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FX.co ★ Worauf sollte man am 10. April achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

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Analysen:::2026-04-10T04:51:22

Worauf sollte man am 10. April achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Worauf sollte man am 10. April achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Für Freitag sind nur relativ wenige makroökonomische Veröffentlichungen geplant. Zu den einzigen nennenswerten Daten gehören die Inflationszahlen aus Deutschland und den USA. Der deutsche Inflationsbericht stellt eine zweite Schätzung dar und dürfte daher kaum das Interesse der Trader auf sich ziehen. Im Gegensatz dazu sollte der amerikanische Inflationsbericht das Marktinteresse wecken, auch wenn in den letzten zwei Monaten mehrere wichtige Berichte veröffentlicht wurden, die allesamt ignoriert wurden. Daher sollten sich Trader auf erhöhte Volatilität während der amerikanischen Handelssitzung einstellen, zugleich wäre es aber auch nicht überraschend, wenn der Markt diese Veröffentlichung ebenfalls weitgehend ausblendet. Geopolitische Faktoren bleiben vorrangig, und sollten hier neue bedeutende Nachrichten eintreffen, wird der Markt zunächst darauf reagieren. Der Verbraucherstimmungsindex der University of Michigan kann ebenfalls erwähnt werden, doch unter den aktuellen Umständen ist auch hier nicht mit einer nennenswerten Marktreaktion zu rechnen.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Worauf sollte man am 10. April achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Am Freitag gibt es in den fundamentalen Ereignissen absolut nichts Erwähnenswertes, dennoch ignoriert der Markt weiterhin praktisch alle Nachrichten, die nicht mit Geopolitik zu tun haben. In der Nacht auf Mittwoch kamen Meldungen über einen zweiwöchigen Waffenstillstand zwischen den USA und Iran, und im Tagesverlauf feuerten die USA, Iran und Israel neue Raketen ab. Somit ist derzeit unklar, ob der Waffenstillstand beendet ist oder noch gilt. Da der Markt diese Frage nicht beantworten kann, ist der Rückgang des Dollars zum Stillstand gekommen.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am letzten Handelstag der Woche können sich beide Währungspaare in jede Richtung bewegen, da der Markt weiterhin ausschließlich auf geopolitische Nachrichten reagiert, die unmöglich vorherzusagen sind. Der Euro kann heute in der Spanne von 1,1655–1,1666 gehandelt werden, während das Pfund Sterling in den Spannen von 1,3403–1,3407 bzw. 1,3437–1,3446 gehandelt werden kann. Wir sehen nach wie vor keine Grundlage für ein starkes, anhaltendes Wachstum der US‑Währung (unter Berücksichtigung aller Faktoren, nicht nur der Geopolitik), und die Verbesserung der geopolitischen Lage hat bereits einen Einbruch des Dollars ausgelöst.

Wesentliche Grundsätze des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zur Bildung des Signals (Abprall oder Durchbruch eines Niveaus) benötigt wurde. Je kürzer die Zeit, desto stärker das Signal.
  2. Wenn rund um ein bestimmtes Niveau zwei oder mehr Trades auf der Basis von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale erzeugen oder gar keine. Technische Niveaus können in solchen Phasen ignoriert werden.
  4. Im Stunden-Chart ist es ratsam, MACD-Signale nur dann zu handeln, wenn die Volatilität ausreichend ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Worauf auf den Charts zu achten ist:

Preisniveaus von Unterstützung und Widerstand sind Niveaus, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen. Take-Profit-Niveaus können in ihrer Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung markieren, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.

Der MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht gehandelt werden, oder Trader sollten den Markt verlassen, um scharfe Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex‑Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money-Managements ist der Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.

Analyst InstaForex
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