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FX.co ★ Worauf sollte man am 6. März achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

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Analysen:::2026-03-06T04:59:40

Worauf sollte man am 6. März achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Worauf sollte man am 6. März achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Für Freitag sind eine ganze Reihe makroökonomischer Berichte geplant, darunter einige wirklich wichtige. Allen voran sollten vor allem Anfänger an den Märkten auf die Nonfarm Payrolls und die Arbeitslosenquote aus den USA achten. Zur Erinnerung: Diese Daten könnten zwar schwach ausfallen, doch Werte, die über den Prognosen liegen oder diese übertreffen, könnten zu einem erneuten Anstieg des Dollars führen. Zusätzlich werden in den USA Berichte zu den Einzelhandelsumsätzen und den Löhnen veröffentlicht, die den Wechselkurs des Dollars in der Regel weniger stark beeinflussen. In der Eurozone wird der BIP-Bericht für das vierte Quartal in seiner dritten Schätzung vorgelegt, der den Markt voraussichtlich nicht überraschen und daher kaum eine nennenswerte Reaktion auslösen dürfte.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Worauf sollte man am 6. März achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für EinsteigerUnter den wichtigen Ereignissen am Freitag sticht eine weitere Rede von Christine Lagarde hervor, zusammen mit mehreren anderen Vertretern der EZB und der Fed. Die Aufmerksamkeit des Marktes ist derzeit jedoch eher auf den Nahen Osten gerichtet als auf die Zentralbanken. Unserer Ansicht nach waren die Arbeitsmarktdaten und Inflationszahlen für Januar in den USA zumindest widersprüchlich. Daher können wir nicht mit Sicherheit sagen, dass die Fed ihren Zyklus der geldpolitischen Lockerung in naher Zukunft nicht wieder aufnehmen wird. Im Euroraum war die Inflation auf 1,7% gefallen, ist inzwischen aber wieder auf 1,9% gestiegen. Daher erwarten wir von der EZB derzeit keine Maßnahmen zur geldpolitischen Lockerung. Dennoch hat die aktuell tendenziell lockerere Haltung der Fed (im Vergleich zur EZB) derzeit keinerlei Auswirkungen auf den Wechselkurs des Dollars.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am letzten Handelstag der Woche sind grundsätzlich alle Bewegungen am Markt möglich, da die Ereignisse im Nahen Osten weiterhin für Unruhe sorgen. Zudem werden heute in den USA wichtige Berichte veröffentlicht, die nicht unbeachtet bleiben werden. Der Euro kann heute in der Spanne von 1,1584–1,1591 gehandelt werden, während das Pfund in der Spanne von 1,3319–1,3331 gehandelt werden kann. Wir sehen weiterhin keine Grundlage für einen starken und anhaltenden Anstieg der US‑Währung; allerdings könnte der Krieg im Nahen Osten beide Währungspaare weiter nach unten ziehen.

Wesentliche Grundsätze des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die es zur Ausbildung des Signals (Abpraller oder Ausbruch) benötigt. Je weniger Zeit dafür erforderlich ist, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn auf einem bestimmten Niveau bereits zwei oder mehr Positionen aufgrund von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar entweder viele Fehlsignale oder gar keine Signale ausbilden. In jedem Fall ist es bei den ersten Anzeichen eines Seitwärtstrends am besten, den Handel einzustellen.
  4. Handelspositionen sollten in der Zeit zwischen Beginn der europäischen Sitzung und der Mitte der amerikanischen Sitzung eröffnet werden; danach sind alle Trades manuell zu schließen.
  5. Auf dem Stundenchart ist es vorzuziehen, Signale des MACD‑Indikators nur dann zu handeln, wenn eine gute Volatilität und ein Trend vorliegen, der durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt ist.
  6. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  7. Sobald sich der Kurs 15–20 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop‑Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Worauf auf den Charts zu achten ist:

Kursniveaus von Unterstützung und Widerstand sind Niveaus, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen. Take‑Profit‑Marken können in ihrer Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung markieren, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.

Der MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender enthalten) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt oder der Markt vorübergehend verlassen werden, um abrupte Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger am Forex‑Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money‑Managements ist der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.

Analyst InstaForex
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