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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 9. April? Einfache Tipps und Handelanalyse für Einsteiger

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Analysen:::2026-04-09T04:57:37

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 9. April? Einfache Tipps und Handelanalyse für Einsteiger

Analyse der Mittwochstrades:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 9. April? Einfache Tipps und Handelanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD verzeichnete am Mittwoch eine kräftige Aufwärtsbewegung, die jedoch größtenteils während der asiatischen Handelssitzung stattfand. Zur Erinnerung: Donald Trump kündigte überraschend ein zweiwöchiges Waffenstillstandsabkommen mit Iran an, was einen starken Rückgang sowohl des Dollars als auch der Ölpreise auslöste. Im Tagesverlauf feuerte Israel jedoch Hunderte Raketen auf den Libanon ab, während Iran Bahrain und Kuwait angriff. Daher wirkt der Waffenstillstand eher zweifelhaft, und es gibt keine neuen Stellungnahmen von Donald Trump zur aktuellen Lage im Nahen Osten. Folglich werden Händler heute wahrscheinlich zögern, bevor sie neue Dollar-Verkäufe tätigen, da die Waffenruhe derzeit recht flüchtig erscheint. Nichtsdestotrotz hat sich im Stundenchart ein neuer komplexer Aufwärtstrend zu formen begonnen, doch das weitere Wachstum des Paares hängt vollständig von der Geopolitik ab. Sollte sich heute herausstellen, dass der Waffenstillstand beendet ist, könnte das Paar bis zur Trendlinie zurückfallen.

5M-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 9. April? Einfache Tipps und Handelanalyse für EinsteigerIm 5-Minuten-Chart wurden in der Nacht auf Mittwoch alle Handelssignale generiert. Das letzte Kaufsignal, ein Abprall aus dem Bereich von 1,1655–1,1666, wurde kurz vor Eröffnung der europäischen Handelssitzung ausgelöst, doch im Tagesverlauf verlor die Aufwärtsbewegung an Schwung, und das Zielniveau von 1,1745 wurde nicht erreicht. Bis zum Ende des Tages kehrte das Paar in die Spanne von 1,1655–1,1666 zurück.

Wie man am Donnerstag handelt:

Im Stunden-Chart hat sich der Aufwärtstrend aufgrund der geopolitischen Lage wieder aufgenommen, und die weiteren Bewegungen des Paares werden von denselben Faktoren abhängen. Der Markt handelt weiterhin nahezu ausschließlich auf Basis der Ereignisse im Nahen Osten und auf Emotionen. Daher kann der „Achterbahneffekt“ noch lange anhalten, während makroökonomische, technische und fundamentale Faktoren in den Hintergrund treten. Trump löst beständig sowohl Rückgänge als auch Sprünge des US-Dollar aus.

Am Donnerstag können Anfänger erwägen, Short-Positionen einzugehen, falls sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,1655–1,1666 festigt, mit einem Ziel bei 1,1584–1,1591. Ein Abprall vom Bereich 1,1655–1,1666 ermöglicht die Eröffnung von Long-Positionen mit Zielen bei 1,1745–1,1754.

Im 5-Minuten-Chart sind unter anderem folgende Marken zu beachten: 1,1267–1,1292, 1,1354–1,1363, 1,1413, 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1591, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837, 1,1899–1,1908. Am Donnerstag veröffentlicht die USA die dritte Schätzung des BIP für das vierte Quartal sowie den Kernindex der persönlichen Konsumausgaben. In Deutschland wird der Bericht zur Industrieproduktion veröffentlicht. Wir gehen davon aus, dass die Märkte erneut auf Nachrichten von Trump bezüglich eines Waffenstillstands mit dem Iran warten werden.

Grundprinzipien des Handelssystems:

  1. Die Stärke des Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zur Bildung des Signals (Abprall oder Durchbruch eines Niveaus) benötigt wurde. Je kürzer die Zeitspanne, desto stärker das Signal.
  2. Wenn rund um ein bestimmtes Niveau zwei oder mehr Trades auf Basis von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale generieren oder überhaupt keine. Technische Niveaus können in solchen Phasen ignoriert werden.
  4. Im Stunden-Chart ist es ratsam, MACD-Signale nur dann zu handeln, wenn die Volatilität ausreichend ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Worauf man in den Charts achten sollte:

Unterstützungs- und Widerstandsniveaus sind Kursmarken, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen. Take-Profit-Marken können in deren Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung kennzeichnen, in die derzeit vorzugsweise gehandelt werden sollte.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Während ihrer Veröffentlichung sollte deshalb mit äußerster Vorsicht gehandelt werden, oder man verlässt den Markt, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten sich darüber im Klaren sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines wirksamen Money-Managements sind der Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.

Analyst InstaForex
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