Analyse der Trades und Tipps für den Handel mit dem Japanischen Yen
Der Test des Kurses bei 159,70 fiel zeitlich mit dem Moment zusammen, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was diesen Punkt als guten Einstieg für Verkäufe des Dollars bestätigte. In der Folge fiel das Währungspaar bis zum Zielniveau von 159,43.
Jüngste Meldungen über ein mögliches Angebot aus Teheran für einen neuen Friedensvertrag an die US-Seite führten zu einer Abschwächung des Dollars gegenüber dem Yen; eine deutlichere Abwärtskorrektur im USD/JPY-Paar blieb jedoch aus. Zwar wird die Aussicht auf einen diplomatischen Durchbruch in den Beziehungen zwischen Iran und den USA – selbst unter Unsicherheiten hinsichtlich der Umsetzung – traditionell als Faktor gesehen, der die geopolitischen Spannungen reduziert, doch müssen diesem auch konkrete Schritte folgen. Nur tatsächliche Verringerungen geopolitischer Risiken werden zu einer entsprechenden Korrelation mit der Nachfrage nach Risikoanlagen führen. Jegliche positiven diplomatischen Signale könnten den Japanischen Yen stützen. Reine Worte und Ankündigungen reichen jedoch nicht aus. Um das USD/JPY-Paar in einen nachhaltigen Aufwärtstrend zu bringen, sind reale Maßnahmen erforderlich.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane heute, USD/JPY zu kaufen, wenn der Kurs den Bereich um 159,42 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel bei 159,73 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von etwa 159,73 werde ich die Long-Positionen schließen und Short-Positionen in die Gegenrichtung eröffnen (ich rechne von diesem Niveau aus mit einer Bewegung von 30–35 Pips in die entgegengesetzte Richtung). Am besten ist es, nach Korrekturen und deutlicheren Rücksetzern in USD/JPY wieder in Käufe einzusteigen. Wichtig! Bevor Sie bei einem Ausbruch kaufen, stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und von dort aus gerade seine Aufwärtsbewegung beginnt.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem heute, USD/JPY zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kursniveaus bei 159,30 kommt und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und kann zu einer Aufwärtsumkehr des Marktes führen. Ein Anstieg ist in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,42 und 159,73 zu erwarten.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane heute, USD/JPY zu verkaufen, nachdem der Kurs unter 159,30 fällt (rote Linie im Chart), was einen schnellen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das wichtigste Kursziel für Verkäufer wird das Niveau von 158,98 sein, wo ich die Short-Positionen schließen und sofort in die Gegenrichtung zurückkaufen werde (ich rechne von diesem Niveau aus mit einer Bewegung von 20–25 Pips in die entgegengesetzte Richtung). Am besten verkauft man so nah wie möglich am Niveau von 160 Yen. Wichtig! Bevor Sie bei einem Ausbruch verkaufen, stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und von dort aus gerade seine Abwärtsbewegung beginnt.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem heute, USD/JPY zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kursniveaus bei 159,42 kommt und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und kann zu einer Abwärtsumkehr des Marktes führen. Ein Rückgang ist in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,30 und 158,98 zu erwarten.

Was ist im Chart dargestellt:
- Dünne grüne Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
- Dicke grüne Linie – der erwartete Kurs, auf dessen Niveau ein Take Profit gesetzt oder Gewinne gesichert werden können, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
- Dicke rote Linie – der erwartete Kurs, auf dessen Niveau ein Take Profit gesetzt oder Gewinne gesichert werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, sich an überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen bei Einstiegsentscheidungen besonders vorsichtig sein. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte nicht im Markt engagiert zu sein, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreichen Handel ist ein klarer Trading-Plan, wie der oben dargestellte, unerlässlich. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler von vornherein eine verlustreiche Strategie.