Heute haben sich das Britische Pfund und der Kanadische Dollar mit der Mean Reversion-Strategie sehr gut entwickelt. Ich habe keine Trades mit der Momentum-Strategie ausgeführt.

Der Mangel an klaren Impulsen führte dazu, dass das Währungspaar EUR/USD in der ersten Tageshälfte in einer engen Seitwärtsrange gehandelt wurde. Das britische Pfund zeigte sich ebenfalls relativ stabil, nachdem die Verbraucherpreisdaten für März in Großbritannien nur leicht über den Prognosen der Volkswirte lagen. Dieser wichtige Inflationsindikator verzeichnete im Vergleich zu den Vormonaten eine Beschleunigung; der Hauptgrund dafür waren jedoch die US-Militäraktionen im Nahen Osten, die sich nun allmählich ihrem Ende nähern.

Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass der Anstieg der Verbraucherpreise über die Erwartungen der Analysten hinaus auf die Möglichkeit einer strafferen Geldpolitik durch die Bank of England hingewiesen hat. In Phasen erhöhter Inflation ziehen Zentralbanken häufig eine Anhebung der Leitzinsen als Instrument zu deren Eindämmung in Betracht. Dies wiederum macht die Landeswährung – in diesem Fall das Pfund – attraktiver.
Die künftige Marktrichtung wird von allen Nachrichten bestimmt werden, die entweder mit zunehmenden Spannungen oder mit einer Deeskalation im Nahen Osten zusammenhängen. Die Aussicht auf einen Waffenstillstand zwischen den USA und Iran birgt das Potenzial für erhebliche Veränderungen. Einerseits könnte dies zu einer Stabilisierung der Energiepreise und einer geringeren Nachfrage nach dem US‑Dollar führen, was in der Regel risikoreiche Anlagen, einschließlich des Euro, unterstützt. Andererseits könnte der unsichere Verhandlungsprozess mit all seinen Details die Marktvolatilität weiterhin aufrechterhalten.
Wahrscheinlich werden sich Trader zunächst abwartend verhalten und aggressive Positionen meiden, bis sich ein klareres Bild abzeichnet.
Werden robuste Konjunkturdaten veröffentlicht, werde ich mich auf die Momentum‑Strategie stützen. Bleibt eine Marktreaktion auf die Daten aus, setze ich die Mean Reversion‑Strategie ein.
Momentum‑Strategie (Breakout) für die zweite Tageshälfte
EUR/USD
- Kauf bei einem Ausbruch über 1,1765 – Ziele: 1,1800 und 1,1830
- Verkauf bei einem Ausbruch unter 1,1740 – Ziele: 1,1720 und 1,1705
GBP/USD
- Kauf bei einem Ausbruch über 1,3545 – Ziele: 1,3575 und 1,3600
- Verkauf bei einem Ausbruch unter 1,3510 – Ziele: 1,3475 und 1,3440
USD/JPY
- Kauf bei einem Ausbruch über 159,40 – Ziele: 159,65 und 159,84
- Verkauf bei einem Ausbruch unter 159,15 – Ziele: 158,87 und 158,57
Mean Reversion‑Strategie (Pullback) für die zweite Tageshälfte

EUR/USD
- Nach einem Fehlausbruch über 1,1768 und einer anschließenden Rückkehr unter dieses Niveau nach Verkaufsmöglichkeiten suchen
- Nach einem Fehlausbruch unter 1,1734 und einer anschließenden Rückkehr zu diesem Niveau nach Kaufmöglichkeiten suchen

GBP/USD
- Nach einem Fehlausbruch über 1,3541 und einer anschließenden Rückkehr unter dieses Niveau nach Verkaufsmöglichkeiten suchen
- Nach einem Fehlausbruch unter 1,3505 und einer anschließenden Rückkehr zu diesem Niveau nach Kaufmöglichkeiten suchen

AUD/USD
- Nach Verkaufsgelegenheiten Ausschau halten, nachdem ein Ausbruch über 0,7183 scheitert und der Kurs wieder unter dieses Niveau fällt
- Nach Kaufgelegenheiten Ausschau halten, nachdem ein Ausbruch unter 0,7155 scheitert und der Kurs zu diesem Niveau zurückkehrt

USD/CAD
- Nach Verkaufsmöglichkeiten Ausschau halten, wenn ein Ausbruch über 1,3660 scheitert und der Kurs wieder unter dieses Niveau zurückkehrt
- Nach Kaufmöglichkeiten Ausschau halten, wenn ein Ausbruch unter 1,3639 scheitert und der Kurs zu diesem Niveau zurückkehrt