Handelsanalyse und Tipps für den Handel mit dem Britischen Pfund
Der Test des Niveaus von 1,3290 erfolgte, als sich der MACD-Indikator gerade erst begann, von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was einen gültigen Einstiegszeitpunkt für Verkäufe des Pfunds bestätigte. Allerdings kam es im Anschluss beim Währungspaar nicht zu einem nennenswerten Rückgang.
Der weitere Anstieg des Britischen Pfunds, der in der ersten Tageshälfte zu beobachten war, könnte heute auf gewisse Begrenzungen stoßen. Der Hauptgrund dafür ist die anstehende Veröffentlichung wichtiger US‑Makrodaten, nämlich der wöchentlichen ADP-Zahlen zur Beschäftigung im Privatsektor und der Daten zu den schwebenden Hausverkäufen (pending home sales). Sollten die ADP-Daten ein unerwartet starkes Beschäftigungswachstum ausweisen, könnte dies die Erwartungen an eine restriktivere Haltung der Federal Reserve in Bezug auf Zinserhöhungen verstärken. Positive Daten zu den schwebenden Hausverkäufen wiederum könnten auf eine anhaltende Robustheit des US‑Immobilienmarkts trotz der Risiken länger anhaltender hoher Zinsen hindeuten, was den US‑Dollar ebenfalls stützen würde. In einem solchen Szenario setzt ein stärkerer Dollar in der Regel andere wichtige Währungen, darunter auch das Britische Pfund, unter Druck und begrenzt dessen Aufwärtspotenzial.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich eher auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute beim Erreichen des Einstiegspunkts um 1,3337 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Ziel bei 1,3365 (dickere grüne Linie). Im Bereich von 1,3365 plane ich, Long-Positionen zu schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen zu eröffnen (mit einer erwarteten Bewegung von 30–35 Punkten). Ein Anstieg des Pfunds ist nach schwachen US-Daten zu erwarten. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt zu steigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund zu kaufen, falls es zwei aufeinanderfolgende Tests des Niveaus von 1,3317 gibt, während sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr führen. Ein Anstieg in Richtung 1,3337 und 1,3365 ist zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund nach einem Ausbruch unter 1,3317 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang führen kann. Das zentrale Ziel für Verkäufer wird 1,3291 sein, wo ich plane, Short-Positionen zu schließen und in die Gegenrichtung Long-Positionen zu eröffnen (mit einer erwarteten Bewegung von 20–25 Punkten). Der Druck auf das Pfund kann jederzeit zurückkehren. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund zu verkaufen, falls es zwei aufeinanderfolgende Tests des Niveaus von 1,3337 gibt, während sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr führen. Ein Rückgang in Richtung 1,3317 und 1,3291 ist zu erwarten.

Erklärung der Chartmarkierungen
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für Kaufpositionen
- Dicke grüne Linie – empfohlene Take-Profit-Marke bzw. -Zone, in der Gewinne gesichert werden sollten, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs für Verkaufspositionen
- Dicke rote Linie – empfohlene Take-Profit-Marke bzw. -Zone, in der Gewinne gesichert werden sollten, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist
- MACD-Indikator – nutzen Sie überkaufte und überverkaufte Zonen zur Entscheidungsfindung beim Einstieg
Wichtig
Anfänger im Forex-Handel sollten bei Einstiegsentscheidungen äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Reports ist es in der Regel besser, außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während der Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie mit hohen Volumina und ohne angemessenes Risikomanagement handeln.
Denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Trading-Plan wie den oben beschriebenen. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader in der Regel eine verlustreiche Strategie.