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FX.co ★ XAU/USD. Preisanalyse. Prognose. Geopolitik treibt die Marktbewegung!

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Analysen:::2026-03-26T22:55:16

XAU/USD. Preisanalyse. Prognose. Geopolitik treibt die Marktbewegung!

XAU/USD. Preisanalyse. Prognose. Geopolitik treibt die Marktbewegung!

Gold (XAU/USD) verzeichnet einen starken Rückgang von fast 2,5 %, da die steigenden Ölpreise vor dem Hintergrund der Unsicherheiten rund um das Abkommen zwischen den USA und Iran die Inflationsrisiken erhöhen und die Dollar-Stärke unterstützen. Der Druck auf das Edelmetall nimmt aufgrund der steigenden Energiekosten und der restriktiven Haltung der Fed zu, was die Investmentnachfrage dämpft. Die allgemeine Stimmung an den Finanzmärkten bleibt pessimistisch.

XAU/USD. Preisanalyse. Prognose. Geopolitik treibt die Marktbewegung!

US-Präsident Donald Trump hat den Iran erneut vor der Notwendigkeit gewarnt, den „Verhandlungsprozess ernst zu nehmen“, und dabei darauf hingewiesen, dass sich die iranischen Vertreter „anders verhalten“: Hinter verschlossenen Türen strebten sie ein Abkommen an, in der Öffentlichkeit agierten sie jedoch zurückhaltend. Laut unbestätigten Berichten prüft Teheran einen 15-Punkte-Vorschlag aus Washington, der auf eine Beendigung der Feindseligkeiten abzielt; bislang hat der Iran jedoch noch keine Bereitschaft signalisiert, in einen aktiven Dialog einzutreten. Zu den US‑Forderungen gehören der Export der Bestände an hochangereichertem Uran aus dem Land, Beschränkungen für das Raketenprogramm sowie eine Reduzierung der Unterstützung für verbündete Gruppen in der Region.

Unterdessen berichtet Axios, dass das Pentagon sich auf einen möglichen „finalen Schlag“ gegen den Iran vorbereitet, einschließlich des Einsatzes von Bodentruppen. Dies verstärkt die Nervosität an den Märkten und veranlasst Anleger dazu, Risikoanlagen neu zu bewerten.

Einen zusätzlichen Belastungsfaktor für Gold stellt ein Bericht von Bloomberg dar, dem zufolge die türkische Zentralbank innerhalb von zwei Wochen nach Ausbruch des Iran-Konflikts rund 60 Tonnen Gold im Wert von über 8 Milliarden US‑Dollar verkauft und getauscht hat. Solche Maßnahmen haben den Druck auf den Goldpreis erhöht und weitere Gewinnmitnahmen unter Anlegern ausgelöst.

Die Märkte preisen weiterhin ein Szenario hoher Inflation und einer anhaltend restriktiven Haltung der Fed ein. Während Händler zu Jahresbeginn noch mindestens zwei Zinssenkungen erwarteten, haben sich die Erwartungen nach der Sitzung vom 18. März und der abrupten Veränderung der geopolitischen Lage deutlich verschoben. Daten von Prime Market Terminal zufolge wird am Markt nun mit einer Wahrscheinlichkeit gerechnet, die einer weiteren Straffung durch die Fed um 12 Basispunkte entspricht. In der Folge stieg die Rendite 10‑jähriger US‑Staatsanleihen um acht Basispunkte auf 4,412 %, was die Attraktivität von Gold als sicherem Hafen verringert.

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Die makroökonomischen Daten aus den USA bleiben relativ stabil: Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für die Woche bis zum 21. März lag bei 210.000 und entsprach damit sowohl den Prognosen der Analysten als auch dem vorherigen Wert von 205.000. Dieses Ergebnis bestätigt die Stärke des Arbeitsmarktes und verschafft der Fed Spielraum, ihren harten Kurs im Kampf gegen die Inflation beizubehalten.

Im weiteren Verlauf richtet sich der Fokus der Märkte auf anstehende Reden von Mitgliedern der Federal Reserve – konkret Lisa Cook, Stephen Miran, Philip Jefferson, Michael Barr und der Präsidentin der Dallas Fed, Lorie Logan. Ihre Aussagen könnten die kurzfristige Entwicklung des Dollar sowie die Zinserwartungen beeinflussen und zugleich den Rahmen für Trumps bevorstehende Rede setzen.

Aus technischer Sicht hat Gold seinen Kurs geändert, nachdem es nicht gelungen ist, die Marke von 4.550 US‑Dollar oder die 100‑Tage‑SMA zu durchbrechen. Die Oszillatoren zeigen ein negatives Bild, wobei jedoch zu beachten ist, dass der Relative Strength Index (RSI) sich der überverkauften Zone nähert, was auf eine mögliche kleinere Gegenbewegung hindeutet.

Schließt der Preis des gelben Metalls hingegen unter der runden Marke von 4.400 US‑Dollar, läge die nächste Unterstützung zunächst beim Tief vom Dienstag, gefolgt vom Tief vom Montag.

Für einen erneuten Aufwärtsimpuls müssen die Bullen das Hoch vom Mittwoch überwinden, um wieder in Richtung der Marke von 4.500 US‑Dollar vorzustoßen.

Analyst InstaForex
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