Handelsanalyse und Hinweise zum Trading des japanischen Yen
Der Test des Kursniveaus von 159,48 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was einen guten Einstiegspunkt für Dollar-Käufe bestätigte. In der Folge stieg das Währungspaar um nahezu 30 Punkte.
In der zweiten Tageshälfte richtet sich die Aufmerksamkeit des Marktes auf die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die Handelsbilanz der USA. Positive Ergebnisse dieser Veröffentlichungen dürften die Nachfrage nach dem US-Dollar erhöhen und zusätzlichen Druck auf den Yen ausüben. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass sich das Paar derzeit in der Nähe der Marke von 160 befindet, wo die Bank of Japan in der vergangenen Woche wiederholt auf mögliche Interventionen zur Eindämmung der Yen-Schwäche hingewiesen hat. Daher sollte man Käufe von USD/JPY auf dem aktuellen hohen Niveau gut abwägen. Die beste Herangehensweise besteht darin, auf Rücksetzer zu setzen, die bei schwächeren US-Daten auftreten könnten.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario #1: Ich plane heute, USD/JPY im Bereich von 159,71 (dünne grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 160,22 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 160,22 werde ich Long-Positionen schließen und im Gegenzug Short-Positionen eröffnen (mit einem Ziel einer Gegenbewegung von 30–35 Punkten). Ein Anstieg des Währungspaares ist heute nur zu erwarten, wenn die US-Daten positiv ausfallen. Wichtig: Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt zu steigen.
Szenario #2: Ich plane außerdem, USD/JPY zu kaufen, falls der Kurs die Marke von 159,49 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine Aufwärtskorrektur auslösen. Ein Anstieg in Richtung 159,71 und 160,22 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario #1: Ich plane heute, USD/JPY zu verkaufen, nachdem der Kurs die Marke von 159,49 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen hat, was einen schnellen Rückgang auslösen dürfte. Das zentrale Ziel der Verkäufer liegt bei 159,03. An diesem Niveau werde ich Short-Positionen schließen und unmittelbar im Gegenzug Long-Positionen eröffnen (mit einem Ziel einer Gegenbewegung von 20–25 Punkten). Der Druck auf das Währungspaar kann sich nach schwachen Daten weiter verstärken. Wichtig: Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt zu fallen.
Szenario #2: Ich plane außerdem, USD/JPY zu verkaufen, falls der Kurs die Marke von 159,71 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine Abwärtskorrektur auslösen. Ein Rückgang in Richtung 159,49 und 159,03 ist dann zu erwarten.

Chart-Übersicht
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Instruments;
- Dicke grüne Linie – empfohlene Marke für Take Profit oder manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Instruments;
- Dicke rote Linie – empfohlene Marke für Take Profit oder manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator – achten Sie beim Einstieg in den Markt auf überkaufte und überverkaufte Zonen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten beim Markteintritt äußerste Vorsicht walten lassen. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie während Nachrichtenveröffentlichungen handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, besonders wenn Sie kein angemessenes Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Plan wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die sich ausschließlich auf die aktuelle Marktsituation stützen, sind für Intraday-Händler eine Verluststrategie.