Analyse der Trades und Handelstipps für die Gemeinschaftswährung Euro
Der Test des Kursniveaus bei 1,1794 fiel mit einem Zeitpunkt zusammen, an dem der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu drehen. Dies bestätigte einen gültigen Einstiegspunkt für Short-Positionen im Euro. In der Folge stieg das Paar in Richtung des Zielniveaus von 1,1776.
Der positive Bericht zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe in den Vereinigten Staaten am Vortag, der die Widerstandsfähigkeit des amerikanischen Arbeitsmarktes unterstrich, hatte spürbare Auswirkungen auf den US-Dollar. Der Rückgang bei den neuen Arbeitslosenmeldungen zeigt die anhaltende Stärke der US-Wirtschaft und stärkt das Vertrauen in den Dollar als sicheren Hafen, insbesondere in einer Phase, in der andere Wirtschaftszentren mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben.
Heute müssen Investoren eine große Menge an makroökonomischen Daten auswerten. Das Hauptaugenmerk liegt auf Frankreich und Deutschland, wo BIP-Daten veröffentlicht werden. Die Entwicklung dieses zentralen Indikators spiegelt die gesamtwirtschaftliche Aktivität dieser Länder wider und kann auf eine Beschleunigung oder Abschwächung des Wachstums hinweisen. Neben dem BIP wird auch die Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex in Deutschland erwartet. Angesichts der Bedeutung Deutschlands für die Region wirken sich diese Zahlen unmittelbar nicht nur auf den Wechselkurs des Euro, sondern auch auf die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Eurozone aus.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzungen von Szenario Nr. 1 und Szenario Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien
Szenario #1: Heute kann ein Kauf des Euro in Betracht gezogen werden, wenn der Kurs etwa 1,1817 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Ziel bei 1,1835. Bei 1,1835 plane ich, aus dem Markt auszusteigen und den Euro gleichzeitig wieder zu verkaufen, wobei ich von einer Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegspunkt ausgehe. Ein Anstieg des Euro ist heute nur nach positiven Daten zu erwarten. Wichtig! Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade mit einer Aufwärtsbewegung beginnt.
Szenario #2: Ich plane außerdem, den Euro heute zu kaufen, falls der Kurs die Marke von 1,1806 zweimal in Folge testet, während der MACD-Indikator überverkauft ist. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr des Marktes führen. Man kann dann mit einem Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,1817 und 1,1835 rechnen.
Verkaufsszenarien
Szenario #1: Ich plane, den Euro zu verkaufen, sobald er 1,1806 erreicht (rote Linie im Chart). Das Kursziel liegt bei 1,1785, wo ich aus dem Markt aussteigen und unmittelbar in die Gegenrichtung kaufen möchte (in Erwartung einer Gegenbewegung von 20–25 Pips von diesem Niveau). Der Druck auf das Währungspaar wird heute bei schwachen Daten zurückkehren. Wichtig! Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade mit einer Abwärtsbewegung beginnt.
Szenario #2: Ich plane außerdem, den Euro heute zu verkaufen, falls der Kurs die Marke von 1,1817 zweimal in Folge testet, während der MACD-Indikator sich im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr des Marktes führen. Man kann dann mit einem Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,1806 und 1,1785 rechnen.

Was das Chart zeigt:
- Dünne grüne Linie: Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments.
- Dicke grüne Linie: Geschätzter Kurs für das Setzen des Take Profits oder zum Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
- Dünne rote Linie: Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments.
- Dicke rote Linie: Geschätzter Kurs für das Setzen des Take Profits oder zum Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
- MACD-Indikator: Beim Markteintritt sollten Sie sich auf die überkauften und überverkauften Zonen konzentrieren.
Wichtig:
Einsteiger im Forex-Markt müssen Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig treffen. Am besten bleibt man vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentalbezogener Berichte aus dem Markt, um plötzliche Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management nutzen und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie daran: Um erfolgreich zu handeln, brauchen Sie einen klaren Trading-Plan, wie oben dargestellt. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler eine Verluststrategie.