Analyse der Trades und Tipps für den Handel mit dem japanischen Yen
Der Preistest bei 155,30 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begann, sich vom Nullpunkt nach unten zu bewegen, was einen guten Einstiegspunkt für den Verkauf des Dollars bestätigte. Infolgedessen fiel das Paar um 50 Pips.
Die US-BIP-Daten für das letzte Quartal 2025, die nur bei 1,4 % lagen, verfehlten die Analystenerwartungen von 3,0 % deutlich. Diese enttäuschende Zahl hatte einen spürbar negativen Einfluss auf den Wert der US‑Währung und verschaffte dem japanischen Yen Unterstützung, der zuletzt unter Druck gestanden hatte.
Ein weiterer belastender Faktor für den Dollar war die Entscheidung des Supreme Court der USA, Trumps im vergangenen Jahr durchgängig angewandte Handelszölle aufzuheben. Dies hat zusätzliche Unsicherheit geschaffen und die Nachfrage nach dem japanischen Yen erhöht. Diese Maßnahme, die eigentlich dem Schutz des heimischen Marktes dienen sollte, wirkte sich letztlich negativ auf den Dollar aus und untergrub das Vertrauen der Anleger in die Stabilität der US‑Währung. Das unerwartete Urteil des höchsten Gerichts hat eine Welle von Spekulationen über mögliche Gegenmaßnahmen der Trump‑Administration ausgelöst, was traditionell zu einer Umschichtung von Kapital in sicherere Anlagen führt. In diesem Umfeld ist der japanische Yen, der für seine Rolle als sicherer Hafen in Phasen globaler Instabilität bekannt ist, zum Hauptnutznießer geworden. Die Entscheidung des Supreme Court schafft nicht nur neue Herausforderungen für die US‑Wirtschaft, sondern macht auch die wachsenden Widersprüche innerhalb des Landes in der Handelspolitik deutlich.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

Kaufszenarien
- Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute beim Erreichen eines Einstiegspunkts um 154,53 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 155,10 (dickere grüne Linie im Chart). Am Niveau von 155,10 beabsichtige ich, die Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen, wobei ich von einer Bewegung von 30–35 Pips ausgehend von diesem Niveau ausgehe. Am sinnvollsten ist es, nach Korrekturen und deutlicheren Rücksetzern in USD/JPY wieder auf der Käuferseite aktiv zu werden. Wichtig! Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
- Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls das Niveau von 154,21 zweimal in Folge getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtswende am Markt führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 154,53 und 155,10 ist dann zu erwarten.
Verkaufsszenarien
- Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute erst dann zu verkaufen, wenn der Kurs die Marke von 154,21 (rote Linie im Chart) nach unten durchbricht, was einen raschen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das Hauptziel der Verkäufer wird das Niveau von 153,55 sein, wo ich beabsichtige, Short-Positionen zu schließen und sofort in Gegenrichtung zu kaufen, wobei ich von einer Bewegung von 20–25 Pips ausgehend von diesem Niveau ausgehe. Es ist besser, so hoch wie möglich zu verkaufen. Wichtig! Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
- Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls der Kurs die Marke von 154,53 zweimal testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtswende am Markt führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 154,21 und 153,55 ist dann zu erwarten.

Was das Chart zeigt:
- Dünne grüne Linie: Einstiegspreis für den Kauf des Handelsinstruments.
- Breite grüne Linie: Geschätzter Kurs zum Setzen des Take-Profit oder zum Sichern von Gewinnen, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
- Dünne rote Linie: Einstiegspreis für den Verkauf des Handelsinstruments.
- Breite rote Linie: Geschätzter Kurs zum Setzen des Take-Profit oder zum Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Kursrückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
- MACD-Indikator: Beim Markteintritt sollte der Fokus auf den überkauften und überverkauften Zonen liegen.
Wichtig:
Einsteiger im Forex-Markt müssen Einstiegsentscheidungen mit großer Vorsicht treffen. Am besten bleibt man vor der Veröffentlichung wichtiger Fundamentaldaten aus dem Markt, um plötzliche Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich dazu entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Guthaben verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money-Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie daran: Um erfolgreich zu handeln, brauchen Sie einen klaren Trading-Plan, wie oben dargestellt. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler eine verlustreiche Strategie.