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FX.co ★ EUR/USD Analyse am 24. Februar 2026

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Analysen:::2026-02-24T18:22:25

EUR/USD Analyse am 24. Februar 2026

EUR/USD Analyse am 24. Februar 2026

Die Wellenzählung im 4‑Stunden‑Chart für EUR/USD wirkt weniger als ideal, wirft jedoch keine größeren Bedenken auf. Vom Abbruch des im Januar letzten Jahres begonnenen Aufwärtstrends ist weiterhin keine Rede; lediglich die innere Wellenstruktur wird gelegentlich angepasst. Meiner Ansicht nach hat das Instrument die Ausbildung der übergeordneten Welle 4 abgeschlossen (siehe unterer Chart). Trifft diese Annahme zu, befindet sich Welle 5 derzeit in der Bildung. Diese Welle könnte sich deutlich ausdehnen, mit Zielmarken bis in den Bereich von 1,25.

Die interne Wellenstruktur der erwarteten Welle 5 ist nicht völlig klar (siehe oberer Chart). Das aufwärtsgerichtete Wellenmuster kann wegen der recht ausgeprägten korrektiven Wellen nicht als impulsiv eingestuft werden. Derzeit wird es als a‑b‑c‑d‑e interpretiert. Sollte sich Welle 5 jedoch verlängern, wird auch ihre innere Struktur entsprechend komplex ausfallen. In diesem Fall könnte die Wellenzählung noch mehrere Überarbeitungen erfahren. In jedem Fall rechne ich damit, dass EUR/USD seine Aufwärtsbewegung wieder aufnimmt, während die korrektive a‑b‑c‑Struktur bereits weitgehend abgeschlossen aussieht.

EUR/USD fiel am Dienstag um 20–30 Basispunkte, doch erneut war die Handelsspanne gering. Selbst am Montag war die Spanne nicht besonders groß, obwohl die Notierungen in der ersten Handelsstunde nach Markteröffnung um 50 Basispunkte sprangen. Heute ist sie noch kleiner. Das ist nicht überraschend, da es nun bereits den zweiten Tag in Folge keinen nennenswerten Nachrichtenfluss gibt und auch morgen nichts Bedeutendes erwartet wird, abgesehen von kleineren Veröffentlichungen, die selbst in Wirtschaftskalendern als „zweitrangig“ eingestuft werden. Was haben wir in dieser Woche gelernt? Den deutschen ifo‑Geschäftsklimaindex und den wöchentlichen ADP‑Bericht – nicht mehr. Andererseits agiert der Markt derzeit auch deshalb wenig aktiv, weil er deutlich bedeutendere Ereignisse und Themen weitgehend ignoriert. So blieb etwa der schwache US‑BIP‑Bericht vom vergangenen Freitag praktisch unbeachtet.

Auf die Diskussion um Trumps neue Handelszölle, die in den vergangenen Tagen bereits ausführlich geführt wurde, werde ich nicht erneut ausführlich eingehen. Ich möchte lediglich anmerken, dass die neuen Zölle zahlreiche bereits ausgehandelte Handelsabkommen gefährden. Das Europäische Parlament hat die Ratifizierung eines Handelsabkommens ausgesetzt, Indien hat die Gespräche mit Washington gestoppt, und auch das Vereinigte Königreich könnte bald mit eigenen Zöllen reagieren, da sein Handelsabkommen einen Zollsatz von 10 % vorsah, während Trump einseitig Zölle von 15 % für alle Länder weltweit festgelegt hat.

EUR/USD Analyse am 24. Februar 2026

Gesamtfazit

Auf Grundlage dieser EUR/USD-Analyse komme ich zu dem Schluss, dass das Instrument seinen Aufwärtstrend fortsetzt. Die Politik von Donald Trump und die geldpolitische Ausrichtung der Fed bleiben langfristig bedeutende Faktoren für die Schwäche des Dollars. Die Ziele des aktuellen Trends könnten sich bis in den Bereich von 1,25 ausdehnen. Derzeit betrachte ich das Instrument als befindlich in der globalen Welle 5, weshalb ich im ersten Halbjahr 2026 mit weiter steigenden Kursen rechne. Die a-b-c-Korrekturstruktur kann jederzeit enden, da sie bereits weitgehend abgeschlossen wirkt. Ich halte es für angemessen, nach Bereichen und Kursniveaus für neue Käufe zu suchen, mit Zielzonen um 1,2195 und 1,2367, was den 161,8%- bzw. 200,0%-Fibonacci-Extensionen entspricht.

In einer kleineren Betrachtungsebene ist das gesamte aufwärtsgerichtete Trendsegment erkennbar. Die Wellenzählung ist nicht vollständig standardkonform, da die Korrekturwellen in ihrer Größe variieren. So ist zum Beispiel die übergeordnete Welle 2 kleiner als die interne Welle 2 innerhalb der Welle 3. Das kommt jedoch vor. Ich erinnere die Leser daran, dass es am besten ist, sich auf klar erkennbare Strukturen in den Charts zu konzentrieren, statt sich sklavisch an jede einzelne Welle zu klammern. Die aktuelle aufwärtsgerichtete Wellenstruktur ist eindeutig.

Wesentliche Grundsätze meiner Analyse:

  1. Wellenstrukturen sollten einfach und klar sein. Komplexe Strukturen sind schwer handelbar und ändern sich häufig.
  2. Wenn Sie sich über die Marktlage unsicher sind, ist es besser, draußen zu bleiben.
  3. Es gibt niemals 100%ige Sicherheit in Bezug auf die Marktrichtung. Verwenden Sie stets schützende Stop-Loss-Orders.
  4. Wellenanalyse kann mit anderen Analyseformen und Handelsstrategien kombiniert werden.

Analyst InstaForex
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