
Donald Trump hat Ali Khameneis Sohn bereits zuvor als ungeeigneten Kandidaten für das Amt des Obersten Führers des Iran bezeichnet. Nach Mojtabas Ernennung versprach er, auch ihn zu beseitigen, falls er keine Zugeständnisse an Washington mache. Bemerkenswert ist, dass Mojtaba seit dem Angriff, bei dem Ali Khamenei und seine Familie getötet wurden, nicht mehr in der Öffentlichkeit erschienen ist. Dies deutet darauf hin, dass sich der neue Ayatollah des Iran sorgfältig verstecken wird und dass Israel und die USA ihn bereits zu einem neuen legitimen Ziel erklärt haben.
Nach Ansicht von Experten für östliche Kultur, Religion und Politik könnte Mojtaba Khamenei ein noch härterer Führer werden als sein Vater. Zudem ist der Faktor der Blutrache zu berücksichtigen. In Kombination könnte der neue Führer des Iran nicht nur für die Nachbarländer, sondern für die ganze Welt globale Probleme nach sich ziehen. Es geht dabei nicht um eine totale nukleare Vernichtung oder einen Nuklearkrieg. Gemeint ist vielmehr, dass der Iran bisher zwar versuchte, auf Angriffe mit Gewalt zu reagieren, den Konflikt jedoch nicht eskalieren zu lassen. Nun könnte sich die Situation ändern.
Der Iran ist seit Jahren daran gewöhnt, unter Kriegs- und Armutsbedingungen zu leben. Die aktuelle Lage destabilisiert die gesamte Region und verursacht weltweit schwere wirtschaftliche und energetische Erschütterungen. Immer mehr Länder schließen sich der US-israelischen Koalition an, was bedeutet, dass es Trump deutlich leichter fallen wird, verheerende Schläge gegen den Iran zu führen. Heute wurde bekannt gegeben, dass Rumänien offiziell die Nutzung seiner Militärbasen für Angriffe auf den Iran erlaubt hat.
Folglich könnten Raketen nicht nur in Richtung der unmittelbaren Nachbarn des Iran fliegen, sondern auch auf europäische Länder, was als vollumfänglicher Beginn eines Dritten Weltkriegs gewertet werden könnte. Die Situation im Nahen Osten eskaliert weiter, und nur der US-Dollar könnte vorerst davon profitieren.
Ich bin der Ansicht, dass die US‑Wirtschaft umso stärker leiden wird, je länger der Krieg mit Iran andauert. Irgendwann könnten Marktteilnehmer zu dem Schluss kommen, dass die Währung eines Landes, das aktiv in militärische Auseinandersetzungen verwickelt ist, kein „sicherer Hafen“ ist – ganz im Gegenteil. Die Frage ist daher, in welcher Währung Kapital gehalten werden sollte. Wenn Raketen auf EU‑Länder abgefeuert werden, ist es unwahrscheinlich, dass der Euro als „sicherer Hafen“ gilt. Auch die Lage im Fernen Osten ist alles andere als ruhig. Meiner Meinung nach besteht die einzige Möglichkeit, den aktuellen Aufwärtstrend bei beiden Instrumenten aufrechtzuerhalten, darin, den Status quo im Osten zu bewahren. Dieses Szenario wirkt jedoch von Tag zu Tag weniger überzeugend.Wellenstruktur für EUR/USD:
Auf Basis der Analyse von EUR/USD komme ich zu dem Schluss, dass das Instrument weiterhin einen Aufwärtstrend ausbildet. Die Politik von Donald Trump und die Geldpolitik der Fed bleiben wichtige Faktoren für den langfristigen Rückgang des US‑Dollars. Die Ziele für das aktuelle Trendsegment könnten bis in den Bereich der 25er‑Marke reichen. Derzeit gehe ich davon aus, dass sich das Instrument weiterhin innerhalb der globalen Welle 5 befindet, und erwarte daher Kursanstiege in der ersten Hälfte des Jahres 2026. Die korrektive Struktur a‑b‑c‑d‑e kann jederzeit abgeschlossen sein, da sie bereits eine überzeugende Form angenommen hat. Meiner Ansicht nach ist es nun sinnvoll, Käufe mit Zielen im Bereich von 1,2195 und 1,2367 in Betracht zu ziehen, was den Fibonacci‑Niveaus von 161,8 % bzw. 200,0 % entspricht.
Wellenstruktur für GBP/USD:
Die Wellenstruktur des GBP/USD‑Instruments ist recht klar. Die globale Welle 5 kann eine deutlich ausgedehntere Form annehmen, als sie derzeit aufweist. Ich gehe davon aus, dass die Bildung eines korrektiven Wellen‑Sets bald abgeschlossen sein könnte (oder bereits abgeschlossen ist), woraufhin sich der Aufwärtstrend fortsetzen dürfte. Daher kann ich aktuell empfehlen, nach Kaufgelegenheiten zu suchen, mit Kurszielen oberhalb der 39er‑Marke. Meiner Meinung nach hat das britische Pfund unter Trump gute Chancen, auf 1,45–1,50 US‑Dollar zu steigen, da der Aufwärtstrend noch nicht abgeschlossen zu sein scheint.
Wesentliche Schlussfolgerungen aus meiner Analyse:
- Wellenstrukturen sollten einfach und nachvollziehbar sein. Komplexe Strukturen sind schwer zu handeln und führen häufig zu Änderungen.
- Wenn kein Vertrauen in das Marktgeschehen besteht, ist es besser, nicht in den Markt einzusteigen.
- Es kann niemals 100%ige Sicherheit über die Marktrichtung geben. Vergessen Sie nicht, schützende Stop‑Loss‑Orders zu setzen.
- Wellenanalyse kann mit anderen Analysearten und Handelsstrategien kombiniert werden.
