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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 1. Mai? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

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Analysen:::2026-05-01T04:29:56

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 1. Mai? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Handelsanalyse für Donnerstag:

1H-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 1. Mai? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das GBP/USD-Paar zeigte am Donnerstag ebenfalls eine recht deutliche Aufwärtsbewegung, und im 5-Minuten-Zeitrahmen ist erkennbar, dass sich die Dynamik nach der Sitzung der Bank of England noch verstärkte. Damit war die Sitzung der britischen Zentralbank im Grunde das einzige Ereignis des gestrigen Tages, auf das der Markt reagierte. Man kann nicht sagen, dass die Ergebnisse der Sitzung eindeutig „hawkish“ waren. Die Zentralbank beließ den Leitzins unverändert, und das Abstimmungsergebnis des Monetary Policy Committee über den Zinssatz entsprach den Prognosen. Es gab keine Zusagen, den Leitzins in Zukunft zwingend anzuheben. Dennoch schätzt der Markt die Wahrscheinlichkeit einer geldpolitischen Straffung in Europa oder im Vereinigten Königreich aufgrund der hohen Inflation höher ein als in den USA, was den Euro und das Pfund stützte. Insgesamt sollten die europäischen Währungen auch ohne diesen Faktor steigen. Dem Dollar fehlt es an einer fundamentalen Grundlage für ein mittelfristiges Wachstum.

5M-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 1. Mai? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart bildeten sich am Donnerstag drei Handelssignale. Der Tag begann mit einem Fehlausbruch des Kurses unter den Bereich von 1,3476–1,3489, doch das darauffolgende Kaufsignal erwies sich als korrekt. Bis zum Tagesende stieg das Pfund gegenüber dem US-Dollar bis zum nächsten Ziel – den Bereich von 1,3587–1,3598 – und brach darüber hinaus. Damit brachte die Long-Position einen Gewinn von mindestens 75 Pips.

So handeln Sie am Freitag:

Im Stundenchart setzt das Währungspaar GBP/USD seinen Aufwärtstrend grundsätzlich fort, befand sich jedoch in den letzten zwei Wochen in einer Seitwärtsphase. Es gibt nach wie vor keine grundlegenden Gründe für ein mittel- bis längerfristiges Wachstum des US-Dollars, weshalb wir 2026 mit einer Wiederaufnahme des in 2025 beobachteten Aufwärtstrends rechnen. Ohne eine bedeutende Eskalation im Nahen Osten wird der Dollar die in den letzten zwei Monaten gezeigten Zugewinne nicht halten können. Einzelne Ereignisse können zwar weiterhin für eine vorübergehende Stärkung sorgen, insgesamt ist der geopolitische Faktor jedoch in den Hintergrund gerückt.

Am Donnerstag können Anfänger Short-Positionen eröffnen, wenn sich der Kurs unterhalb von 1,3587–1,3598 mit einem Ziel bei 1,3476–1,3489 festigt. Kommt es zu einer Konsolidierung über dem Bereich 1,3587–1,3598, können neue Long-Positionen mit einem Ziel bei 1,3695 eröffnet werden.

Im 5-Minuten-Chart gelten aktuell die folgenden Marken für den Handel: 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3476–1,3489, 1,3587–1,3598, 1,3695, 1,3741–1,3751. Heute ist der Terminkalender in Großbritannien leer, während in den USA ein recht wichtiger ISM Manufacturing Index veröffentlicht wird.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Ausbruch des Levels) benötigt wurde. Je weniger Zeit dies in Anspruch nimmt, desto stärker das Signal.
  2. Wurden an einem Level zwei oder mehr Trades aufgrund von Fehlsignalen eröffnet, sollten alle folgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar viele oder gar keine Fehlsignale generieren. Technische Levels können in solchen Phasen ignoriert werden.
  4. Im Stundenchart ist es vorzuziehen, Signale des MACD-Indikators nur bei guter Volatilität und einem Trend zu handeln, der durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Liegt der Abstand zwischen zwei Levels zu nah beieinander (5–20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Erklärung zu den Charts:

Kursniveaus (Bereiche) von Unterstützung und Widerstand – Levels, die als Ziele beim Eröffnen von Käufen oder Verkäufen dienen oder an denen Signale entstehen.

Rote Linien – Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend darstellen und anzeigen, in welche Richtung ein Handel derzeit vorzugswürdig ist.

MACD-Indikator (14, 22, 3) – Histogramm und Signallinie – ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Quelle für Handelssignale genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung besonders vorsichtig gehandelt oder der Markt verlassen werden, um eine scharfe Kursumkehr gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klar definierte Strategie und ein umsichtiges Money-Management sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.

Analyst InstaForex
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