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FX.co ★ Worauf sollte man am 26. Februar achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

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Analysen:::2026-02-26T04:49:33

Worauf sollte man am 26. Februar achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Worauf sollte man am 26. Februar achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Für Donnerstag sind nur sehr wenige makroökonomische Veröffentlichungen angesetzt, und keine davon ist besonders wichtig. In den USA wird ein Bericht zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht, und das ist im Wesentlichen der einzige Konjunkturbericht für heute. Natürlich kann es zu einer Marktreaktion kommen, falls der tatsächliche Wert stark von den Prognosen abweicht, aber insgesamt handelt es sich um einen eher nachrangigen Bericht. In den vergangenen Wochen hat der Markt sogar deutlich wichtigere Daten weitgehend ignoriert, etwa die US-Inflation und das US-BIP.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Worauf sollte man am 26. Februar achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für EinsteigerUnter den grundlegenden Ereignissen am Mittwoch sticht die Rede der EZB-Präsidentin Christine Lagarde hervor. Doch was ist unter den aktuellen Umständen von der EZB-Chefin zu erwarten? Zur Erinnerung: Die EZB hat mehrfach signalisiert, dass sie in naher Zukunft nicht beabsichtigt, den Leitzins zu erhöhen oder zu senken. Daran hat selbst der jüngste Inflationsbericht der EU, der einen Rückgang auf 1,7 % im Jahresvergleich verzeichnete, nichts geändert. Lagarde und mehrere ihrer Kollegen haben den Markt jedoch bereits darüber informiert, dass der Verbraucherpreisindex in einem einzelnen Monat unter das Zielniveau der EZB fallen könnte. Für die Zentralbank ist jedoch der langfristige Durchschnitt beziehungsweise Median wichtiger. Bleibt die Inflation dauerhaft unter 2 %, könnte eine erneute Lockerung der Geldpolitik möglich werden. Heute findet in den USA zudem eine Rede der Fed-Vertreterin Michelle Bowman statt, doch die Haltung der US-Notenbank zur Geldpolitik ist derzeit glasklar.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am vorletzten Handelstag der Woche könnten sich die Marktbewegungen aufgrund des Mangels an makroökonomischen Ereignissen als eher verhalten erweisen. Der Euro kann heute in der Spanne von 1,1830–1,1837 gehandelt werden, während das Pfund Sterling in der Spanne von 1,3529–1,3543 gehandelt werden kann. Wir sehen nach wie vor keine Grundlage für ein starkes, anhaltendes Wachstum der US-Währung; bei beiden Paaren haben sich Aufwärtstrends herausgebildet.

Hauptregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die für seine Bildung (Abprall oder Durchbruch des Niveaus) benötigt wird. Je kürzer die Zeit, desto stärker das Signal.
  2. Wenn um ein bestimmtes Niveau herum aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar zahlreiche Fehlsignale oder überhaupt keine Signale generieren. In jedem Fall ist es am besten, den Handel bei den ersten Anzeichen einer Seitwärtsbewegung einzustellen.
  4. Trades werden in dem Zeitraum zwischen dem Beginn der europäischen Sitzung und der Mitte der amerikanischen Sitzung eröffnet; danach sollten alle Positionen manuell geschlossen werden.
  5. Auf dem Stunden-Chart sollten Signale des MACD-Indikators idealerweise nur dann gehandelt werden, wenn eine gute Volatilität und ein durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigter Trend vorliegt.
  6. Wenn zwei Niveaus sehr dicht beieinander liegen (im Bereich von 5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
  7. Nach einer Bewegung von 15–20 Pips in die richtige Richtung ist es empfehlenswert, den Stop-Loss auf Break-even zu setzen.

Was auf den Charts zu sehen ist:

  • Unterstützungs- und Widerstandsniveaus sind Ziele für die Eröffnung von Kauf- oder Verkaufstrades. Take-Profit-Marken können in ihrer Nähe platziert werden.
  • Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.
  • Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – dient als ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.
  • Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender zu finden) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte der Handel während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht erfolgen, oder es wird empfohlen, den Markt zu verlassen, um eine scharfe Kursumkehr gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.
  • Anfänger im Forex-Handel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und ein solides Risikomanagement sind der Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.

Analyst InstaForex
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