Softwareentwickler bedeutet das veränderte Spielregeln. KI wurde als Kostenersparnis verkauft:

  • weniger Support‑Personal
  • schnellere Entwicklung
  • günstigere Releases

Jetzt hat sich die Frage von „erledigt KI die Aufgabe besser?“ zu „wird KI Teile des Produkts selbst auffressen?“ verschoben – insbesondere Module, die nicht zum Kerndienst gehören, sondern nur den Komfort erhöhen. Wenn Produktfunktionen von einer KI‑Plattform leicht nachgebildet werden können, bevorzugen Käufer das Ergebnis – oder sie integrieren die Lösung einfach in ihr eigenes Ökosystem. Auch die Monetarisierungsmodelle ändern sich. Abonnement, Lizenzgebühren und Vertragslaufzeiten – traditionelle Erlösquellen für Anbieter – könnten einer „Pay‑for‑Outcome“-Logik weichen:

  • Zahlung für verkürzte Bearbeitungszeiten
  • für geringere Kundenabwanderung
  • oder für höhere Konversionsraten

Für Unternehmen, die auf dem Verkauf von Lizenzen gewachsen sind, ist dies eine schmerzhafte Transformation – sie müssen nun nicht nur technologische Einzigartigkeit, sondern auch messbare Beiträge zu den operativen KPIs ihrer Kunden nachweisen. Bisher beruhte der Marktschutz auf Integrationen, Nutzergewohnheiten und Interface‑Gräben. Heute weitet sich der Wettbewerb aus: Große KI‑Plattformen können einzelne Funktionen „herausschneiden“ und in breitere Dienste verlagern. In der Folge geraten viele Softwareunternehmen in ein selbstverschuldetes Risiko: Indem sie KI als Wettbewerbsvorteil propagieren, erleichtern sie es ihren Kunden zugleich, eigene Lösungen zu entwickeln oder günstigere Module von Wettbewerbern zu kaufen.

Die Kapitalverschiebung ist kein Todesurteil für den Sektor, sondern eine Umverteilung von Chancen. Wie ein Analyst der Private Bank formulierte, ist der jüngste Ausverkauf im Softwarebereich nicht das „Ende des Themas“, sondern ein Zeichen für eine Markterweiterung: Geld fließt weg von engen Wetten auf eine hypothetische universelle Monetarisierung von KI hin zu stärker angewandten, bodenständigen Segmenten – Industrie, Infrastruktur und operative Lösungen mit transparenter Wirtschaftlichkeit. Wer gewinnt? Infrastruktur, nachweisbare Anwendungsfälle und Margenstärke. Es gibt drei offensichtliche Quellen nachhaltiger Nachfrage.

Erstens – Infrastrukturanbieter. Unternehmen, die die „Schaufeln und Spitzhacken“ der KI‑Ökonomie verkaufen – Chips, Server, Netzwerktechnik und Rechenzentren. Ihre Nachfrage lässt sich leichter messen, weil Verträge, Lieferungen und Auslastung früher sichtbar sind als die Umsätze von Anwendungssoftware. Diese Anbieter erscheinen daher als die berechenbarsten Profiteure. Beispiele sind Hersteller von GPUs und Netzwerktechnik sowie Betreiber von Rechenzentren.

Zweitens – Unternehmen, bei denen sich KI bereits in den Geschäftszahlen niederschlägt. Bei diesen Firmen steigert KI die Konversion, senkt die Abwanderung oder beschleunigt Abläufe, und diese Effekte sind in den Accounts erkennbar. Das ist der klarste Fall für eine Bewertungsprämie am Markt: Der Effekt lässt sich modellieren und in Bewertungsmultiplikatoren einpreisen. Die Liste umfasst sowohl große Werbe‑ und Cloud‑Plattformen als auch Unternehmen, bei denen KI unmittelbar den Umsatz erhöht.

Drittens – Unternehmen, die Preisdruck abfedern und Margen verteidigen können. KI macht viele Funktionen reproduzierbar, daher gewinnen diejenigen mit Margenpuffer, Kontrolle über Rechenkosten und der Fähigkeit, KI so einzubetten, dass ein Mehrwert entsteht, für den Kunden zu zahlen bereit sind. Das sind Unternehmen mit starken Ökosystemen und hohen Wechselkosten. Investoren stellen jetzt praktische, anwendungsnahe Fragen:

  • Wie viel zusätzliches Kapital wird nötig sein, um das Wachstum aufrechtzuerhalten?
  • Woher werden künftige Gewinne stammen – aus Infrastruktur, Anwendungen, Daten oder Services?
  • Wie wird der Trade‑off zwischen Kosteneinsparungen und Umsatzwachstum aussehen?
  • Wann werden diese Effekte in den Finanzzahlen sichtbar?

Antworten auf diese Fragen helfen, potenzielle Gewinner zu identifizieren und Unternehmen mit unsicheren Amortisationsszenarien zu meiden. KI ist nicht mehr ein Argument – sie ist ein Filter. Die wichtigste Veränderung im Jahr 2026 besteht darin, dass der Markt nicht mehr darüber diskutiert, ob KI allgegenwärtig wird; die Frage lautet nun, wer tatsächlich daran verdient – und zu welchem Preis. Investoren verlangen Konkretes, Analysten Transparenz, und Finanzprofis mathematische Begründungen. Das macht den Sektor reifer. Bewertungsprämien bleiben bei jenen, die reale Anwendungsfälle und stabile Cashflows vorweisen, nicht bei denen, die nur überzeugende Geschichten über die Zukunft erzählen.

Der Dollar schwächelt: der schlechteste Stand seit 2012

Die Marktstimmung gegenüber dem Dollar (laut einer Umfrage von Bank of America) ist auf den bearishsten Stand seit Anfang 2012 gefallen. Der Grund ist einfach: Sorgen um den US‑Arbeitsmarkt und die Erwartung, dass schwache Daten die Fed zu früheren Zinssenkungen veranlassen. Historisch wirkt ein schwacher Dollar meist als Rückenwind für Risikowerte, darunter Bitcoin. Der Hintergrund für diese Bewegungen wird nicht nur von US‑Binnenindikatoren geprägt, sondern auch von einem globalen Ungleichgewicht in der Geldpolitik.

Der politische Lärm in den USA hat sich vor den Zwischenwahlen abgeschwächt. Die Nominierung von Kevin Warsh als Fed‑Vorsitzendem hat die politische Unsicherheit rund um die Zentralbank reduziert, und eine leichte Entschärfung der Rhetorik zu Migration und Zöllen hat kurzfristige Risiken gemildert. Gleichzeitig bleiben Unterschiede in der Politik der Zentralbanken ein zentraler Treiber:

  • Die Reserve Bank of Australia erhöht die Leitzinsen
  • In Norwegen fiel die Inflation höher als erwartet aus, was die Zinserwartungen nach oben treibt
  • Die schwedische Riksbank und die Bank of England verfolgen derzeit einen weicheren Kurs und belassen die Leitzinsen unverändert

Am Devisenmarkt schlägt sich dies in einer Umschichtung von Kapital nieder. Der Euro testete kurzzeitig die Marke von 1,20 gegenüber dem Dollar. Hochbeta‑Währungen mit starker Fertigungsorientierung – die norwegische Krone sowie der neuseeländische und der australische Dollar – zählten zu den besten Performern innerhalb der G10. Die norwegische Krone war besonders stark, begünstigt durch die Kombination aus schwachem Dollar, steigenden Energiepreisen und einem kurzfristig positiven Impuls. Analysten betonen, dass diese regionalen Zugewinne nicht nur Fundamentaldaten widerspiegeln, sondern auch eine Umschichtung von Risikokapital vor dem Hintergrund überhöhter Short‑Positionen auf den Dollar.

Analysten sind mittel- bis langfristig verhalten optimistisch für EUR/USD, da die Unterstützungsfaktoren für den Euro insgesamt recht solide sind:

  1. Die reale Zinsdifferenz zwischen dem Euroraum und den USA verringert sich allmählich – der „Dollaraufschlag“ nimmt ab, was den Euro für Portfolioentscheidungen attraktiver macht.
  2. Europäische Vermögenswerte erholen sich nach einer Schwächephase: Die Erholung der Aktienmärkte und bessere Makrodaten erzeugen eine fundamentale Nachfrage nach dem Euro als „Realwirtschafts“-Währung.
  3. Veränderte internationale Wahrnehmung der Rolle von Währungen in Stressphasen: In Brüssel und mehreren Hauptstädten wird ernsthaft diskutiert, Partnerländern in Krisen Liquidität in Euro zur Verfügung zu stellen. Sollten solche Praktiken zur Routine werden, könnte dies die globale Rolle des Euro stärken und die Emission von auf Euro lautenden Schuldtiteln fördern. Das würde Währungsrisiken für europäische Unternehmen reduzieren und die internationale Nachfrage nach Euro-Anlagen erhöhen.

Positiv wirkt sich zudem die Anpassung der Absicherungsquoten aus. Wenn globale Investoren ihre Portfolios umschichten, steigt die Nachfrage nach der Währung des Emittenten. Schließlich verschafft die teilweise nachlassende Vertrauensbasis in US-Institutionen und -Politik – etwa in Bezug auf Handelsentscheidungen, Einwanderungsrhetorik oder geopolitische Maßnahmen – dem Euro einen zusätzlichen politökonomischen Bonus. Zusammengenommen ergeben diese Faktoren eine konstruktive mittelfristige Argumentation.

Allerdings gibt es klare Begrenzungen. Eine breitere Nutzung des Euro im globalen System impliziert eine Aufwertung der Gemeinschaftswährung – ein Szenario, das bei europäischen Exporteuren auf wenig Gegenliebe stößt. Ein starker Euro verteuert Waren im Ausland und kann die Wettbewerbsfähigkeit der Exporteure untergraben, was für einige Mitglieder der Eurozone besonders sensibel ist. Frankreich hat bereits zur Vorsicht gemahnt und wägt geopolitische Vorteile gegen wirtschaftliche Kosten ab.

Personalveränderungen an der Spitze der EZB fügen eine weitere Unsicherheitskomponente hinzu. Christine Lagarde, die in mehreren Krisenphasen eine zentrale stabilisierende Rolle gespielt hat, könnte vor Ablauf ihrer Amtszeit ausscheiden; als mögliche Nachfolger werden unter anderem der ehemalige spanische Notenbankchef Pablo Hernandez de Cos und der Präsident der niederländischen Zentralbank Klaas Knot genannt. Die Entscheidung ist noch nicht gefallen, und die Märkte werden die Kandidaten nicht nur nach ihren wirtschaftspolitischen Positionen, sondern auch nach ihrer politischen Fähigkeit beurteilen, einen konsistenten Kurs zu halten.

19. Februar

19. Februar, 00:30 / USA / API?Rohöllagerbestände (Woche bis 16. Feb) / vorher: -11,1 Mio. Barrel / aktuell: +13,4 Mio. Barrel / Prognose: – / Brent – volatil

API meldete einen Anstieg der US-Rohölbestände um 13,4 Mio. Barrel und kehrte damit den kräftigen Rückgang der Vorwoche deutlich um; es ist der größte wöchentliche Aufbau seit Anfang 2023. Ein derart unerwarteter Anstieg kann auf einen temporären Nachfragerückgang oder einen Angebotssprung hindeuten, was üblicherweise auf den Ölpreis drückt. Da es für die kommende Woche keine Konsensprognose gibt, erhöht die Veröffentlichung vor allem die Unsicherheit und Volatilität bei Brent.

19. Februar, 02:50 / Japan / Wachstum der Maschinenaufträge im Dezember / vorher: 12,5% / aktuell: -11,0% / Prognose: 5,1% / USD/JPY – abwärts

Die Maschinenaufträge im Dezember fielen deutlich schwächer aus als erwartet und brachen um 11,0% ein, was auf eine starke Abkühlung der Investitionsnachfrage hinweist. Der Rückgang trifft vor allem exportorientierte Branchen und könnte die industrielle Dynamik schwächen. Sollte sich der Wert im Januar in Richtung der Prognose von 5,1% erholen, wäre dies ein Erholungssignal und könnte den Yen stützen.

19. Februar, 03:30 / Australien / Veränderung der Beschäftigung im Januar / vorher: -28,7 Tsd. / aktuell: +65,2 Tsd. / Prognose: 20,0 Tsd. / AUD/USD – abwärts

Die Beschäftigungsdaten zeigen im Januar einen deutlichen und unerwarteten Zuwachs von 65,2 Tsd. Stellen nach einem revidierten Rückgang im Vormonat und damit eine spürbare Belebung des Arbeitsmarkts. Der Großteil des Zuwachses entfiel auf Vollzeitstellen, und die Erwerbsquote stieg. Solche Ergebnisse stützen normalerweise den AUD. Liegt der Januarwert jedoch näher an der Prognose von 20 Tsd., könnte der Aussie schwächer tendieren.

19. Februar, 13:00 / Eurozone / Wachstum der Bauproduktion im Dezember / vorher: 1,7% / aktuell: -0,8% / Prognose: -0,3% / EUR/USD – aufwärts

Das Bauvolumen in Europa blieb im Dezember hinter den Erwartungen zurück und sank um 0,8%, was auf eine anhaltende Schwäche der Investitionstätigkeit im Bausektor hindeutet. Der Rückgang erhöht die Abwärtsrisiken für das kurzfristige Wachstum in Ländern, in denen die Bauwirtschaft einen großen BIP-Anteil stellt. Sollte der Dezemberwert näher an der Prognose von -0,3% liegen, könnte der Markt dies als leicht positives Signal einer Abschwächung des Abschwungs werten und der Euro Unterstützung erhalten.

19. Februar, 14:00 / Vereinigtes Königreich / CBI-Auftragsbestand für Februar / vorher: -32 / aktuell: -30 / Prognose: -28 / GBP/USD – aufwärts

Der CBI-Auftragsbestand verbesserte sich leicht auf -30, liegt aber weiter im negativen Bereich und signalisiert damit anhaltende Auftragsrückgänge, wenn auch in abgeschwächter Form. Der Kostendruck hält an, und die erwarteten Verkaufspreise steigen. Nähert sich der Februarwert der Prognose von -28, würde dies als weitere Abschwächung der Abwärtsdynamik gesehen und könnte das Pfund stützen.

19. Februar, 16:30 / Kanada / Exporte in der Handelsbilanz (Dez) / vorher: 65,78 Mrd. / aktuell: 65,78 Mrd. / Prognose: 65,0 Mrd. / USD/CAD – aufwärts

Kanadische Exporte stehen weiter unter Druck, mit spürbaren Rückgängen insbesondere bei Metallen und Autos, während Energieexporte teilweise stützten. Diese Verschiebungen spiegeln sektorale Schwächen und die Auswirkungen von Zöllen und Logistik auf die Auslandsnachfrage wider. Fallen die Exporte im Dezember auf die prognostizierten 65,0 Mrd., könnte sich der US-Dollar gegenüber dem CAD stärken.

19. Februar, 16:30 / Kanada / Importe in der Handelsbilanz (Dez) / vorher: 66,18 Mrd. / aktuell: 66,14 Mrd. / Prognose: 67,4 Mrd. / USD/CAD – abwärts

Die kanadischen Importe zeigten sich vergleichsweise robust. Schwäche in einigen Rohstoffgruppen wurde durch höhere Einfuhren von Konsumgütern und Pharmazeutika ausgeglichen. Steigende Importe von Investitionsgütern deuten auf eine sich erholende Unternehmensnachfrage hin. Steigen die Importe im Dezember auf die prognostizierten 67,4 Mrd., wäre dies ein Signal für eine Erholung der Binnennachfrage und könnte den kanadischen Dollar gegenüber dem US-Dollar stützen.

19. Februar, 16:30 / Vereinigte Staaten / Exporte in der Handelsbilanz (Dez) / vorher: 303,0 Mrd. / aktuell: 292,1 Mrd. / Prognose: 289,0 Mrd. / USDX – abwärts

Die US-Exporte gingen zurück, unter anderem aufgrund geringerer Ausfuhren von Industriegütern und Edelmetallen, während die Dienstleistungen leicht zulegten. Der Rückgang der Exporte schwächt die externe Nachfrage und vermindert die Unterstützung für den Dollar. Fallen die Exporte im Dezember auf die prognostizierten 289,0 Mrd., wäre dies ein weiteres Argument für eine Dollar-Schwäche.

19. Februar, 16:30 / Vereinigte Staaten / Importe in der Handelsbilanz (Dez) / vorher: 332,1 Mrd. / aktuell: 348,9 Mrd. / Prognose: 347,0 Mrd. / USDX – abwärts

Die US-Importe stiegen deutlich, vor allem getrieben durch Konsumgüter und Investitionen in Elektronik und Halbleiter, was auf eine sich erholende Binnennachfrage hindeutet. Liegen die Dezemberimporte nahe der Prognose von 347,0 Mrd., würde sich der Druck aus der Handelsbilanz weniger stark verringern – ein Umstand, der tendenziell als belastend für den Dollar interpretiert werden könnte.

19. Februar, 16:30 / Vereinigte Staaten / Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (wöchentlich) / vorher: 232 Tsd. / aktuell: 227 Tsd. / Prognose: 225 Tsd. / USDX – aufwärts

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen auf 227 Tsd. und lagen damit leicht über der Prognose, aber in der Nähe mehrwöchiger Hochs. Der Rückgang bei den Erstanträgen, kombiniert mit steigenden fortgesetzten Anträgen, deutet auf regionale Spannungen am Arbeitsmarkt nach Winterstürmen hin. Insgesamt bleibt der Arbeitsmarkt relativ robust. Sinken die Anträge bei der nächsten Veröffentlichung auf die prognostizierten 225 Tsd., würde dies als Signal für Arbeitsmarkstärke gewertet und den Dollar stützen.

19. Februar, 16:30 / Vereinigte Staaten / Philadelphia Fed Manufacturing Index für Februar / vorher: -8,8 / aktuell: 12,6 / Prognose: 9,3 / USDX – abwärts

Der Philadelphia-Fed-Index sprang im Februar auf 12,6 und signalisiert damit eine Belebung der Aktivität. Neue Aufträge und Auslieferungen nahmen zu, während die Lagerbestände sanken. Eine anhaltende Stärke im verarbeitenden Gewerbe würde die gesamtwirtschaftliche Aktivität stützen. Liegt der Februarwert nahe der Prognose von 9,3, könnte der Dollar schwächer tendieren, da es sich um einen lokalen, aber nicht von einem Beschäftigungsaufbau begleiteten Anstieg handelt.

19. Februar, 18:00 / Eurozone / Verbrauchervertrauensindex für Februar (vorläufig) / vorher: -13,2 / aktuell: -12,4 / Prognose: -11,5 / EUR/USD – aufwärts

Das Verbrauchervertrauen in der Eurozone verbesserte sich auf -12,4, den höchsten Stand seit einem Jahr, was auf einen stärkeren Optimismus der Haushalte bezüglich Finanzen und Perspektiven hinweist. Steigt der Februarwert in Richtung der Prognose von -11,5, würde dies die Erwartungen an eine bessere Binnennachfrage stärken und den Euro unterstützen.

19. Februar, 18:00 / Vereinigte Staaten / Veränderung der schwebenden Hausverkäufe (Dez) / vorher: 2,6% / aktuell: -3,0% / Prognose: 2,4% / USDX – aufwärts

Die schwebenden Hausverkäufe gingen um 3,0% zurück – der stärkste Rückgang seit einem Jahr –, besonders im Mittleren Westen und im Westen, was auf eine Stagnation der Aktivität am Immobilienmarkt und ein geringeres Potenzial an künftigen Transaktionen hindeutet. Erholen sich die schwebenden Verkäufe im Januar auf die prognostizierten 2,4%, wäre dies ein Zeichen für eine Sektorerholung und würde den Dollar stützen.

19. Februar, 18:30 / Vereinigte Staaten / EIA?Rohöllagerbestände (Woche bis 16. Feb) / vorher: -3,455 Mio. Barrel / aktuell: +8,53 Mio. Barrel / Prognose: +2,3 Mio. Barrel / Brent – aufwärts

Die kommerziellen Rohölbestände stiegen um 8,53 Mio. Barrel und lagen damit deutlich über den Prognosen, was auf einen spürbaren Angebotsaufbau hinweist. Zwar belasten höhere Lagerbestände üblicherweise die Preise, doch der Markt wird die Nachfragedynamik und saisonale Faktoren einbeziehen. Liegen die Bestände stattdessen näher an der Prognose von 2,3 Mio. Barrel, würde dies die Brent-Preise unterstützen.

20. Februar

20. Februar, 01:00 / Australien / S&P Global Manufacturing PMI (vorläufig) für Februar / vorher: 51,6 / aktuell: 52,3 / Prognose: 52,6 / AUD/USD – aufwärts

Der Manufacturing PMI Australiens wurde auf 52,3 nach oben revidiert und bleibt damit nach 51,6 im Dezember im Expansionsbereich. Der Anstieg wurde von höherer Produktion und neuen Aufträgen getragen, die wiederholt durch die externe Nachfrage bestätigt wurden. Die Unternehmen erhöhten die Beschäftigtenzahl, ihre Einkaufsaktivität und das Produktionsvolumen. Lieferanten berichteten von logistischen Störungen und Materialengpässen, was den Kostendruck pro Einheit verstärkte. Da sich die höheren Kosten in den Verkaufspreisen niederschlagen, bleiben die Geschäftserwartungen positiv. Liegt der PMI für Februar nahe der Prognose von 52,6, könnte der australische Dollar weiteren Auftrieb erhalten.

20. Februar, 02:30 / Japan / Verbraucherpreisindex (CPI, Verbraucherinflation) im Januar / vorher: 2,9 % / aktuell: 2,1 % / Prognose: 1,9 % / USD/JPY – steigt

Die Inflation in Japan verlangsamte sich von 2,9 % auf 2,1 % im Jahresvergleich, was schwächere Nahrungsmittelpreisanstiege und negative Entwicklungen in einigen Energiebestandteilen widerspiegelt. Die Kerninflation ging ebenfalls zurück, liegt jedoch weiterhin über dem Zielwert. Niedrigere Strom- und Gaspreise dämpften den Gesamtindex deutlich, während höhere Wohn- und einige Dienstleistungspreise ein gemischtes Bild des Verbraucherdrucks erzeugten. Sollte der CPI im Januar auf den prognostizierten Wert von 1,9 % fallen, würde dies die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen geldpolitischen Straffung verringern und tendenziell den Dollar gegenüber dem Yen unterstützen.

20. Februar, 03:30 / Japan / S&P Global Manufacturing PMI (vorläufig) für Februar / vorher: 50,0 / aktuell: 51,5 / Prognose: 52,0 / USD/JPY – fällt

Der Manufacturing PMI Japans bestätigte mit 51,5 eine Expansion, unterstützt durch eine Erholung der Exporte, höhere Produktion und eine schnellere Einstellung von Arbeitskräften. Marktteilnehmer vermerkten steigende Kosten und zunehmende Verzögerungen bei den Lieferzeiten der Zulieferer. Der Exportanstieg und verbesserte Auftragseingänge deuten auf einen widerstandsfähigeren Sektor hin, wenngleich inflationsseitige Risiken bestehen bleiben. Erreicht der Index im Februar den Prognosewert von 52,0, würde dies den Yen stützen, da es auf eine nachhaltige Erholung hindeutet.

20. Februar, 10:00 / Vereinigtes Königreich / Einzelhandelsumsätze im Januar / vorher: 1,8 % / aktuell: 2,5 % / Prognose: 2,8 % / GBP/USD – steigt

Die Einzelhandelsumsätze beschleunigten sich im Dezember auf 2,5 % und erreichten damit das höchste Tempo seit April. Dies spiegelt eine Erholung nach schwachen Monaten wider. Saisonale Rabattaktionen und eine wiederhergestellte Kaufkraft in Segmenten wie Nahrungsmitteln und Bekleidung stützten den Zuwachs. Für Januar wird ein noch stärkerer Anstieg prognostiziert; sollten die Umsätze die Prognose von 2,8 % erreichen, würde dies die Sicht auf eine anhaltend robuste Binnennachfrage stärken und das Pfund unterstützen.

20. Februar, 10:00 / Deutschland / Erzeugerpreisindex (PPI) Jahr?zu?Jahr im Januar / vorher: -2,3 % / aktuell: -2,5 % / Prognose: -2,1 % / EUR/USD – steigt

Der deutsche PPI fiel im Dezember weiter und lag mit -2,5 % im Jahresvergleich – dem zehnten Rückgang in Folge – vor allem aufgrund eines starken Rückgangs der Energiepreise. Ohne Energie legten die Preise für Industriegüter moderat zu, was auf divergierende Entwicklungen innerhalb der Industrie hinweist. Sollte sich die Jahresrate im Januar in Richtung der Prognose von -2,1 % bewegen, würde dies als Abbau deflationärer Risiken gewertet und könnte den Euro stützen.

20. Februar, 11:30 / Deutschland / HCOB Manufacturing PMI (vorläufig) für Februar / vorher: 47,0 / aktuell: 49,1 / Prognose: 49,5 / EUR/USD – steigt

Der HCOB Manufacturing PMI Deutschlands wurde auf 49,1 nach oben revidiert und kehrte damit nahezu auf das Wachstumsniveau der letzten zwei Monate zurück, unterstützt von einer Erholung der Produktion und neuer Aufträge. Unternehmen bauen Personal ab und reduzieren Lagerbestände, während die Rohstoffpreise steigen. Diese Daten deuten auf eine teilweise Erholung hin, während Risiken im Hinblick auf die Auslastung der Kapazitäten bestehen bleiben. Erreicht der Februarwert die Prognose von 49,5, würde dies das Argument für eine Stabilisierung im Industriesektor stärken und den Euro unterstützen.

20. Februar, 11:00 / Euroraum / HCOB Manufacturing PMI für den Euroraum im Februar / vorher: 48,8 / aktuell: 49,5 / Prognose: 49,9 / EUR/USD – steigt

Der HCOB PMI für das Verarbeitende Gewerbe im Euroraum stieg auf 49,5, wobei die Produktion wieder in den Wachstumsbereich zurückkehrte. Die Neuaufträge fielen jedoch weiterhin, und die Unternehmen reduzierten ihre Einkäufe und Lagerbestände. Der Kostendruck auf der Inputseite erreichte ein Drei-Jahres-Hoch. Das Gesamtbild spiegelt eine vorsichtige Erholung bei gleichzeitiger struktureller Nachfrageschwäche wider. Erreicht der Februarwert den Prognosewert von 49,9, würde dies die Argumente für einen stärkeren Euro untermauern.

20. Februar, 12:30 / Vereinigtes Königreich / S&P Global Manufacturing PMI (vorläufig) für Februar / vorher: 50,6 / aktuell: 51,8 / Prognose: 51,5 / GBP/USD – fällt

Der Manufacturing PMI des Vereinigten Königreichs stieg im Januar auf 51,8, das schnellste Wachstum seit August 2024, und bestätigte eine Beschleunigung bei großen Industriebetrieben. Die Produktion wuchs den vierten Monat in Folge, und die Neuaufträge erreichten ein Hoch der letzten fast vier Jahre. Nach einer Phase geringer Aktivität bauten die Unternehmen ihre Lagerbestände wieder auf. Die Zuwächse konzentrierten sich jedoch auf große Marktteilnehmer, während KMU von Produktionsrückgängen berichteten und die Beschäftigung weiterhin fiel (wenn auch langsamer). Steigende Inputkosten und Verkaufspreise erhöhen den Margendruck. Sollte der PMI im Februar bei 51,5 liegen, könnte der Markt dies als Abschwächung des Wachstumsimpulses interpretieren – ein belastender Faktor für das Pfund.

20. Februar, 13:00 / Euroraum / Lohnanstieg je Beschäftigten im 4. Quartal / vorher: 4,01 % / aktuell: 1,87 % / Prognose: 2,0 % / EUR/USD – steigt

Das Lohnwachstum verlangsamte sich auf 1,87 % im Jahresvergleich und damit deutlich gegenüber den vorangegangenen Erholungen. Geringeres Lohnwachstum reduziert das Risiko einer erneuten Inflationsbeschleunigung und unterstützt die EZB bei der Normalisierung der Geldpolitik. Die Prognose geht von einer Stabilisierung bei rund 2,0 % aus; würde diese eintreten, würde dies die Argumente für eine sich verbessernde Einkommensentwicklung stärken und den Euro zusätzlich stützen.

20. Februar, 16:30 / Kanada / Einzelhandelsumsätze im Dezember / vorher: -0,3 % / aktuell: 1,3 % / Prognose: -0,5 % / USD/CAD – steigt

Die Einzelhandelsumsätze erholten sich im November kräftig und verzeichneten einen beeindruckenden Anstieg. Die Verbesserung war breit über Sektoren wie Nahrungsmittel, Bekleidung und Kraftstoffeinzelhandel gestreut. Für Dezember wird ein saisonaler Rückgang erwartet; sollten die Umsätze auf den prognostizierten Wert von -0,5 % fallen, würde dies die Binnennachfrage schwächen und zusätzlichen Druck auf den kanadischen Dollar ausüben.

20. Februar, 16:30 / Kanada / PPI Jahr?zu?Jahr im Januar / vorher: 5,9 % / aktuell: 4,9 % / Prognose: 4,4 % / USD/CAD – steigt

Der kanadische PPI im Jahresvergleich verlangsamte sich auf 4,9 % und signalisiert im Vergleich zu früheren Spitzenwerten nachlassenden Preisdruck entlang der Lieferkette. Die Prognose sieht eine weitere Abschwächung auf 4,4 % im Januar vor. Sollte der PPI auf den Prognosewert fallen, würde dies den Bedarf an einer restriktiveren BoC-Politik verringern und wäre tendenziell negativ für den CAD gegenüber dem USD.

20. Februar, 16:30 / BIP / US-BIP-Wachstum im 4. Quartal / vorher: 3,8 % / aktuell: 4,4 % / Prognose: 3,0 % / USDX (USD-Index mit sechs Währungen) – fällt

Das reale US-BIP wuchs im 4. Quartal annualisiert um 4,4 %, angetrieben von starken Exporten und geringeren negativen Beiträgen der Lagerveränderungen, während die Ausgaben der privaten Haushalte und des Staates zentrale Treiber blieben. Die Unternehmensinvestitionen stiegen, verlangsamten sich aber im Vergleich zum Vorquartal. Prognosen gehen davon aus, dass sich das Wachstum im nächsten Quartal auf 3,0 % abkühlt, da externe und investitionsgetriebene Impulse nachlassen. Eine bestätigte starke Veröffentlichung für Q4 könnte die Erwartungen einer weiteren Beschleunigung dämpfen und den Dollar belasten.

20. Februar, 16:30 / Vereinigte Staaten / BIP-Deflator (Q4) / vorher: 2,1 % / aktuell: 3,7 % / Prognose: 3,2 % / USDX – fällt

Der BIP-Deflator beschleunigte sich im 4. Quartal auf 3,7 % im Jahresvergleich, verstärkte Inflationssorgen und beeinflusste die Erwartungen hinsichtlich der Geldpolitik. Die Prognose sieht eine Abschwächung auf 3,2 % vor. Sollte sich der Deflator der Prognose annähern, würde dies die Wahrscheinlichkeit zusätzlicher Straffungsmaßnahmen der Fed verringern und tendenziell negativ für den Dollar sein.

20. Februar, 16:30 / Vereinigte Staaten / PCE-Inflation (Personal Consumption Expenditures) im Dezember / vorher: 2,7 % / aktuell: 2,8 % / Prognose: 2,8 % / USDX – fällt

Die Kern-PCE verharrt bei rund 2,8 % – dem für die Fed maßgeblichen Inflationsindikator. Dienstleistungspreise tragen weiterhin stärker zur Inflation bei als Güterpreise. Ein Wert von 2,8 % würde keinen unmittelbaren Druck auf eine weitere Straffung ausüben und dürfte kurzfristig als Begrenzung des Aufwärtspotenzials des Dollars interpretiert werden.

20. Februar, 17:45 / Vereinigte Staaten / S&P Global Manufacturing PMI (vorläufig) für Februar / vorher: 51,8 / aktuell: 52,4 / Prognose: 52,6 / USDX – steigt

Der US Manufacturing PMI bleibt im Expansionsbereich und signalisiert eine Erholung bei Produktion und Versand. Die Exportaufträge stehen weiterhin unter Druck, was auf höhere Inputkosten und steigende Verkaufspreise zurückzuführen ist. Erreicht der Index die Prognose von 52,6, würde dies den Dollar stützen, da es auf einen anhaltenden industriellen Aufschwung hinweist.

20. Februar, 18:00 / Vereinigte Staaten / University of Michigan Consumer Sentiment (Februar) / vorher: 52,9 / aktuell: 56,4 / Prognose: 57,3 / USDX – steigt

Der Verbraucherindex der University of Michigan stieg auf 56,4, wobei die Verbesserungen vor allem bei Haushalten mit Anlagenbesitz zu beobachten waren; Haushalte ohne Anlagevermögen bleiben dagegen vorsichtig gestimmt.

Die einjährigen Inflationserwartungen gingen zurück, während sich die langfristigen Erwartungen leicht nach oben bewegten. Erreicht der Februarwert 57,3, würde dies die Einschätzung einer robusten, anhaltenden Konsumnachfrage stützen und den Dollar unterstützen.

Geplante Reden (Auswahl):

  • 19. Februar, 14:00 / Euroraum: Piero Cipollone (ECB Executive Board) — EUR/USD
  • 19. Februar, 14:30 / Euroraum: Luis de Guindos (ECB Vice?President) — EUR/USD
  • 19. Februar, 16:20 / USA: Raphael Bostic (President, Atlanta Fed) — USDX
  • 19. Februar, 17:00 / USA: Neel Kashkari (President, Minneapolis Fed) — USDX
  • 19. Februar, 18:30 / USA: Austan Goolsbee (President, Chicago Fed) — USDX
  • 20. Februar, 02:00 / Neuseeland: Anna Breman (RBNZ Governor) — NZD/USD
  • 20. Februar, 03:00 / Euroraum: Christine Lagarde (ECB President) — EUR/USD
  • 20. Februar, 17:45 / USA: Raphael Bostic (Atlanta Fed) — USDX
  • 20. Februar, 21:15 / USA: Lorie Logan (President, Dallas Fed) — USDX

In dieser Woche werden Stellungnahmen ranghoher Zentralbankvertreter erwartet, die üblicherweise zu Volatilität an den Devisenmärkten führen, da sie Hinweise auf die zukünftige Ausrichtung der Geldpolitik liefern können.

Analyst InstaForex
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