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FX.co ★ Trump verspricht gute Nachrichten

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Analysen:::2026-04-23T22:45:28

Trump verspricht gute Nachrichten

Trump verspricht gute Nachrichten

Es gibt derzeit an den Märkten einige Gründe zur Freude in Bezug auf den Nahen Osten und die Ölpreise. Die Futures auf Brent-Rohöl sind in den vergangenen fünf Tagen von 84 auf 98 US‑Dollar gestiegen und spiegeln damit die Markterwartungen in Bezug auf die Verhandlungen zwischen den USA und Iran sowie die mögliche Freigabe der Straße von Hormus wider. Dennoch bleibt in dieser Situation im Grunde nur der US‑Präsident Donald Trump optimistisch. In den vergangenen 24 Stunden hat er mehrere neue Stellungnahmen zu diesem für alle Märkte zentralen Thema abgegeben und damit deutlich gemacht, dass das Weiße Haus sich in der Frage des Nahen Ostens nicht unter Zeitdruck sieht, sondern darauf fokussiert ist, von Öl‑ und Gasverkäufen zu erhöhten Preisen zu profitieren.

Trump hat zuvor insgesamt erklärt, dass Amerika durch hohe Energiepreise Hunderte von Milliarden US‑Dollar einnimmt. Er hat Interesse an iranischem Öl bekundet und zuvor bereits in Venezuela militärisch interveniert – ein Vorgehen, das ebenfalls im Ergebnis zur Kontrolle über das „schwarze Gold“ führte. Vielleicht liegt die ungeschönte Wahrheit diesmal tatsächlich in jener schwarzen Substanz, ohne die die moderne Welt kaum eine Woche auskommen würde?

In dieser Woche hat Trump überraschend die Waffenruhe mit Iran verlängert. Dieses Ereignis hat einen bemerkenswerten Hintergrund und wirft Fragen auf. Warum hat Trump die Waffenruhe verlängert, wenn sich Iran faktisch aus den Verhandlungen zurückgezogen hat? Warum gibt es keine konkrete Frist für die neue Waffenruhe? Normalerweise setzt Trump klare Zeitrahmen, doch diesmal entsteht der Eindruck, als sei es ihm gleichgültig, wie lange sich dieser Konflikt, an dem die USA direkt beteiligt sind, noch hinziehen wird.

Meiner Ansicht nach gibt es zwei mögliche Erklärungen. Erstens könnte es sein, dass Trump tatsächlich keine Eile hat. Wozu auch? Die Waffenruhe bedeutet, dass es keine neuen Raketenangriffe oder Schläge gegen amerikanische Stützpunkte oder iranische Einrichtungen gibt. Mit anderen Worten: Es scheint keinen Krieg zu geben, dafür aber Übergewinne aus Öl und Gas. Zweitens könnte Trump einen neuen Schlag gegen Iran vorbereiten. Jüngste Berichte deuten darauf hin, dass sich ein dritter Flugzeugträger in Richtung Persischer Golf bewegt, was auf eine bevorstehende Eskalation hindeutet.

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Unterdessen versichert Pakistan weiterhin, dass in den nächsten 2–3 Tagen eine neue Verhandlungsrunde stattfinden könnte. Worauf stützen sich solche Zusagen, wenn Iran offen erklärt hat, dass neue Verhandlungen unmöglich sind, solange Amerika die Blockade der iranischen Häfen nicht aufhebt? Und die USA planen nicht, die Blockade aufzuheben, da es sich zugleich um eine finanzielle Blockade handelt. Iran kann kein Öl verkaufen, und Trump hat bereits berechnet, dass das Land dadurch etwa 500 Millionen Dollar pro Tag verliert.

Wellenstruktur für EUR/USD:

Auf Basis meiner Analyse von EUR/USD komme ich zu dem Schluss, dass sich das Instrument weiterhin in einem aufwärtsgerichteten Trendabschnitt befindet (untere Abbildung), während es sich kurzfristig in einer korrektiven Struktur bewegt. Das Korrekturmuster wirkt weitgehend abgeschlossen und könnte nur dann eine komplexere, ausgedehntere Form annehmen, wenn ein stabiler, langfristiger Waffenstillstand zwischen Iran, den USA, Israel und ALLEN anderen Ländern im Nahen Osten zustande kommt. Andernfalls gehe ich davon aus, dass sich von den aktuellen Niveaus aus ein neuer abwärtsgerichteter Wellenzyklus bilden kann. Alternativ kann sich die Korrekturwelle fortsetzen.

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Wellenstruktur für GBP/USD:

Die Wellenstruktur des GBP/USD-Instruments ist im Laufe der Zeit, wie von mir erwartet, klarer geworden. Auf den Charts sehen wir nun eine deutlich erkennbare dreiwellige Aufwärtsstruktur, die bereits abgeschlossen sein könnte. Trifft dies zu, ist mit der Bildung von mindestens einer Abwärtswelle (vermutlich d) zu rechnen. Der Aufwärtstrendabschnitt könnte eine fünfwellige Form annehmen, doch dafür müsste sich der Konflikt im Nahen Osten beruhigen und nicht erneut aufflammen. Daher ist das Basisszenario für die kommenden Tage ein Rückgang in den Bereich der 34. Figur oder leicht darunter. Danach wird erneut alles von den geopolitischen Faktoren abhängen.

Wesentliche Grundsätze meiner Analyse:

  1. Wellenstrukturen sollten einfach und verständlich sein. Komplexe Strukturen sind schwer zu handeln und führen häufig zu Anpassungen.
  2. Wenn keine Klarheit darüber besteht, was am Markt geschieht, ist es besser, nicht einzusteigen.
  3. Es kann nie eine 100%ige Gewissheit über die Bewegungsrichtung geben. Vergessen Sie nicht, Schutzorders wie Stop Loss zu verwenden.
  4. Wellenanalyse lässt sich mit anderen Analyseformen und Handelsstrategien kombinieren.

Analyst InstaForex
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