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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 10. März? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

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Analysen:::2026-03-10T04:41:06

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 10. März? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse der Montagstrades:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 10. März? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD zeigte am gesamten Montag ein uneinheitliches Bewegungsschema. Der Tag begann mit einem erneuten Einbruch, nachdem Donald Trump die Möglichkeit einer Bodenoffensive im Iran ins Spiel gebracht hatte, was den Markt dazu veranlasste, noch schlechtere Entwicklungen und Folgen als in der Vorwoche zu erwarten. Die Ölpreise schossen auf 120 US-Dollar je Barrel in die Höhe; im Verlauf des Tages ließ die Anspannung an den Märkten jedoch etwas nach. Öl fiel auf 90 US-Dollar je Barrel zurück, und bis zum Tagesende gab der US-Dollar sogar leicht nach. In der vergangenen Nacht machte Trump mehrere weitere umstrittene Aussagen. Erstens hob er zur Lösung der Energiekrise einige Sanktionen gegen Russland auf. Zweitens verkündete er, der Krieg im Iran werde bald enden und der Zeitplan für die Militäroperation werde um 4–5 Wochen verkürzt. Ob die Märkte Trump Glauben schenken, bleibt ungewiss, doch die Lage hat sich etwas entspannt. Unserer Ansicht nach hat der Markt den Konflikt im Nahen Osten bereits vollständig eingepreist, sodass eine weitere Aufwertung des Dollars nur möglich ist, wenn sich die Lage bei den Ölpreisen, den Gaspreisen oder im Iran verschlechtert. Der Abwärtstrend für den Euro bleibt jedoch intakt, was man nicht aus den Augen verlieren sollte.

5M-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 10. März? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart wurden am Montag vier Handelssignale gebildet, und das Paar stieg im Tagesverlauf überwiegend an. Während der europäischen Sitzung entstanden zwei Kaufsignale im Bereich von 1,1527–1,1531, die mit Long-Positionen umgesetzt werden konnten. In der amerikanischen Sitzung wurde das nächstgelegene Ziel – der Bereich von 1,1584 – erreicht. Dort stellte sich der Abprall als falsches Verkaufssignal heraus (es konnte jedoch kein Verlust entstehen, da sich der Preis um 15 Pips nach unten bewegte), und der anschließende Durchbruch ermöglichte es den Tradern, einen weiteren profitablen Trade zu eröffnen.

Wie man am Dienstag handelt:

Im Stunden-Chart hat sich der Abwärtstrend wieder fortgesetzt, allerdings nur „dank“ der neuen Eskalation im Nahen Osten. Anfang 2026 hat ein langfristiger Aufwärtstrend wieder eingesetzt, weshalb wir mit einem neuen mittelfristigen Anstieg des Euro rechnen. Das fundamentale Gesamtbild bleibt für den US‑Dollar sehr schwierig, was durch Daten zum Arbeitsmarkt, zum BIP und zur Arbeitslosigkeit bestätigt wird. Derzeit steht für den Markt jedoch eher die Geopolitik als die Konjunktur im Vordergrund.

Am Dienstag können Einsteiger Short-Positionen in Erwägung ziehen, falls sich der Preis unterhalb der Spanne 1,1584–1,1591 festsetzt, mit Ziel 1,1527–1,1531. Ein Abprall vom Bereich 1,1584–1,1591 ermöglicht die Eröffnung von Long-Positionen mit einem Ziel bei 1,1655–1,1666.

Im 5-Minuten-Chart sind die folgenden wichtigen Marken zu beachten: 1,1354–1,1363, 1,1413, 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1591, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837 und 1,1899–1,1908. Am Dienstag stehen weder in den USA noch in der Eurozone wichtige Ereignisse auf dem Kalender. Der bedeutendste Bericht des Tages in der Eurozone wird die deutsche Handelsbilanz sein, in den USA sind es der wöchentliche ADP-Bericht sowie die Daten zu den Verkäufen bestehender Häuser.

Grundprinzipien des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Ausbruch) benötigt wird. Je weniger Zeit dafür erforderlich ist, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Level bereits zwei oder mehr Trades auf Basis falscher Signale eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder auch gar keine generieren. In jedem Fall ist es ratsam, bei den ersten Anzeichen eines Seitwärtstrends den Handel zu beenden.
  4. Trades werden in der Zeitspanne zwischen Beginn der europäischen Sitzung und der Mitte der amerikanischen Sitzung eröffnet; danach sollten alle Positionen manuell geschlossen werden.
  5. Im Stunden-Chart ist es vorzuziehen, Signale des MACD-Indikators nur dann zu handeln, wenn eine gute Volatilität herrscht und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  6. Wenn zwei Levels zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  7. Sobald sich der Preis 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Worauf man in den Charts achten sollte:

Kursniveaus von Unterstützung und Widerstand sind Marken, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen. Take-Profit-Niveaus können in deren Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend zeigen und die Richtung anzeigen, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle verwendet werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (sie sind stets im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaars maßgeblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht gehandelt werden, oder Trader sollten den Markt verlassen, um plötzliche Kursumkehrungen entgegen der vorherigen Bewegung zu vermeiden.

Einsteiger im Forex-Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money-Managements ist der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.

Analyst InstaForex
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