Rückblick auf die Trades und Tipps zum Handel mit dem japanischen Yen
Der Preistest bei 159,59 fiel mit dem Zeitpunkt zusammen, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was den korrekten Einstiegspunkt für den Verkauf des Dollars bestätigte. In der Folge fiel das Paar um 30 Pips.
Trotz der Blockade der Straße von Hormus sowohl durch die USA als auch den Iran sowie der gescheiterten ersten Friedensverhandlungen wurde die Waffenruhe aufrechterhalten, was dem Yen gestern eine gute Unterstützung gegenüber dem Dollar bot. Die Märkte scheinen einen vorsichtigen Optimismus zu zeigen, der durch den Erhalt dieser fragilen Waffenruhe getragen wird. Das Ausbleiben groß angelegter Eskalationen – trotz der Rhetorik und der vorangegangenen Spannungen – hat es den Anlegern ermöglicht, ihre Positionen neu zu bewerten. Gestern kehrte das Interesse an sicheren Häfen zurück, vor allem am japanischen Yen, der traditionell in Zeiten geopolitischer Unsicherheit als sicherer Hafen gilt.
Die heutigen Daten, die einen Rückgang der japanischen Industrieproduktion um 2,0 % zeigen, führten jedoch zu einem Anstieg von USD/JPY. Der Bericht des japanischen Ministry of Economy, Trade, and Industry wies einen unerwartet starken Einbruch der Produktion aus, der die Prognosen für die Erholung der nationalen Wirtschaft erheblich belastete. Industrieunternehmen scheinen mit schwierigeren Rahmenbedingungen konfrontiert zu sein als erwartet, wodurch die Sorgen über eine Abschwächung der globalen Nachfrage und deren Auswirkungen auf die japanischen Exporte erneut angefacht wurden. Der Markt reagierte prompt. Das Währungspaar USD/JPY, das zuvor relative Stabilität gezeigt hatte, drehte deutlich nach oben. Anleger, die sich um die Aussichten der japanischen Wirtschaft sorgen, beeilten sich, ihre Positionen neu zu justieren, reduzierten ihre Yen-Engagements und bauten ihre Positionen im US-Dollar aus.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute bei einem Einstiegspunkt um 159,29 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 159,60 (dickere grüne Linie im Chart). Bei 159,60 beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Am besten kehrt man beim Kaufen des Währungspaares während Korrekturen und deutlicher Rücksetzer in USD/JPY in den Markt zurück. Wichtig! Vor dem Kauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und von dort aus gerade seine Aufwärtsbewegung beginnt.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls der Kurs zweimal in Folge das Niveau von 159,07 testet und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtswende des Marktes führen. Man kann dann mit einem Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus von 159,29 und 159,60 rechnen.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute erst nach einem erneuten Test des Niveaus 159,07 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was einen schnellen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das zentrale Ziel für Verkäufer wird das Niveau von 158,71 sein, wo ich meine Short-Positionen schließen und sofort Long-Positionen in die Gegenrichtung eröffnen möchte (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Es ist besser, so hoch wie möglich zu verkaufen. Wichtig! Vor dem Verkauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und von dort aus gerade seine Abwärtsbewegung beginnt.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls der Kurs zweimal in Folge das Niveau von 159,29 testet und sich der MACD im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtswende des Marktes führen. Man kann dann mit einem Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 159,07 und 158,71 rechnen.

Was ist auf dem Chart zu sehen:
- Dünne grüne Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
- Breite grüne Linie – der erwartete Kurs, an dem ein Take Profit gesetzt oder Gewinne gesichert werden können, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
- Breite rote Linie – der erwartete Kurs, an dem ein Take Profit gesetzt oder Gewinne gesichert werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, sich an überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger Fundamentaldaten nicht im Markt positioniert zu sein, um zu vermeiden, von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Guthaben verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer Handelsplan unerlässlich – wie der oben dargestellte. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Daytrader grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.