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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 23. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

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Analysen:::2026-04-23T04:46:05

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 23. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse der Trades vom Mittwoch:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 23. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD bewegte sich am Mittwoch mit nur geringer Volatilität überwiegend seitwärts. Im Verlauf des Tages gab es keine wichtigen Ereignisse, und der Markt wartet weiterhin auf eine Lösung des Konflikts zwischen Iran und den USA. Bemerkenswert ist, dass die Medien in den vergangenen sechs Tagen abwechselnd über bevorstehende Verhandlungen und von Iran initiierte Absagen dieser Gespräche berichtet haben. Donald Trump hat einer Verlängerung der Waffenruhe zugestimmt, doch wie lange sie andauern wird, ist weiterhin unklar. Der US-Präsident erwähnte außerdem, dass sich innerhalb der iranischen Führungselite eine Meinungsverschiedenheit herausgebildet habe, sodass Teheran Zeit benötigen werde, um zu einer einheitlichen Position zu gelangen. Damit bleibt der militärische Konflikt auf Eis, die Straße von Hormus ist weiterhin blockiert, und mit jedem neuen Tag steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es langfristig keinen Waffenstillstand geben wird. Infolgedessen legt der US-Dollar erneut zu, wobei auch ein technischer Korrekturfaktor eine Rolle spielt.

5-Minuten-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 23. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart entstand am Mittwoch nur ein einziges Handelssignal. Während der europäischen Handelssitzung prallte das Paar von der Zone 1,1745–1,1754 nach unten ab, was es Anfängern ermöglichte, Short-Positionen zu eröffnen. Bis zum Ende des Tages konnten diese Positionen manuell mit einem Gewinn von etwa 20–25 Pips geschlossen werden.

Wie man am Donnerstag handelt:

Im Stundenchart bleibt der Aufwärtstrend intakt. Zwei Wochen in Folge wurde der Dollar abverkauft, und die Geopolitik ist etwas in den Hintergrund gerückt. Allerdings verschärfen sich die geopolitischen Spannungen nun wieder, sodass der US-Dollar in dieser Woche erneut als sicherer Hafen gefragt sein könnte. Wir halten eine Korrektur für möglich, aber in jedem Fall stehen den Tradern technische Niveaus für den Handel zur Verfügung, und die Bewegungen werden von den Entwicklungen im Nahen Osten abhängen.

Am Donnerstag können Anfänger ihre Short-Positionen beibehalten, nachdem sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,1745–1,1754 gefestigt hat, mit einem Ziel bei 1,1655–1,1666. Neue Long-Positionen können bei einem Abprall von der Zone 1,1655–1,1666 mit einem Ziel bei 1,1745–1,1754 in Betracht gezogen werden.

Im 5-Minuten-Chart sind die folgenden Niveaus relevant: 1,1354–1,1363, 1,1413, 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1591, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837 und 1,1899–1,1908. Am Donnerstag werden die Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungs- und den verarbeitenden Sektor für April in der EU, in Deutschland und in den USA veröffentlicht. Wir gehen davon aus, dass diese Daten die Bewegung des Paares nur sehr schwach beeinflussen werden.

Grundprinzipien des Handelssystems:

  1. Die Stärke des Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Niveaus) benötigt wurde. Je kürzer die Zeit, desto stärker das Signal.
  2. Wenn rund um ein bestimmtes Niveau aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale erzeugen oder auch gar keine. Technische Niveaus können in dieser Phase ignoriert werden.
  4. Im Stundenchart ist es ratsam, MACD-Signale nur dann zu handeln, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Worauf man in den Charts achten sollte:

Kursniveaus von Unterstützung und Widerstand sind Marken, die als Ziele beim Eröffnen von Long- oder Short-Positionen dienen. Take-Profit-Marken können in deren Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung markieren, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung des Währungspaares deutlich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder Trader sollten den Markt verlassen, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money-Managements ist der Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.

Analyst InstaForex
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