Handelsrückblick und Tipps für den Handel mit dem japanischen Yen
Der Test des Niveaus von 154,53 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was einen korrekten Einstiegspunkt für den Kauf des Dollars bestätigte. Infolgedessen stieg das Paar um 30 Punkte.
Neben den anhaltenden Handelskonflikten – die weiterhin hoch bleiben, insbesondere nachdem der Supreme Court of the United States im vergangenen Jahr die von Donald Trump eingeführten Zölle aufgehoben hat – werden Marktteilnehmer die Reden der Vertreter der Federal Reserve genau verfolgen. Heute ist eine Rede von Christopher Waller angesetzt. Seine Äußerungen und ein dovisher Ton könnten Aufschluss über die Absichten der Federal Reserve in Bezug auf künftige Schritte zur Lockerung der Geldpolitik geben, was den Dollar gegenüber dem japanischen Yen schwächen würde.
Die Veröffentlichung der US-Daten zu den Auftragseingängen der Industrie könnte zusätzliche Einblicke in den Zustand der amerikanischen Wirtschaft liefern. Sowohl positive als auch negative Zahlen in diesem Bereich könnten Sorgen über eine mögliche wirtschaftliche Abschwächung entweder verstärken oder dämpfen und damit indirekt die Erwartungen in Bezug auf zukünftige Entscheidungen der Fed beeinflussen.
Was die Intraday-Strategie angeht, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY beim Erreichen des Einstiegspunkts um 154,96 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 155,48 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 155,48 werde ich Long-Positionen schließen und Short-Positionen in die Gegenrichtung eröffnen (erwartete Bewegung von 30–35 Punkten von diesem Niveau). Mit einem Anstieg des Währungspaares ist heute nur zu rechnen, wenn die Fed einen hawkishen Ton beibehält. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu steigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute im Fall von zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 154,71 zu kaufen, wenn sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr am Markt führen. Anschließend ist ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 154,96 und 155,48 zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute nach einem Ausbruch unter 154,71 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen dürfte. Das wichtigste Ziel für Verkäufer wird 154,28 sein; dort werde ich Short-Positionen schließen und unmittelbar Long-Positionen in die Gegenrichtung eröffnen (erwartete Bewegung von 20–25 Punkten von diesem Niveau). Der Druck auf das Paar wird im Falle schwacher Daten zurückkehren. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute im Fall von zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 154,96 zu verkaufen, wenn sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine Abwärtsumkehr auslösen. Anschließend ist ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 154,71 und 154,28 zu erwarten.

Erklärung der Grafik
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Trading-Instruments.
- Dicke grüne Linie – geschätztes Take-Profit-Level bzw. -Bereich zur Gewinnmitnahme, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Trading-Instruments.
- Dicke rote Linie – geschätztes Take-Profit-Level bzw. -Bereich zur Gewinnmitnahme, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
- MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig
Anfänger im Forex-Handel sollten Entscheidungen über den Markteintritt mit größter Vorsicht treffen. Es ist am besten, sich vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt herauszuhalten, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um potenzielle Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren – insbesondere, wenn Sie kein angemessenes Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Trading-Plan erfordert, wie den oben skizzierten. Spontane Entscheidungen, die sich ausschließlich auf die aktuelle Marktsituation stützen, sind für Intraday-Trader von Natur aus eine verlustreiche Strategie.