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FX.co ★ Börse am 6. März: S&P 500 und NASDAQ bleiben unter Druck

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Analysen:::2026-03-06T07:21:48

Börse am 6. März: S&P 500 und NASDAQ bleiben unter Druck

Gestern schlossen die Aktienindizes erneut im Minus. Der S&P 500 fiel um 0,56 %, während der Nasdaq 100 um 0,26 % nachgab. Der Dow Jones Industrial Average verlor 1,61 %.

Börse am 6. März: S&P 500 und NASDAQ bleiben unter Druck

Am letzten Handelstag der Woche legten die Aktienkurse heute leicht zu, gestützt von einem schwächeren Dollar und nachlassenden Ölpreisen. Gold und Silber stiegen weiter. Futures auf europäische Aktienindizes sprangen um fast 1 % nach oben, und auch die US-Index-Futures konnten sich ordentlich erholen. Die asiatischen Märkte machten frühere Verluste wett und legten um rund 0,1 % zu, angeführt von Kursgewinnen chinesischer Technologiewerte.

Die Ölpreise gaben trotz intensiver Diskussionen in Washington über ein Maßnahmenpaket zur Eindämmung des spekulativen Anstiegs der Energiekosten nur leicht nach. Der globale Energiemarkt bleibt unter genauer Beobachtung: Die Eskalation im Nahen Osten im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg hat Befürchtungen über Angebotsunterbrechungen geschürt. Die US-Regierung wägt eine Reihe von Optionen ab – jede mit eigenen Risiken und Vorteilen – von der Freigabe von Rohöl aus den strategischen Reserven bis hin zu verstärkten diplomatischen Bemühungen und dem Drängen auf eine Ausweitung der Förderung durch große Produzenten. Angesichts der Komplexität der Lage ist eine optimale Lösung zur Stabilisierung der Preise alles andere als einfach zu finden.

Unterdessen halten Gas-Analysten bei Goldman Sachs ein Szenario für möglich, in dem Brent die Marke von 100 US-Dollar je Barrel überschreitet, falls die Ströme durch die Straße von Hormus für mehrere Wochen unterbrochen werden.

Laut Shinkin Asset Management zeigt der Markt eine bemerkenswerte Widerstandskraft. Die Sorgen um Iran bestehen weiter, doch die Anleger scheinen davon auszugehen, dass der Konflikt nicht von langer Dauer sein wird, schätzt das Unternehmen.

Obwohl sich die Stimmung am Freitag stabilisiert hat, steuert der asiatische Aktienkomplex auf seine schlechteste Woche seit März 2020 zu; seit dem Ausbruch der Feindseligkeiten mit Iran beträgt das Minus rund 6,3 %. Fonds ziehen Kapital so schnell aus der Region ab wie seit vier Jahren nicht mehr. Vor diesem Hintergrund hat der Dollar seine Rolle als sicherer Hafen wiedererlangt und steuert auf seine beste Woche seit November 2024 zu.

Börse am 6. März: S&P 500 und NASDAQ bleiben unter Druck

Heute wird ein wichtiger US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht, der nach den starken Zuwächsen im Januar eine Verlangsamung bei den Neueinstellungen erwarten lässt. Die Arbeitslosenquote dürfte unverändert bleiben. Ein stärkerer Beschäftigungszuwachs wäre angesichts steigender Inflationserwartungen infolge höherer Energiepreise negativ für die Hoffnungen auf Zinssenkungen. Eine schwächere Zahl bei den Payrolls würde hingegen die Wahrscheinlichkeit für geldpolitische Lockerungen erhöhen.

In der technischen Analyse des S&P 500 besteht die unmittelbare Aufgabe der Käufer darin, den Widerstandsbereich bei 6.854 Punkten zu überwinden. Dies würde dem Index neuen Aufwärtsmomentum verleihen und den Weg in Richtung 6.871 Punkte eröffnen. Ein behaupteter Handel oberhalb von 6.882 Punkten würde das bullische Szenario zusätzlich untermauern. Auf der Unterseite sollten Käufer den Bereich um 6.837 Punkte verteidigen. Ein Rutsch unter diese Marke würde den Index rasch zurück in Richtung 6.819 Punkte führen und den Weg bis 6.801 Punkte freimachen.

Analyst InstaForex
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