Analyse der Trades und Tipps für den Handel mit der europäischen Währung
Der Test des Kurses bei 1,1790 fand statt, als der MACD-Indikator deutlich von der Nulllinie gefallen war und damit das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Euro nicht verkauft.
Am Vortag setzte der Euro seine rasche Talfahrt gegenüber dem Dollar fort, angetrieben durch ermutigende US-Arbeitsmarktdaten, insbesondere die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung. Heute stehen wichtige Kennzahlen zur Veröffentlichung an, die den aktuellen Stand der Geschäftsaktivität in der Eurozone widerspiegeln. Die Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor werden ausschlaggebend dafür sein, in welche Richtung sich der Euro in der ersten Tageshälfte bewegt. Die von S&P Global berechneten PMI-Indizes dienen als Frühindikatoren, die eine Einschätzung des aktuellen Zustands der Wirtschaft ermöglichen, noch bevor detailliertere Berichte vorliegen. Ein anhaltender Anstieg der Indikatoren für das verarbeitende Gewerbe weist in der Regel auf höhere Produktionsvolumina, steigende Auftragslagen und folglich auf potenzielle Zuwächse bei den Beschäftigungszahlen hin. Ebenso deuten positive Entwicklungen beim Indikator für den Dienstleistungssektor auf eine steigende Verbrauchernachfrage und eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit in der Dienstleistungsbranche hin, die einen bedeutenden Teil der Wirtschaft ausmacht. Gute Werte werden dem Euro helfen, sich nach dem gestrigen Rückgang zu korrigieren.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

Kaufszenarien
- Szenario #1: Heute plane ich, Euro zu kaufen, wenn der Kurs etwa 1,1762 (grüne Linie im Chart) erreicht, mit einem Kursziel bei 1,1791. Bei 1,1791 plane ich, den Markt zu verlassen und den Euro wieder zu verkaufen, wobei ich eine Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegspunkt erwarte. Mit einem Anstieg des Euro ist heute nur bei guten Konjunkturdaten zu rechnen. Wichtig! Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt zu steigen.
- Szenario #2: Heute plane ich außerdem, Euro zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests von 1,1747 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies begrenzt das Abwärtspotenzial des Währungspaares und löst eine Aufwärtsumkehr im Markt aus. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1762 und 1,1791 ist dann zu erwarten.
Verkaufsszenarien
- Szenario #1: Ich plane, Euro zu verkaufen, sobald der Kurs 1,1747 (rote Linie im Chart) erreicht. Das Kursziel liegt bei 1,1718, wo ich den Markt verlassen und unmittelbar eine Gegenposition auf der Kaufseite eröffnen möchte, da ich von einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau ausgehe. Der Druck auf das Währungspaar wird heute zurückkehren, falls schwache Konjunkturdaten veröffentlicht werden. Wichtig! Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt zu fallen.
- Szenario #2: Heute plane ich außerdem, Euro zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests von 1,1762 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies begrenzt das Aufwärtspotenzial des Währungspaares und führt zu einer Abwärtsumkehr im Markt. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1747 und 1,1718 ist dann zu erwarten.

Was ist auf dem Chart zu sehen:
Die dünne grüne Linie zeigt den Einstiegskurs, zu dem man das Handelsinstrument kaufen kann;
Die dicke grüne Linie zeigt den ungefähren Kurs, auf dessen Niveau man Take Profit platzieren oder Gewinne absichern kann, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Die dünne rote Linie zeigt den Einstiegskurs, zu dem man das Handelsinstrument verkaufen kann;
Die dicke rote Linie zeigt den ungefähren Kurs, auf dessen Niveau man Take Profit platzieren oder Gewinne absichern kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Der MACD-Indikator: Beim Einstieg in den Markt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger an den Forex-Märkten sollten bei Einstiegsentscheidungen äußerst vorsichtig sein. Am besten bleibt man vor der Veröffentlichung wichtiger Fundamentaldaten außerhalb des Marktes, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Positionsgrößen handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer, im Voraus definierter Handelsplan – wie oben beschrieben – unerlässlich. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für einen Intraday-Trader von vornherein eine verlustbringende Strategie.