Analyse der Trades und Handelsempfehlungen für den japanischen Yen
Der Test des Kursniveaus bei 158,26 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was den korrekten Einstiegspunkt für Dollar-Verkäufe bestätigte. In der Folge fiel das Währungspaar bis zum Zielniveau von 157,81.
Die Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump über die bevorstehende Lösung eines möglichen militärischen Konflikts mit dem Iran hatten offenbar eine doppelte Wirkung auf die Märkte. Einerseits führt ein Rückgang geopolitischer Spannungen typischerweise zu einer Abschwächung von sicheren Häfen wie dem US-Dollar, da Anleger in risikoreichere Instrumente umschichten. Andererseits können eben diese Aussagen auch als Faktor interpretiert werden, der die Stabilität an den Rohstoffmärkten fördert, was potenziell den Inflationsdruck dämpft und dadurch die Konsumnachfrage in mehreren Ländern unterstützt.
Vor diesem Hintergrund wurde das Auftauchen wirklich robuster Daten zum Wachstum des japanischen BIP möglicherweise zu einem noch wichtigeren Katalysator für bestimmte Währungspaare. Indikatoren, die auf eine Erholung der japanischen Wirtschaft hinweisen, steigern in der Regel die Attraktivität des japanischen Yen, was zu seiner Aufwertung in der heutigen asiatischen Handelssitzung geführt hat. Die Kombination aus nachlassenden geopolitischen Risiken, die die Attraktivität des Dollars mindern, und positiven japanischen Konjunkturdaten dürfte kurzfristig zu weiteren Rückgängen im USD/JPY führen; der langfristige bullische Markt für dieses Handelsinstrument ist jedoch noch lange nicht vorbei.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY im Bereich von 157,82 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 158,10 (dickere grüne Linie im Chart). Um 158,10 herum beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegspunkt). Am sinnvollsten ist es, das Paar bei Korrekturen und deutlicheren Rücksetzern in USD/JPY erneut zu kaufen. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und sich gerade beginnt, von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Außerdem plane ich heute Käufe in USD/JPY, falls der Kurs zweimal in Folge den Bereich um 157,62 testet und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtswende am Markt führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 157,82 und 158,10 ist dann zu erwarten.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY erst nach einem Bruch des Niveaus von 157,62 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen dürfte. Das Hauptziel der Verkäufer wird das Niveau von 157,34 sein, wo ich plane, meine Short-Positionen zu schließen und sofort Käufe in Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips von diesem Niveau aus). Es ist besser, so hoch wie möglich zu verkaufen. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und sich gerade beginnt, von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Außerdem plane ich heute Verkäufe in USD/JPY, falls der Kurs zweimal in Folge den Bereich um 157,82 testet und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtswende am Markt führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 157,62 und 157,34 ist dann zu erwarten.

Was ist auf dem Chart zu sehen:
- Die dünne grüne Linie zeigt den Einstiegskurs an, zu dem Sie das Handelsinstrument kaufen können;
- Die dicke grüne Linie ist der angenommene Kurs, bei dem Sie Take Profit setzen oder den Gewinn manuell mitnehmen können, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Die dünne rote Linie zeigt den Einstiegskurs an, zu dem Sie das Handelsinstrument verkaufen können;
- Die dicke rote Linie ist der angenommene Kurs, bei dem Sie Take Profit setzen oder den Gewinn manuell mitnehmen können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Der MACD‑Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, sich an den überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.
Wichtig: Anfänger im Forex‑Markt müssen Einstiegsentscheidungen sehr sorgfältig treffen. Am besten ist es, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt draußen zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während der Veröffentlichung von Nachrichten zu handeln, setzen Sie immer Stop‑Loss‑Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop‑Loss‑Orders können Sie Ihre gesamte Einlage sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday‑Trader grundsätzlich eine verlustträchtige Strategie.