Heute konnte nur das britische Pfund mit der Momentum-Strategie gehandelt werden. Für den australischen Dollar gab es ebenfalls ein geeignetes Mean-Reversion-Setup, doch die erwartete Gegenbewegung blieb aus.
Die Volatilität am Devisenmarkt lässt derzeit zu wünschen übrig. Händler, die an dynamisches Trading gewöhnt sind, haben dadurch einen Nachteil. Ihre auf schnellen Reaktionen auf Nachrichten basierenden Strategien brachten nicht die erhofften Gewinne, da die Verkäufer nach der ersten Reaktion auf die Meldungen über die gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran wie vom Markt verschwanden. Versuche, in kleineren Kursbewegungen versteckte Trends zu finden, waren zum Scheitern verurteilt.
Als Nächstes steht der Bericht zu den U.S. Existing Home Sales an, der den Markt voraussichtlich nicht stark bewegen wird. Obwohl diese Daten ein wichtiger Indikator für den Zustand der US-Wirtschaft sind, werden sie in der aktuellen Lage vermutlich hinter wichtigeren Ereignissen zurückstehen. Dennoch werden Analysten etwaige Abweichungen von den Prognosen genau beobachten, da sie indirekte Hinweise auf die Verbraucherstimmung und das allgemeine wirtschaftliche Umfeld liefern könnten.
Ein weiteres wichtiges Ereignis ist die Sitzung des International Monetary Fund. Besonders interessant wird sie vor dem Hintergrund der geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten, insbesondere des Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Angesichts der wachsenden Spannungen in der Region könnten jegliche Stellungnahmen oder Konsultationen im Rahmen des IMF die globalen Finanzmärkte, insbesondere die Energiepreise, deutlich beeinflussen. Es wird erwartet, dass auf der Sitzung Themen wie die Wiederherstellung von Stabilität in den betroffenen Regionen sowie Maßnahmen zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen des Konflikts diskutiert werden.
Sollten die Daten stark ausfallen, werde ich auf die Momentum-Strategie setzen. Reagiert der Markt dagegen nicht auf die Daten, werde ich weiterhin die Mean-Reversion-Strategie verwenden.
Momentum-Strategie (Breakout) für die zweite Tageshälfte
Für EUR/USD:
- Kauf bei Ausbruch über 1,1705 – Ziel 1,1738 und 1,1769
- Verkauf bei Ausbruch unter 1,1675 – Ziel 1,1645 und 1,1620
Für GBP/USD:
- Kauf bei Ausbruch über 1,3444 – Ziel 1,3476 und 1,3512
- Verkauf bei Ausbruch unter 1,3412 – Ziel 1,3350 und 1,3317
Für USD/JPY:
- Kauf bei Ausbruch über 159,83 – Ziel 160,02 und 160,24
- Verkauf bei Ausbruch unter 159,60 – Ziel 159,36 und 159,13
Mean-Reversion-Strategie (Pullback) für die zweite Tageshälfte

Für EUR/USD:
- Nach Verkaufsmöglichkeiten Ausschau halten, wenn ein Ausbruch über 1,1703 scheitert und der Kurs wieder darunter fällt
- Nach Kaufmöglichkeiten Ausschau halten, wenn ein Ausbruch unter 1,1677 scheitert und der Kurs wieder darüber steigt

Für GBP/USD:
- Nach Verkaufsmöglichkeiten suchen, wenn ein Ausbruch über 1,3449 scheitert und der Kurs wieder darunter fällt
- Nach Kaufmöglichkeiten suchen, wenn ein Ausbruch unter 1,3405 scheitert und der Kurs wieder darüber steigt

Für AUD/USD:
- Achten Sie auf Verkäufe nach einem gescheiterten Ausbruch über 0,7069 und einer anschließenden Rückkehr darunter
- Achten Sie auf Käufe nach einem gescheiterten Ausbruch unter 0,7032 und einer anschließenden Rückkehr darüber

Für USD/CAD:
- Nach Verkaufssignalen Ausschau halten, wenn ein Ausbruch über 1.3851 scheitert und der Kurs wieder darunter fällt
- Nach Kaufsignalen Ausschau halten, wenn ein Ausbruch unter 1.3832 scheitert und der Kurs wieder darüber steigt