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FX.co ★ Worauf sollte man am 23. April achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

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Analysen:::2026-04-23T04:48:53

Worauf sollte man am 23. April achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Worauf sollte man am 23. April achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Am Donnerstag steht eine ganze Reihe makroökonomischer Berichte auf dem Kalender, mit einem Schwerpunkt auf Indizes der Geschäftsaktivität im Dienstleistungs- und im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland, der EU, dem Vereinigten Königreich und den USA. Es ist anzumerken, dass die amerikanischen Indizes für Trader nur eine geringe Bedeutung haben, da die USA eigene ISM‑Geschäftsaktivitätsindizes besitzen. Unter den aktuellen Umständen dürften die europäischen Indizes nur eine sehr verhaltene Marktreaktion auslösen, da Trader weite Teile des makroökonomischen Umfelds weiterhin ignorieren. Dieser Trend hält nun seit zwei Monaten an. Gegenwärtig wartet der Markt weiter auf eine Lösung des Konflikts im Nahen Osten.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Worauf sollte man am 23. April achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Am Donnerstag gibt es unter den fundamentalen Ereignissen nichts wirklich Bedeutsames hervorzuheben. In dieser Woche hat Christine Lagarde bereits zwei Reden gehalten, doch der Markt ignoriert den Faktor Geldpolitik weiterhin, sodass Äußerungen von Vertretern der Europäischen Zentralbank, der Federal Reserve und der Bank of England derzeit nur eine geringe Rolle spielen. Niemand rechnet damit, dass die Fed im Jahr 2026 die Geldpolitik straffen wird, während BoE und EZB angesichts steigender Inflation die Leitzinsen anheben könnten. Allerdings verändert sich die geopolitische Lage fast täglich, was die Zentralbanken dazu veranlasst, vor wichtigen geldpolitischen Entscheidungen zu zögern. So könnten die Kämpfe im Nahen Osten bald wieder aufflammen, falls kein Abkommen zwischen Iran und den USA zustande kommt. Ein Abkommen kann jedoch nicht unterzeichnet werden, solange Iran nicht einer zweiten Verhandlungsrunde zustimmt. Urteile sollten auf konkreten Fakten beruhen: entweder auf der Wiederaufnahme des Krieges oder auf Verhandlungen und einer Verlängerung der Waffenruhe.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am vorletzten Handelstag der Woche können sich beide Währungspaare weiter korrigieren, doch sollten sich Trader besser auf technische Niveaus und Faktoren stützen. Der Euro kann heute in der Spanne von 1,1745–1,1754 gehandelt werden, während das Pfund in der Spanne von 1,3476–1,3489 gehandelt werden kann. Eine Abwärtskorrektur beider Währungspaare kann sich in naher Zukunft fortsetzen, aber der Markt befindet sich derzeit in einer abwartenden Haltung in Bezug auf die Lösung des Konflikts im Nahen Osten.

Wichtige Grundsätze des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Niveaus) benötigt wurde. Je kürzer die Zeitspanne, desto stärker das Signal.
  2. Wenn auf Basis falscher Signale rund um ein bestimmtes Niveau zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale generieren oder auch gar keine. Technische Niveaus können in diesem Fall unberücksichtigt bleiben.
  4. Im Stunden-Chart ist es ratsam, MACD-Signale nur dann zu handeln, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Worauf Sie in den Charts achten sollten:

Kursniveaus von Unterstützung und Widerstand sind Niveaus, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen. Take-Profit-Marken können in ihrer Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung markieren, in die es sich derzeit vorzugsweise handeln lässt.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares deutlich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht gehandelt werden, oder Trader sollten den Markt verlassen, um plötzliche, gegen die vorherige Bewegung gerichtete Kursumschwünge zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money Managements ist der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.

Analyst InstaForex
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