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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 28. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

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Analysen:::2026-04-28T03:56:26

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 28. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse der Montagstrades:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 28. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Am Montag legte das Währungspaar EUR/USD zu, scheiterte jedoch daran, den nächstgelegenen Widerstandsbereich bei 1,1754 nach oben zu durchbrechen. Daher könnte in dieser Woche eine neue Korrekturrunde innerhalb des laufenden Aufwärtstrends beginnen, der weiterhin durch die Trendlinie gestützt wird. Insgesamt gab es am Montag keinerlei Nachrichten: weder makroökonomische noch fundamentale oder geopolitische Veröffentlichungen. Die Bewegung des Paares im Tagesverlauf war somit rein technischer Natur. Es ist jedoch zu beachten, dass im weiteren Wochenverlauf eine ganze Reihe wichtiger Ereignisse ansteht und geopolitische Nachrichten erfahrungsgemäß oft völlig unerwartet eintreffen. Was die Art geopolitischer Entwicklungen angeht, lässt sich außerdem nicht prognostizieren, welcher Schritt als Nächstes von Trump oder Teheran kommen wird. Derzeit laufen inoffizielle Verhandlungen weiter, doch beide Seiten bleiben hart und machen Angebote, die für die jeweils andere Seite ganz offensichtlich nicht akzeptabel sind.

5-Minuten-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 28. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Auf dem 5-Minuten-Chart bildete sich am Montag ein Handelssignal. In der amerikanischen Handelssitzung prallte das Paar nach fünf Stunden zäher Bewegungen schließlich aus dem Bereich 1,1745–1,1754 nach unten ab, was am Montag zu einem leichten Rückgang führte. Die Abwärtsbewegung könnte sich jedoch am Dienstag fortsetzen.

Handelsempfehlungen für Dienstag:

Im Stundenchart bleibt der Aufwärtstrend intakt. Seit zwei Wochen in Folge wird der US-Dollar verkauft, während geopolitische Faktoren etwas in den Hintergrund getreten sind. Allerdings verbessert sich die geopolitische Lage nicht, und kurzfristig könnte der US-Dollar als sicherer Hafen wieder gefragt sein. Dennoch ist es wahrscheinlich unrealistisch, mit einer starken Dollar-Aufwertung zu rechnen.

Am Dienstag können Einsteiger weiter Short-Positionen mit Ziel im Bereich 1,1655–1,1666 halten, da im Bereich 1,1745–1,1754 gestern ein Verkaufssignal entstanden ist. Neue Long-Positionen können in Betracht gezogen werden, wenn sich der Kurs oberhalb des Bereichs 1,1745–1,1754 festsetzt, mit einem Ziel bei 1,1830–1,1837.

Auf dem 5-Minuten-Chart sind für den Handel unter anderem folgende Kursmarken relevant: 1,1354–1,1363, 1,1413, 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1591, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837 und 1,1899–1,1908. Am Dienstag wird Christine Lagarde im Euroraum eine Rede halten, aber nur zwei Tage vor der Sitzung der Europäischen Zentralbank ist kaum zu erwarten, dass sie den Tradern wichtige neue Informationen liefert. Weitere Termine stehen nicht auf dem Kalender.

Grundprinzipien des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abpraller oder Durchbruch eines Levels) nötig war. Je kürzer diese Zeit, desto stärker das Signal.
  2. Wenn um ein bestimmtes Level herum zwei oder mehr Trades auf Basis von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle folgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann ein Währungspaar sehr viele Fehlsignale generieren – oder auch gar keine. In solchen Phasen können technische Levels ignoriert werden.
  4. Im Stundenchart ist es ratsam, MACD-Signale nur dann zu handeln, wenn die Volatilität angemessen ist und der Trend über eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Befinden sich zwei Levels sehr nah beieinander (5–20 Pips), sollten sie als gemeinsamer Unterstützungs- oder Widerstandsbereich betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Worauf man in den Charts achten sollte:

Unterstützungs- und Widerstandsniveaus sind Kursmarken, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen. Take-Profit-Orders können in deren Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung markieren, in die es aktuell bevorzugt zu handeln gilt.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle dienen kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung sollte daher mit besonderer Vorsicht gehandelt oder ganz aus dem Markt gegangen werden, um plötzliche, scharfe Umkehrbewegungen gegen den vorherigen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klare Handelsstrategie und ein konsequentes Risikomanagement sind die Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.

Analyst InstaForex
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